So haben wir bewertet
Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.
Schersystem (30 %)
Zahl der Scherelemente, Beweglichkeit des Kopfes und Zusatztechnik wie Haardichtesensor bestimmen die Gründlichkeit.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Braun Series 9 Pro+ 9675cc | 1,3 | Fünf Rasierelemente plus Trimmer, 40°-Konturanpassung und Haardichtesensor, das ist der größte Umfang im Vergleich. |
| 2. Philips Series 7000 S7887/55 | 1,5 | 45 selbstschärfende Klingen, flexible 360-Grad-Köpfe, bis 90.000 Schnitte pro Minute und Bewegungssensor. |
| 3. Remington Limitless X9 XR1795 | 2,0 | Drei flexible Köpfe mit 360-Grad-Gelenk und Haardichtesensor PowerSense. |
| 4. Philips Series 3000 S3143/00 | 2,5 | Drei flexible Scherköpfe mit 27 selbstschärfenden Klingen, ohne Sensorik. |
| 5. Braun Series 6 62-B1200S | 2,3 | Drei Rasierelemente mit 2D-Konturanpassung und zwei Rasiermodi, aber ohne Haardichtesensor. |
| 6. Panasonic Series 900+ ES-LS6A | 1,5 | Sechsfach-Schersystem mit flexiblem Kopf und 84.000 Schwingungen pro Minute laut Geizhals. |
| 7. Panasonic Series 800 ES-LV97 | 2,0 | Fünffach-Schersystem mit flexiblem Kopf, aber ohne Haardichtesensor. |
| 8. Remington R6000 Style | 2,8 | Drei flexible Köpfe ohne weitere Angaben zu Klingenzahl oder Sensor. |
| 9. Grundig MS 6330 | 3,2 | Einfaches Folien-Messer-Folien-System ohne flexiblen Kopf oder Sensor. |
| 10. Xiaomi Electric Shaver S200 | 3,5 | Zweifaches Schersystem ohne weitere Angaben zu Klingen oder Sensor. |
Akku und Laden (20 %)
Laufzeit pro Ladung, Ladezeit und Schnellladung entscheiden, wie selten das Gerät am Kabel hängt.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Braun Series 9 Pro+ 9675cc | 1,5 | Bis 60 Minuten Laufzeit, laut Geizhals 1 Stunde Ladezeit und Schnellladung, dazu ein Ladeetui. |
| 2. Philips Series 7000 S7887/55 | 1,4 | 60 Minuten Laufzeit, 1 Stunde Ladezeit, 5 Minuten Schnellladung und USB-A-Ladeanschluss. |
| 3. Remington Limitless X9 XR1795 | 2,0 | 1 Stunde Laufzeit, 90 Minuten Ladezeit, Schnellladung und USB-Ladeanschluss. |
| 4. Philips Series 3000 S3143/00 | 1,5 | 60 Minuten Laufzeit, 1 Stunde Ladezeit, 5 Minuten Schnellladung und USB-A-Ladung. |
| 5. Braun Series 6 62-B1200S | 1,8 | Bis 60 Minuten Laufzeit und Schnellladung für eine Rasur in 5 Minuten, die Ladezeit nennt Braun nicht. |
| 6. Panasonic Series 900+ ES-LS6A | 2,0 | 50 Minuten Laufzeit bei 1 Stunde Ladezeit, mit Schnellladung. |
| 7. Panasonic Series 800 ES-LV97 | 2,4 | 50 Minuten Laufzeit und 1 Stunde Ladezeit, eine Schnellladung ist nicht angegeben. |
| 8. Remington R6000 Style | 2,1 | 1 Stunde Laufzeit, 90 Minuten Ladezeit, Schnellladung und USB-Ladung. |
| 9. Grundig MS 6330 | 2,1 | 60 Minuten Laufzeit, 90 Minuten Ladezeit, Schnellladung und zusätzlich Netzbetrieb. |
| 10. Xiaomi Electric Shaver S200 | 2,6 | 1 Stunde Laufzeit, 1 Stunde Ladezeit, USB-Ladung, keine Schnellladung angegeben. |
Wasserschutz und Anwendung (15 %)
