E-Bikes Vergleich 2026

Stand: Oktober 2026 | 10 Produkte im Vergleich | Bewertet nach 5 Kriterien

Trekking- und City-E-Bikes mit Mittelmotor sind im Versandhandel in großer Auswahl erhältlich, vom Rad für 1.400 Euro bis zum Modell für über 5.000 Euro. Verglichen werden zehn Pedelecs bis 25 km/h von Bosch, AEG, Bafang, Brose und Ananda, jeweils mit Akkukapazität, Drehmoment, Schaltung, Bremsen und Gewicht. Die Angaben stammen von Herstellern und Händlern und wurden Anfang Oktober 2026 ausgewertet. Die Preise wurden bei Otto abgelesen. Wo eine Angabe nicht auffindbar war, steht k. A. in der Tabelle. S-Pedelecs und E-Mountainbikes gehören nicht zum Vergleich.

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E-Bikes

Unsere Empfehlungen

VERGLEICHS-SIEGERE-Bikes1,6GUTdeutsche-deals.com10/2026
Prophete Entdecker 5.0

Prophete Entdecker 5.0

Beste Gesamtnote im Vergleich. Geeignet für: Für Vielfahrer, die viel Akku und Drehmoment zu einem moderaten Preis suchen.

1,6gut ca. 1.750 €

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERE-Bikes2,0GUTdeutsche-deals.com10/2026
Prophete Entdecker 4.0

Prophete Entdecker 4.0

Bestes Verhältnis von Preis und Leistung. Geeignet für: Für Alltags- und Freizeitfahrer, die ein leichtes Rad zu einem günstigen Preis suchen.