Zählt, ob das Gerät nass und trocken benutzt und unter Wasser gereinigt werden darf.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Braun Series 9 Pro+ 9675cc | 1,3 | 100 Prozent wasserdicht und für Nass- und Trockenrasur ausgelegt. |
| 2. Philips Series 7000 S7887/55 | 1,8 | Nass- und Trockenrasur möglich, eine Angabe zum Wasserschutz fehlt auf der Herstellerseite. |
| 3. Remington Limitless X9 XR1795 | 1,5 | Wasserdicht und für Nass- und Trockenrasur ausgelegt. |
| 4. Philips Series 3000 S3143/00 | 1,3 | Wasserdicht nach IPX7 und für Nass- und Trockenrasur freigegeben. |
| 5. Braun Series 6 62-B1200S | 1,3 | 100 Prozent wasserdicht für Nass- und Trockenanwendung. |
| 6. Panasonic Series 900+ ES-LS6A | 1,5 | Wasserdicht und für Nass- und Trockenrasur freigegeben. |
| 7. Panasonic Series 800 ES-LV97 | 2,0 | Für Nass- und Trockenrasur freigegeben und abwaschbar, ein Wasserschutz-Wert fehlt. |
| 8. Remington R6000 Style | 1,5 | Wasserdicht und für Nass- und Trockenrasur freigegeben. |
| 9. Grundig MS 6330 | 3,4 | Nur für die Trockenrasur gedacht, das Gerät ist lediglich abwaschbar. |
| 10. Xiaomi Electric Shaver S200 | 1,6 | Wasserdicht, abwaschbar und für Nass- und Trockenrasur freigegeben. |
Ausstattung und Pflege (20 %)
Trimmer, Reinigung, Anzeigen und Lieferumfang erleichtern den Alltag.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Braun Series 9 Pro+ 9675cc | 1,3 | 6-in-1 SmartCare Center, integrierter Trimmer, Display und Ladeetui gehören zum Lieferumfang. |
| 2. Philips Series 7000 S7887/55 | 1,4 | Reinigungsstation, ausklappbarer Trimmer, LED-Display, Etui und Ladestand im Lieferumfang. |
| 3. Remington Limitless X9 XR1795 | 1,9 | Trimmer, Kammaufsatz (1 bis 5 mm), Etui, Schutzkappe, Bürste und Haarauffangkammer. |
| 4. Philips Series 3000 S3143/00 | 2,4 | Ausklappbarer Trimmer und Schutzkappe, dazu nur eine einstufige Akkuanzeige. |
| 5. Braun Series 6 62-B1200S | 2,0 | Trimmeraufsatz, Reiseetui, Bürste und LED-Anzeige, aber keine Reinigungsstation. |
| 6. Panasonic Series 900+ ES-LS6A | 2,1 | Langhaarschneider-Aufsatz und Etui, aber keine Reinigungsstation und nur eine Ladekontrollleuchte. |
| 7. Panasonic Series 800 ES-LV97 | 2,0 | Lade- und Reinigungsstation im Set, zu einem Trimmer gibt es keine Angabe. |
| 8. Remington R6000 Style | 2,4 | Integrierter Langhaarschneider, Bartstyler-Aufsatz und Tasche, aber nur eine Ladekontrollleuchte. |
| 9. Grundig MS 6330 | 2,6 | Ausklappbarer Langhaarschneider, LED-Display und Reinigungsbürste, aber kein Etui angegeben. |
| 10. Xiaomi Electric Shaver S200 | 3,3 | Etui, Ladekabel und Bürste, aber kein Trimmer und keine Anzeige. |
Preis-Leistung (15 %)
Verhältnis aus den übrigen Teilnoten und dem aktuellen Preis.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Braun Series 9 Pro+ 9675cc | 2,6 | Sehr gute Einzelnoten, aber mit 330 Euro das teuerste Gerät im Vergleich. |
| 2. Philips Series 7000 S7887/55 | 2,0 | Hohe Einzelnoten zu 170 Euro, gut gestaffelt zwischen Mittelklasse und Spitzenmodell. |