2,0gut ca. 1.500 €

Das Wichtigste in Kürze

E-Bikes im Vergleich: alle 10 Produkte

Produkt1.VERGLEICHS-SIEGERE-Bikes1,6GUTdeutsche-deals.com10/2026Prophete Entdecker 5.0Prophete Entdecker 5.02.KTM Macina Tour CX 830KTM Macina Tour CX 8303.Kalkhoff Entice 5+ AdvanceKalkhoff Entice 5+ Advance4.PREIS-LEISTUNGS-SIEGERE-Bikes2,0GUTdeutsche-deals.com10/2026Prophete Entdecker 4.0Prophete Entdecker 4.05.Fischer Viator 4.2i 630 ActiveFischer Viator 4.2i 630 Active6.Tretwerk SonicTretwerk Sonic7.Fischer Cita 6.8i 711Fischer Cita 6.8i 7118.Saxonette Quantum Sport WaveSaxonette Quantum Sport Wave9.Kalkhoff Image 3.B Advance10.Gazelle Miss Grace C7+ RTGazelle Miss Grace C7+ RT
Gesamtnote1,6gut1,6gut1,7gut2,0gut2,0gut2,2gut2,2gut2,3gut2,3gut2,9befriedigend
Preis (ca.)1.750 €3.500 €5.200 €1.500 €1.600 €1.400 €1.900 €1.550 €2.650 €3.180 €
Kundenbewertung4,0 von 5
10 Bewertungen
k. A.k. A.4,0 von 5
18 Bewertungen
k. A.k. A.k. A.k. A.k. A.k. A.
MotorAEG Sport Drive II, MittelmotorBosch Performance Line CXBosch Performance Line CXAEG Comfort Drive, MittelmotorBafang M400, MittelmotorAnanda M80, MittelmotorBrose Drive C Mag, MittelmotorBafang M400, MittelmotorBosch Performance LineBosch Active Line Plus
Drehmoment100 Nm85 Nm120 Nm70 Nm80 Nm80 Nm50 Nm80 Nm75 Nm50 Nm
Akkukapazität780 Wh (48 V, 16,7 Ah)800 Wh (Bosch PowerTube)800 Wh (22,2 Ah)540 Wh (36 V, 15 Ah)630 Wh (36 V, 17,5 Ah)522 Wh (36 V, 14,5 Ah)711 Wh (36 V, 19,7 Ah)540 Wh625 Wh (36 V, 17,4 Ah)500 Wh
Reichweite laut Herstellerbis 220 kmk. A.k. A.bis 170 kmbis 150 kmbis 149 kmbis 170 kmbis 100 kmk. A.k. A.
Ladezeit6,5 Std.k. A.k. A.5 Std.350 Min.ca. 4 Std.390 Min.5 bis 6 Std.k. A.ca. 4,5 Std.
Schaltung10-Gang Kette, Shimano Deore10-Gang Kette, Shimano11-Gang Kette, Shimano Cues10-Gang Kette, Microshift XLE9-Gang Kette, Shimano8-Gang Kette, Shimano Acera7-Gang Nabe, Shimano Nexus10-Gang Kette, Shimano Deore5-Gang Nabe, Shimano Nexus7-Gang Nabe, Shimano Nexus
BremsenHydraulische Scheibe, ShimanoHydraulische Scheibe, ShimanoHydr. Scheibe, 4 Kolben, TektroHydraulische Scheibe, ShimanoHydraulische Scheibe, ShimanoHydraulische Scheibe, ShimanoHydraulische Scheibe, ShimanoHydraulische Scheibe, TektroHydraulische ScheibenbremseHydr. Felgenbremse, Rücktritt
FedergabelJa, Suntour NEX-E25Ja, 63 mmJa, 120 mmJa, Suntour NEX-E25Ja, 75 mmJa, 65 mmJa, 75 mmk. A.Ja, Suntour NEX E25Nein
Gewicht29,4 kg26,2 kgca. 31,5 kg25,6 kg30 kg26 kg28 kg27 kgab 30 kgca. 29,2 kg
Zul. Gesamtgewicht150 kg144 kg180 kg150 kg150 kg125 kg150 kg120 kg130 kg170 kg
Stärken
  • Sehr großer Akku mit 780 Wh
  • Hohes Drehmoment von 100 Nm
  • Hydraulische Scheibenbremsen
  • Gefederte Sattelstütze und Federgabel
  • Bosch CX mit 85 Nm
  • Großer 800-Wh-Akku
  • Mit 26,2 kg vergleichsweise leicht
  • Federgabel und gefederte Sattelstütze
  • Bosch CX mit 800-Wh-Akku
  • Vierkolbenbremsen mit großen Scheiben
  • Federgabel mit 120 mm Federweg
  • Bis 180 kg Gesamtgewicht
  • Leichtestes Rad im Vergleich
  • Hydraulische Scheibenbremsen
  • Ordentliche Reichweite bis 170 km
  • Günstiger Preis von etwa 1.500 Euro
  • 80 Nm Drehmoment
  • 630-Wh-Akku seitlich entnehmbar
  • Zulässiges Gesamtgewicht 150 kg
  • Geprüft für Kinderanhänger
  • Günstigstes Rad im Vergleich
  • 80 Nm Drehmoment
  • Kurze Ladezeit von etwa 4 Stunden
  • Hydraulische Scheibenbremsen
  • Großer Akku mit 711 Wh
  • Leiser Brose-Antrieb
  • Wartungsarme Nabenschaltung
  • Komfortabler Tiefeinstieg
  • 80 Nm Drehmoment
  • Shimano Deore mit 10 Gängen
  • Abnehmbarer Akku
  • Tiefer Einstieg im Wave-Rahmen
  • Bosch Performance Line mit 75 Nm
  • 625-Wh-Akku
  • Wartungsarme Nabenschaltung
  • Federgabel mit Lockout
  • Zulässiges Gesamtgewicht 170 kg
  • Bosch-Antrieb mit Smart System
  • Rücktritt und Schloss serienmäßig
  • Breite Schwalbe-Fat-Frank-Reifen
Schwächen
  • Mit 29,4 kg recht schwer
  • Lange Ladezeit von 6,5 Stunden
  • Preis über 3.000 Euro
  • Reichweite nicht vom Hersteller angegeben
  • Mit 5.200 Euro am teuersten
  • Etwa 31,5 kg schwer
  • Nur 70 Nm Drehmoment
  • Motor von AEG statt Bosch
  • Mit 30 kg ziemlich schwer
  • Nur 125 kg Gesamtgewicht zulässig
  • Einfache 8-Gang-Schaltung
  • Nur 50 Nm Drehmoment
  • Nur 120 kg Gesamtgewicht zulässig
  • Reichweite bis 100 km
  • Ab 30 kg sehr schwer
  • Nur 130 kg Gesamtgewicht zulässig
  • Nur 50 Nm Drehmoment
  • Keine Federgabel
  • Felgenbremsen statt Scheibenbremsen
Zum Angebot

Preise: ungefährer Straßenpreis, Stand Oktober 2026. Den aktuellen Preis sehen Sie beim Händler.