| 3. Remington Limitless X9 XR1795 | 1,5 | Rund 80 Euro für Sensor, Zubehör und Wasserschutz, ein sehr gutes Verhältnis. |
| 4. Philips Series 3000 S3143/00 | 1,4 | Rund 60 Euro für Akku, Wasserschutz und Trimmer, die Bewertung zeigt viele Käufer. |
| 5. Braun Series 6 62-B1200S | 1,7 | Rund 100 Euro für ein wasserdichtes Markengerät mit solider Ausstattung. |
| 6. Panasonic Series 900+ ES-LS6A | 3,0 | 250 Euro für Daten, die unter denen teils günstigerer Geräte mit Station liegen. |
| 7. Panasonic Series 800 ES-LV97 | 2,9 | Rund 200 Euro für Daten im Mittelfeld, günstiger sind Geräte mit gleichwertiger Ausstattung. |
| 8. Remington R6000 Style | 1,9 | Rund 60 Euro für ein wasserdichtes Gerät mit Trimmer, die Technik bleibt einfach. |
| 9. Grundig MS 6330 | 1,9 | Rund 20 Euro für ein Gerät mit solidem Akku, die Technik bleibt einfach. |
| 10. Xiaomi Electric Shaver S200 | 2,2 | Rund 30 Euro für ein wasserdichtes Basisgerät, der Funktionsumfang bleibt klein. |
Kaufberatung: Worauf Sie bei Elektrorasierer achten sollten
Folienrasierer und Rotationsrasierer: die zwei Bauarten
Elektrorasierer für Männer gibt es in zwei Bauarten. Beim Folienrasierer liegt über den Messern eine dünne, gelochte Metallfolie. Die Haare gelangen durch die Löcher zu den Messern, die unter der Folie hin und her schwingen. Im Vergleich gehören Braun, Panasonic und Grundig zu dieser Bauart.
Beim Rotationsrasierer sitzen meist drei runde Scherköpfe nebeneinander, in denen sich die Messer im Kreis drehen. Philips, Xiaomi und Remington bauen diese Form. Das Remington-Modell XR1795 kombiniert laut Hersteller beide Prinzipien in einem Hybrid-System.
Welche Bauart besser passt, hängt vom Bart und von den Gewohnheiten ab. Verbreitet ist die Einschätzung, dass Folienrasierer kurze Stoppeln und gerade Partien wie die Wangen gründlich erfassen, während runde Köpfe den Rundungen von Kinn und Hals leichter folgen. Letztlich entscheidet das Hautgefühl, das sich erst nach einigen Wochen einschätzen lässt.
Die Bauart wirkt sich auch auf die Pflege aus. Bei Folienrasierern ist die dünne Scherfolie das empfindlichste Teil, das nicht gedrückt oder verbogen werden sollte. Bei den Philips-Modellen lässt sich der Scherkopf laut Hersteller per Knopfdruck öffnen, was das Ausspülen der Haarreste erleichtert. Beide Bauarten arbeiten mit austauschbaren Scherköpfen, deren Kosten Sie bei der Kaufentscheidung einrechnen sollten.
| Merkmal | Folienrasierer | Rotationsrasierer |
|---|
| Aufbau | Messer unter Scherfolie | Drei runde Köpfe mit drehenden Messern |
| Bewegung | Hin und her | Kreisförmig |
| Beispiele im Vergleich | Braun, Panasonic, Grundig | Philips, Remington, Xiaomi |
Schersystem und Klingen: worauf es ankommt
Das Schersystem entscheidet über Gründlichkeit und Hautverträglichkeit. Entscheidend sind drei Punkte: die Zahl der Scherelemente, die Beweglichkeit des Kopfes und die Technik, die die Motorleistung steuert.
Die Zahl der Elemente schwankt im Vergleich stark. Das einfachste Gerät arbeitet mit zwei Folien und einem Messerblock, der Braun 9675cc kombiniert fünf Rasierelemente mit einem Trimmer. Mehr Elemente sind für sich genommen kein Qualitätsbeleg, denn auch Anordnung und Klingenform zählen.
Ein flexibler Kopf folgt den Gesichtskonturen und verringert den Druck auf die Haut. Braun gibt für das Spitzenmodell eine Neigung von 40 Grad an, Philips nennt 360-Grad-Scherköpfe.
Ein Haardichtesensor misst, wie dicht der Bart ist, und passt die Leistung an. Braun nennt ihn Pro-SensoAdapt, Philips SkinIQ, Remington PowerSense. Er ist vor allem bei wechselnder Bartdichte nützlich, etwa wenn Sie nicht jeden Tag rasieren.
Zahlen wie Schnitte oder Schwingungen pro Minute sind nur eingeschränkt vergleichbar. Philips nennt für den S7887/55 bis zu 90.000 Schnittvorgänge pro Minute, Geizhals beziffert den Panasonic ES-LS6A auf 84.000 Schwingungen und den ES-LV97 auf 14.000. Aussagekräftiger als solche Zahlen sind Aufbau, Beweglichkeit und die Frage, ob das Gerät die Leistung an den Bart anpasst.
Nassrasur, Trockenrasur und Wasserschutz
Die meisten Geräte im Vergleich sind für beide Anwendungen freigegeben. Bei der Nassrasur tragen viele Männer Schaum oder Gel auf, das reduziert die Reibung. Bei der Trockenrasur genügt ein Gerät ohne Wasserschutz.
Beim Wasserschutz lohnt der Blick auf die genaue Angabe. Braun nennt seine Geräte zu 100 Prozent wasserdicht. Philips gibt für die Series 3000 die Schutzart IPX7 an. Sie bedeutet, dass das Gerät laut Philips bis zu 30 Minuten in einem Meter tiefes Wasser getaucht werden kann. Für die Reinigung unter fließendem Wasser genügt das reichlich.
Der Begriff abwaschbar ist dagegen schwächer. Er besagt, dass sich der Scherkopf unter Wasser abspülen lässt, ohne dass das Gerät beim Duschen oder in der Wanne benutzt werden soll. Wer sich unter der Dusche rasieren möchte, sollte deshalb auf Angaben wie wasserdicht oder IPX7 achten und die Herstellerangabe prüfen.
Akku, Ladezeit und Schnellladung
Alle zehn Geräte arbeiten mit Lithium-Ionen-Akkus. Die Laufzeit liegt im Vergleich bei 50 bis 60 Minuten. Philips rechnet für die Series 3000 mit 60 Minuten und rund 20 Rasuren pro Ladung. Das ergibt etwa drei Minuten je Rasur.
Bei täglicher Rasur genügt damit eine Ladung für knapp drei Wochen. Die Ladezeit beträgt bei den meisten Geräten eine Stunde, bei zwei Remington-Modellen und beim Grundig 90 Minuten.
Mit der Schnellladung reichen wenige Minuten am Ladegerät für eine einzelne Rasur. Braun nennt dafür 5 Minuten, Philips ebenfalls. Das hilft, wenn der Akku morgens leer ist.
Für Reisen ist ein Ladeetui praktisch. Beim Braun 9675cc lädt das PowerCase den Rasierer unterwegs auf und schützt ihn im Handgepäck. Geräte mit USB-Ladeanschluss lassen sich dagegen an jedem Netzteil oder einer Powerbank laden, was bei Philips S3143/00, Remington und Xiaomi der Fall ist.
Prüfen Sie außerdem die Ladeart. Viele Geräte laden per USB, manche brauchen ein eigenes Netzteil. Ein Betrieb mit Kabel ist nicht bei allen möglich. Der Philips S3143/00 und der Braun 9675cc laufen laut Hersteller nur kabellos, das Grundig-Modell lässt sich dagegen auch am Netz betreiben.