Die 10 E-Bikes im Einzelnen

1.

Prophete Entdecker 5.0 Vergleichssieger

Gesamtnote 1,6 (gut)Preis ca. 1.750 € 4,0 von 5 (10 Bewertungen bei Otto)

Das Entdecker 5.0 ist das Spitzenmodell von Prophete im Trekkingbereich. Der AEG Sport Drive II sitzt im Tretlager und leistet laut Hersteller 250 Watt bei bis zu 100 Nm. Der integrierte Akku speichert 779,9 Wh bei 48 Volt und soll Reichweiten von bis zu 220 Kilometern ermöglichen. Geschaltet wird mit einer 10-Gang-Kettenschaltung von Shimano Deore, gebremst mit hydraulischen Scheibenbremsen. Eine Suntour-Federgabel, eine gefederte Sattelstütze und ein Gepäckträger mit MIK-System gehören zur Ausstattung, außerdem ein 5-Zoll-Farbdisplay mit USB-C-Anschluss. Bei Otto liegt die Bewertung bei 4,0 Sternen aus 10 Bewertungen für die Damenvariante, die Datenbasis ist damit klein. Der Straßenpreis liegt bei etwa 1.750 Euro, der Hersteller führt auf seiner eigenen Seite deutlich höhere Preise.

Stärken

  • Sehr großer Akku mit 780 Wh
  • Hohes Drehmoment von 100 Nm
  • Hydraulische Scheibenbremsen
  • Gefederte Sattelstütze und Federgabel

Schwächen

  • Mit 29,4 kg recht schwer
  • Lange Ladezeit von 6,5 Stunden

Geeignet für: Für Vielfahrer, die viel Akku und Drehmoment zu einem moderaten Preis suchen.

Prophete Entdecker 5.0VERGLEICHS-SIEGERE-Bikes1,6GUTdeutsche-deals.com10/2026
2.

KTM Macina Tour CX 830

Gesamtnote 1,6 (gut)Preis ca. 3.500 €

Das Macina Tour CX 830 ist ein Trekkingrad aus der Onroad-Baureihe von KTM. Der Bosch Performance Line CX leistet laut KTM bis zu 85 Nm, der horizontal eingebaute PowerTube-Akku speichert 800 Wh. Die Kettenschaltung hat 10 Gänge, gebremst wird mit hydraulischen Shimano-Scheibenbremsen. Eine Suntour-Federgabel mit 63 mm Federweg, eine gefederte Sattelstütze und ein Gepäckträger gehören zur Serienausstattung. Das Gewicht gibt KTM mit 26,2 kg an, zulässig sind 144 kg. Eine Reichweite nennt der Hersteller auf der Produktseite nicht. Zum Rad liegen bei Otto keine Kundenbewertungen vor. Bei der Schaltung weichen die Händlerangaben je nach Variante ab, die Zahl der Gänge ist jedoch gleich. Das Modell gehört zu den hochwertigen Geräten im Vergleich und kostet bei Otto etwa 3.500 Euro.

Stärken

  • Bosch CX mit 85 Nm
  • Großer 800-Wh-Akku
  • Mit 26,2 kg vergleichsweise leicht
  • Federgabel und gefederte Sattelstütze

Schwächen

  • Preis über 3.000 Euro
  • Reichweite nicht vom Hersteller angegeben

Geeignet für: Für Pendler und Tourenfahrer mit hohem Anspruch an Antrieb und Verarbeitung.

KTM Macina Tour CX 8301,6gut
3.