Trimmer, Aufsätze und Ausstattung
Ein Trimmer gehört bei fast allen Geräten dazu. Er schneidet Koteletten, Schnurrbart oder längere Haare, die der Scherkopf nur schlecht erfasst. Es gibt drei Formen: den ausklappbaren Trimmer im Gehäuse, einen Aufsatz zum Aufstecken und einen Langhaarschneider zwischen den Scherköpfen.
Beim Philips S7887/55 und beim S3143/00 klappt der Trimmer aus. Der Braun 62-B1200S liefert einen Präzisionstrimmer-Aufsatz mit. Das Grundig-Gerät hat einen ausklappbaren Langhaarschneider, das Remington-Modell XR1795 beides: Trimmer und Kammaufsatz für 1 bis 5 Millimeter.
Zur Ausstattung zählen außerdem ein Etui, eine Schutzkappe, eine Reinigungsbürste und Anzeigen. Ein Display oder eine LED zeigt Akkustand, Ladezustand oder die Zeit bis zum Wechsel des Scherkopfs. Einfache Geräte begnügen sich mit einer Kontrollleuchte, das Xiaomi-Gerät besitzt gar keine Anzeige.
Reinigung und Reinigungsstation
Haare und Hautreste setzen sich im Scherkopf ab. Wer nicht reinigt, verliert Schärfe und Hygiene. Die einfachste Lösung ist das Ausspülen unter Wasser, möglich bei allen wasserdichten Geräten und bei den als abwaschbar bezeichneten Modellen.
Eine Reinigungsstation übernimmt diese Arbeit automatisch. Beim Braun 9675cc heißt sie 6-in-1 SmartCare Center und reinigt, pflegt, trocknet und lädt den Rasierer. Philips liefert beim S7887/55 eine Station mit Reinigungskartusche, Panasonic beim ES-LV97 eine kombinierte Lade- und Reinigungsstation.
Die Stationen brauchen Platz im Bad und verbrauchen Kartuschen, die nachgekauft werden müssen. Dafür sparen sie Zeit und verlängern die Lebensdauer des Scherkopfs. Wer ohnehin jeden Tag rasiert und das Gerät sauber halten will, profitiert am meisten davon.
Laufende Kosten: Scherköpfe und Strom
Den größten laufenden Posten bilden die Ersatz-Scherköpfe. Philips empfiehlt, den Scherkopf alle zwei Jahre zu tauschen, Braun alle 18 Monate. Der Scherkopf SH71 für die Philips Series 7000 kostet laut Philips 39,99 Euro, der Braun-Scherkopf 64B für die Series 6 lag bei einem Händler bei 29,99 Euro.
| Gerät | Anschaffung | Scherkopf | 5 Jahre gesamt | je Jahr |
|---|
| Braun 62-B1200S | 100 Euro | 29,99 Euro alle 18 Monate, 3 Wechsel | rund 190 Euro | rund 38 Euro |
| Philips S7887/55 | 170 Euro | 39,99 Euro alle 2 Jahre, 2 Wechsel | rund 250 Euro | rund 50 Euro |
Der Strom fällt kaum ins Gewicht. Philips nennt für den S7887/55 eine maximale Leistungsaufnahme von 5 Watt, die Ladezeit beträgt eine Stunde. Das sind höchstens 5 Wattstunden je Ladung. Bei 35 Cent je Kilowattstunde kostet eine Ladung unter 0,2 Cent, bei 18 Ladungen im Jahr bleiben es rund 3 Cent. Reinigungskartuschen für Stationen kommen je nach Gerät hinzu.
Auch beim Kaufpreis lohnt der Vergleich. Für den Panasonic ES-LV97 reichen die Angebote bei Geizhals am Stichtag von 188,77 bis 250,99 Euro, für den Philips S3143/00 liegen sie zwischen 51,95 und 109,00 Euro. Wer mehrere Händler prüft, spart bei gleichem Gerät oft mehr als den Preis eines Ersatz-Scherkopfs. Achten Sie dabei auf Händler mit Lieferung innerhalb Deutschlands und auf die angegebene Modellnummer.
Pflege im Alltag
Mit wenigen Handgriffen halten Rasierer lange durch. Nach jeder Rasur gehört das Gerät gereinigt: wasserdichte Modelle spülen Sie unter fließendem Wasser aus, die anderen bürsten Sie trocken ab. Danach sollte der Scherkopf trocknen, bevor die Schutzkappe aufgesetzt wird.
Der Scherkopf nutzt sich ab. Folien werden dünner, die Messer stumpfer. Philips nennt für die selbstschärfenden Klingen zwei Jahre, Braun 18 Monate. Wer täglich rasiert, sollte sich an diese Fristen halten, weil ein abgenutzter Kopf zieht und die Haut reizt.
Beim Laden hilft eine Anzeige für den Ladezustand, die bei den meisten Geräten im Vergleich vorhanden ist. Sie zeigt, wann der Akku voll ist und wann Sie nachladen sollten. Auf Reisen schützt ein Etui oder eine Schutzkappe den Scherkopf. Beides liegt zum Beispiel beim Philips S3143/00, beim Remington XR1795 und beim Braun 62-B1200S bei.
Typische Fehler beim Kauf
- Nur auf den Preis schauen. Ein Gerät für 20 Euro erfüllt den Zweck, bietet aber ein einfaches Schersystem und beim Grundig nur die Trockenrasur.
- Die Ersatzkosten ignorieren. Scherköpfe kosten je nach Modell rund 30 bis 40 Euro und sind alle 18 bis 24 Monate fällig.
- Wasserschutz überschätzen. Abwaschbar bedeutet nicht, dass Sie unter der Dusche rasieren dürfen.
- Auf die Bauart nicht achten. Wer mit runden Köpfen nicht zurechtkommt, ist mit einem Folienrasierer oft besser bedient, und umgekehrt.
- Eine Station kaufen, die nicht genutzt wird. Stationen lohnen sich nur, wenn sie täglich im Bad stehen.
- Auf Herstellerangaben vertrauen, ohne sie zu vergleichen. Die Laufzeitangaben beziehen sich auf neue Akkus und schwanken zwischen 50 und 60 Minuten.
- Bewertungen ohne Anzahl lesen. 4,5 Sterne aus 11 Bewertungen sagen weniger als 4,5 Sterne aus 221 Bewertungen.
- Den Lieferumfang nicht prüfen. Etui, Ladekabel, Trimmer und Schutzkappe unterscheiden sich von Gerät zu Gerät, beim Xiaomi-Modell fehlt eine Angabe zum Trimmer.
Fachbegriffe kurz erklärt
- Scherfolie: Dünne, gelochte Metallfolie über den Messern eines Folienrasierers.
- Scherkopf: Bauteil aus Folie und Messer oder aus runden Köpfen, das die Haare schneidet und ersetzt werden muss.
- Haardichtesensor: Sensor, der die Leistung an die Bartdichte anpasst.
- IPX7: Schutzart, die ein Eintauchen bis 1 Meter Tiefe für 30 Minuten erlaubt.
- Schnellladung: Kurzes Laden, das für eine einzelne Rasur reicht.
- Langhaarschneider: Trimmer für längere Haare, etwa an Koteletten.
- Hybrid-System: Kombination aus Rotations- und Folienprinzip, wie sie Remington beim XR1795 nennt.
Häufige Fragen zu Elektrorasierer
Welcher Rasierer passt besser zu mir: Folie oder Rotation?
Beides rasiert gründlich, die Unterschiede liegen im Gefühl. Folienrasierer wie die von Braun und Panasonic gelten als besonders gründlich bei kurzen Stoppeln. Rotationsrasierer wie die von Philips folgen Kinn und Hals oft leichter. Wenn Sie unsicher sind, entscheiden Ausstattung und Preis, denn beide Bauarten arbeiten ordentlich. Planen Sie einige Wochen Eingewöhnung ein.