Kalkhoff Entice 5+ Advance

Gesamtnote 1,7 (gut)Preis ca. 5.200 €

Das Entice 5+ Advance gehört bei Kalkhoff zu den Allroad-Modellen mit 29-Zoll-Rädern und einer kräftigen Ausstattung. Antrieb ist der Bosch Performance Line CX, der nach den Angaben auf der Kalkhoff-Seite 120 Nm erreicht. Der Akku speichert 800 Wh. Geschaltet wird mit 11 Gängen von Shimano Cues, gebremst mit hydraulischen Vierkolben-Scheibenbremsen von Tektro mit 203 mm vorn. Die Federgabel hat 120 mm Federweg, die Sattelstütze ist absenkbar und gefedert. Als Display dient das Bosch Kiox 300. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 180 kg, das Rad selbst wiegt je nach Größe zwischen 31,2 und 31,8 kg. Bewertungen von Käufern liegen bei Otto nicht vor. Bei Otto kostet das Rad 5.199 Euro und damit genauso viel wie der Preis auf der Herstellerseite.

Stärken

  • Bosch CX mit 800-Wh-Akku
  • Vierkolbenbremsen mit großen Scheiben
  • Federgabel mit 120 mm Federweg
  • Bis 180 kg Gesamtgewicht

Schwächen

  • Mit 5.200 Euro am teuersten
  • Etwa 31,5 kg schwer

Geeignet für: Für Käufer, die Wert auf Spitzentechnik legen und auch Wald- und Feldwege fahren.

Kalkhoff Entice 5+ Advance1,7gut
4.

Prophete Entdecker 4.0 Preis-Leistungs-Sieger

Gesamtnote 2,0 (gut)Preis ca. 1.500 € 4,0 von 5 (18 Bewertungen bei Otto)

Das Entdecker 4.0 ist das Einstiegsmodell der Trekking-Reihe von Prophete. Der AEG Comfort Drive im Tretlager leistet laut Hersteller 250 Watt bei 70 Nm und arbeitet mit einem Drehmomentsensor. Der integrierte Akku fasst 540 Wh, die Reichweite soll bis zu 170 km betragen. Eine Microshift-XLE-Schaltung mit 10 Gängen, hydraulische Shimano-Scheibenbremsen, eine Suntour-Federgabel und eine gefederte Patent-Sattelstütze runden das Rad ab. Mit 25,6 kg ist es das leichteste Modell im Vergleich, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 150 kg. Bei Otto erreicht die Herrenvariante 4,0 Sterne aus 18 Bewertungen. Der Straßenpreis liegt bei etwa 1.500 Euro, die Preisangabe des Herstellers auf der eigenen Seite beträgt dagegen 2.499,95 Euro.

Stärken

  • Leichtestes Rad im Vergleich
  • Hydraulische Scheibenbremsen
  • Ordentliche Reichweite bis 170 km
  • Günstiger Preis von etwa 1.500 Euro

Schwächen

  • Nur 70 Nm Drehmoment
  • Motor von AEG statt Bosch

Geeignet für: Für Alltags- und Freizeitfahrer, die ein leichtes Rad zu einem günstigen Preis suchen.

Prophete Entdecker 4.0PREIS-LEISTUNGS-SIEGERE-Bikes2,0GUTdeutsche-deals.com10/2026
5.

Fischer Viator 4.2i 630 Active

Gesamtnote 2,0 (gut)Preis ca. 1.600 €

Das Viator 4.2i Active ist ein 28-Zoll-Trekkingrad von Fischer mit Aluminium-Diamantrahmen. Der Bafang-Mittelmotor M400 liefert laut Hersteller 80 Nm und wird über fünf Unterstützungsstufen geregelt. Der Akku mit 630 Wh sitzt im Rahmen und lässt sich seitlich entnehmen. Fischer nennt bis zu 150 km Reichweite, die Ladezeit liegt bei 350 Minuten. Die Kettenschaltung hat 9 Gänge, gebremst wird mit hydraulischen Shimano-Scheibenbremsen. Eine Federgabel von Suntour mit 75 mm Federweg und ein Gepäckträger mit zweiter Ebene sind Serie, das Rad ist für Kinderanhänger geprüft. Es wiegt 30 kg, zulässig sind 150 kg. Bei Otto liegen nur drei Bewertungen vor, daraus lässt sich kein belastbares Urteil ableiten. Der Straßenpreis beträgt etwa 1.600 Euro.

Stärken

  • 80 Nm Drehmoment
  • 630-Wh-Akku seitlich entnehmbar
  • Zulässiges Gesamtgewicht 150 kg
  • Geprüft für Kinderanhänger

Schwächen

  • Mit 30 kg ziemlich schwer

Geeignet für: Für Fahrer mit Gepäck oder Anhänger, die viel Drehmoment zum kleinen Preis wollen.

Fischer Viator 4.2i 630 Active2,0gut
6.

Tretwerk Sonic

Gesamtnote 2,2 (gut)Preis ca. 1.400 €

Das Sonic ist ein 28-Zoll-Trekkingrad der Marke Tretwerk mit Aluminium-Diamantrahmen. Der Ananda M80 sitzt im Tretlager und leistet 250 Watt bei 80 Nm. Der abschließbare, abnehmbare Akku speichert 522 Wh, die Reichweite beziffert der Händler mit bis zu 149 km, die Ladezeit mit etwa 4 Stunden. Gebremst wird mit hydraulischen Shimano-Scheibenbremsen, geschaltet mit 8 Gängen von Shimano Acera. Die Federgabel hat 65 mm Federweg, ein Gepäckträger, Schutzbleche und Beleuchtung gehören zum Lieferumfang. Das Rad wiegt 26 kg, zulässig sind 125 kg inklusive Fahrer und Gepäck, es bleiben also rund 99 kg für Fahrer und Last. Bei Otto liegen keine Bewertungen vor. Der Preis beträgt etwa 1.400 Euro, die ursprüngliche Preisempfehlung lag laut Baur bei 2.299 Euro.

Stärken

  • Günstigstes Rad im Vergleich
  • 80 Nm Drehmoment
  • Kurze Ladezeit von etwa 4 Stunden
  • Hydraulische Scheibenbremsen

Schwächen

  • Nur 125 kg Gesamtgewicht zulässig
  • Einfache 8-Gang-Schaltung

Geeignet für: Für leichtere Fahrer, die ein preiswertes Rad für Alltag und kurze Touren suchen.

Tretwerk Sonic2,2gut
7.

Fischer Cita 6.8i 711

Gesamtnote 2,2 (gut)Preis ca. 1.900 €

Das Cita 6.8i ist ein City-E-Bike von Fischer mit tiefem Einstieg und Aluminiumrahmen. Der Brose Drive C Mag leistet 50 Nm, Fischer beschreibt ihn als leise. Der integrierte Akku fasst 711 Wh, laut Hersteller sind bis zu 170 km möglich, die Ladezeit beträgt 390 Minuten. Geschaltet wird mit einer Shimano Nexus mit 7 Gängen, gebremst mit hydraulischen Scheibenbremsen. Eine Federgabel mit 75 mm Federweg, ein Faltschloss und ein Gepäckträger gehören zur Ausstattung. Das Rad wiegt 28 kg, zulässig sind 150 kg. Bei Otto liegen drei Bewertungen vor, das ist zu wenig für eine Aussage. Die Herstellerangaben stammen vom Modell Cita 6.8i Ultimate, bei Otto steht es als Cita 6.8i 711 für etwa 1.900 Euro.

Stärken

  • Großer Akku mit 711 Wh
  • Leiser Brose-Antrieb
  • Wartungsarme Nabenschaltung
  • Komfortabler Tiefeinstieg

Schwächen

  • Nur 50 Nm Drehmoment

Geeignet für: Für Stadtfahrer auf flachen Strecken, denen ein bequemer Einstieg wichtig ist.

Fischer Cita 6.8i 7112,2gut
8.

Saxonette Quantum Sport Wave

Gesamtnote 2,3 (gut)Preis ca. 1.550 €

Das Quantum Sport Wave ist ein Trekkingrad von Saxonette mit tiefem Einstieg. Den Antrieb übernimmt ein Bafang M400 mit 250 Watt und 80 Nm, der Akku fasst 540 Wh und lässt sich abnehmen. Der Händler nennt bis zu 100 km Reichweite und eine Ladezeit von 5 bis 6 Stunden. Geschaltet wird mit 10 Gängen von Shimano Deore, gebremst mit hydraulischen Scheibenbremsen von Tektro. Das Rad wiegt 27 kg, zulässig sind 120 kg Gesamtgewicht. Das ist der niedrigste Wert im Vergleich, schwerere Fahrer mit Gepäck erreichen die Grenze schnell. Die Händlerseite führt die Angaben unter dem Modelljahr 2022, bei Otto wird das Rad weiterhin angeboten. Bewertungen liegen dort nicht vor. Der Straßenpreis beträgt etwa 1.550 Euro, die Händlerseite nennt 1.899,99 Euro.