Wie oft muss ich den Scherkopf wechseln?
Philips empfiehlt einen Wechsel alle zwei Jahre, Braun spätestens alle 18 Monate. Der Scherkopf der Philips Series 7000 kostet laut Hersteller 39,99 Euro, der Braun-Scherkopf der Series 6 lag bei einem Händler bei 29,99 Euro. Rechnen Sie deshalb mit rund 20 Euro im Jahr für Ersatz, auch wenn das Gerät günstig war.
Sind Nass- und Trockenrasur gleich gründlich?
Die Hersteller geben beide Anwendungen frei, ein Qualitätsunterschied lässt sich daraus nicht ableiten. Bei der Nassrasur mit Schaum oder Gel gleitet der Scherkopf leichter, bei der Trockenrasur sparen Sie Zeit. Das Grundig-Modell im Vergleich ist nur für die Trockenrasur gedacht. Alle anderen Geräte dürfen nass verwendet werden.
Was bedeutet IPX7 bei einem Rasierer?
IPX7 beschreibt die Schutzart gegen Wasser. Laut Philips darf das Gerät bis zu 30 Minuten in einen Meter tiefes Wasser getaucht werden. Das genügt für die Reinigung unter fließendem Wasser und für die Rasur unter der Dusche. Braun nennt seine Geräte 100 Prozent wasserdicht, ohne eine Schutzklasse anzugeben.
Wie lange hält der Akku eines Elektrorasierers?
Im Vergleich liegen die Angaben bei 50 bis 60 Minuten pro Ladung. Philips rechnet für die Series 3000 mit etwa 20 Rasuren. Bei täglicher Rasur reicht eine Ladung damit knapp drei Wochen. Die Werte gelten für neue Akkus, bei älteren Geräten sinkt die Laufzeit. Eine Schnellladung von 5 Minuten reicht bei Braun und Philips für eine Rasur.
Lohnt sich eine Reinigungsstation?
Eine Station reinigt, pflegt und lädt den Rasierer, ohne dass Sie etwas tun müssen. Sie lohnt sich für Männer, die täglich rasieren und das Gerät im Bad stehen lassen. Rechnen Sie mit zusätzlichen Kosten für Reinigungskartuschen. Wer nur gelegentlich rasiert, kommt mit dem Ausspülen unter Wasser und einer Bürste gut aus.
Wie reinige ich meinen Elektrorasierer richtig?
Wasserdichte Geräte spülen Sie nach jeder Rasur unter fließendem Wasser aus und lassen sie trocknen. Abwaschbare und nur trocken nutzbare Geräte bürsten Sie ab und reinigen den Scherkopf nach Herstellerangabe. Setzen Sie die Schutzkappe erst auf, wenn alles trocken ist. Tauschen Sie den Scherkopf nach den empfohlenen Fristen.
Wie viel sollte ich für einen Elektrorasierer ausgeben?
Im Vergleich reichen die Preise von rund 20 bis 330 Euro. Geräte um 60 bis 100 Euro bieten bereits Wasserschutz, Trimmer und Schnellladung. Teure Modelle ab etwa 170 Euro ergänzen Reinigungsstation, Sensorik und mehr Komfort. Bedenken Sie die Ersatzkosten für Scherköpfe von rund 20 Euro im Jahr.
Hilft ein Elektrorasierer bei empfindlicher Haut?
Die Hersteller bieten dafür Sanft-Modi, flexible Scherköpfe und Beschichtungen an, etwa den Nano SkinGlide bei Philips. Wie die Haut reagiert, ist individuell. Ein neuer Scherkopf und leichter Druck helfen oft. Bei anhaltenden Hautproblemen sollten Sie ärztlichen Rat einholen, denn ein Gerät ersetzt keine Behandlung.