Stärken

  • 80 Nm Drehmoment
  • Shimano Deore mit 10 Gängen
  • Abnehmbarer Akku
  • Tiefer Einstieg im Wave-Rahmen

Schwächen

  • Nur 120 kg Gesamtgewicht zulässig
  • Reichweite bis 100 km

Geeignet für: Für leichte Fahrer, die auf kurzen Strecken ein günstiges Rad mit Tiefeinstieg suchen.

Saxonette Quantum Sport Wave2,3gut
9.

Kalkhoff Image 3.B Advance

Gesamtnote 2,3 (gut)Preis ca. 2.650 €

Das Image 3.B Advance ist ein City-E-Bike von Kalkhoff mit aufrechter Sitzposition. Den Antrieb übernimmt ein Bosch Performance Line Smart System mit 75 Nm, der Akku fasst 625 Wh. Die Nabenschaltung Shimano Nexus hat 5 Gänge, gebremst wird mit hydraulischen Scheibenbremsen. Eine Suntour-Federgabel mit Lockout, ein Gepäckträger und Beleuchtung sind Serie, die Anzeige übernimmt das Bosch Intuvia 100. Das Gewicht liegt nach den Angaben eines Händlers ab 30 kg, zulässig sind 130 kg Gesamtgewicht. Die Daten stammen von der Händlerseite zum Modelljahr 2025, Kalkhoff selbst führt inzwischen das Nachfolgemodell Image 3 Advance mit 540 Wh. Bewertungen liegen bei Otto nicht vor. Der Straßenpreis beträgt dort etwa 2.650 Euro.

Stärken

  • Bosch Performance Line mit 75 Nm
  • 625-Wh-Akku
  • Wartungsarme Nabenschaltung
  • Federgabel mit Lockout

Schwächen

  • Ab 30 kg sehr schwer
  • Nur 130 kg Gesamtgewicht zulässig

Geeignet für: Für Stadtfahrer, die einen Bosch-Antrieb mit Nabenschaltung und viel Akku wünschen.

2,3gut
10.

Gazelle Miss Grace C7+ RT

Gesamtnote 2,9 (befriedigend)Preis ca. 3.180 €

Das Miss Grace C7+ ist ein Damen-Stadtrad von Gazelle. Der Bosch Active Line Plus mit Smart System leistet nach Händlerangabe 50 Nm, der Akku fasst 500 Wh und lädt in etwa 4,5 Stunden. Geschaltet wird mit der Shimano Nexus mit 7 Gängen, gebremst mit hydraulischen Magura-Felgenbremsen und einem Rücktritt. Die Gabel ist aus Stahl und ungefedert, breite Schwalbe-Reifen sorgen für Komfort. Ein Schloss, Beleuchtung, Gepäckträger und Zweibeinständer sind Serie. Das Rad wiegt etwa 29,2 kg, zulässig sind 170 kg. Das ist ein hoher Wert in diesem Vergleich. Bewertungen liegen bei Otto nicht vor. Ein Händler nennt 2.999 Euro, bei Otto kostet die schwarze Variante 3.179 Euro.

Stärken

  • Zulässiges Gesamtgewicht 170 kg
  • Bosch-Antrieb mit Smart System
  • Rücktritt und Schloss serienmäßig
  • Breite Schwalbe-Fat-Frank-Reifen

Schwächen

  • Nur 50 Nm Drehmoment
  • Keine Federgabel
  • Felgenbremsen statt Scheibenbremsen

Geeignet für: Für Fahrer auf flachen Stadtstrecken, die Wert auf Marke, Rücktritt und hohe Belastbarkeit legen.

Gazelle Miss Grace C7+ RT2,9befriedigend

Teilnoten im Überblick

Die beste Teilnote je Kriterium ist grün markiert.

ProduktAntrieb (30 %)Akku und Reichweite (25 %)Bremsen und Fahrkomfort (15 %)Gewicht und Belastbarkeit (15 %)Preis-Leistung (15 %)Gesamt
1. Prophete Entdecker 5.01,51,41,92,01,31,6
2. KTM Macina Tour CX 8301,41,31,51,82,51,6
3. Kalkhoff Entice 5+ Advance1,21,31,32,43,21,7
4. Prophete Entdecker 4.02,32,21,91,41,62,0
5. Fischer Viator 4.2i 630 Active2,01,92,12,31,82,0
6. Tretwerk Sonic2,22,32,22,41,82,2
7. Fischer Cita 6.8i 7112,91,62,11,92,32,2
8. Saxonette Quantum Sport Wave1,92,52,52,92,12,3
9. Kalkhoff Image 3.B Advance1,92,02,03,03,02,3
10. Gazelle Miss Grace C7+ RT2,92,63,41,83,82,9

So haben wir bewertet

Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.

Antrieb (30 %)

Drehmoment des Mittelmotors und Umfang der Schaltung bestimmen, wie leicht das Rad Steigungen und Gegenwind bewältigt.

ProduktNoteBegründung
1. Prophete Entdecker 5.01,5Der AEG-Mittelmotor erreicht laut Hersteller 100 Nm, dazu kommt eine 10-Gang-Kettenschaltung mit Shimano Deore.
2. KTM Macina Tour CX 8301,4Bosch Performance Line CX mit 85 Nm und eine 10-Gang-Kettenschaltung von Shimano sorgen für kräftigen Vortrieb am Berg.
3. Kalkhoff Entice 5+ Advance1,2Die Kalkhoff-Seite nennt 120 Nm beim Bosch CX, dazu eine 11-Gang-Schaltung mit Shimano Cues.
4. Prophete Entdecker 4.02,3Der AEG-Mittelmotor erreicht 70 Nm, die 10-Gang-Schaltung von Microshift deckt einen breiten Übersetzungsbereich ab.
5. Fischer Viator 4.2i 630 Active2,0Bafang M400 mit 80 Nm und eine 9-Gang-Kettenschaltung von Shimano, kein Markenmotor wie Bosch.
6. Tretwerk Sonic2,2Ananda M80 mit 80 Nm, die 8-Gang-Schaltung Shimano Acera ist die einfachste Kettenschaltung der Gruppe.
7. Fischer Cita 6.8i 7112,9Der Brose-Motor leistet 50 Nm und ist damit schwächer als die meisten Mittelmotoren im Vergleich, die Nabenschaltung hat 7 Gänge.
8. Saxonette Quantum Sport Wave1,9Bafang M400 mit 80 Nm und eine 10-Gang-Schaltung Shimano Deore.
9. Kalkhoff Image 3.B Advance1,9Bosch Performance Line mit 75 Nm, die Nabenschaltung bietet nur 5 Gänge.
10. Gazelle Miss Grace C7+ RT2,9Bosch Active Line Plus mit 50 Nm und eine 7-Gang-Nabenschaltung, ausgelegt auf flaches Gelände.

Akku und Reichweite (25 %)

Akkukapazität in Wattstunden, Herstellerangabe zur Reichweite und Ladezeit.

ProduktNoteBegründung
1. Prophete Entdecker 5.01,4780 Wh und bis zu 220 km Reichweite sind der höchste Herstellerwert im Vergleich, die Ladezeit beträgt 6,5 Stunden.
2. KTM Macina Tour CX 8301,3Der 800-Wh-Akku gehört zu den größten im Vergleich, Reichweite und Ladezeit nennt der Hersteller nicht.
3. Kalkhoff Entice 5+ Advance1,3800 Wh gehören zu den größten Akkus im Vergleich, Reichweite und Ladezeit fehlen auf der Herstellerseite.
4. Prophete Entdecker 4.02,2540 Wh und bis zu 170 km nach Herstellerangabe sind ein guter Mittelwert, geladen wird in etwa 5 Stunden.
5. Fischer Viator 4.2i 630 Active1,9630 Wh und bis zu 150 km nach Herstellerangabe, die Ladezeit beträgt 350 Minuten.
6. Tretwerk Sonic2,3522 Wh und bis zu 149 km nach Herstellerangabe, die Ladezeit von etwa 4 Stunden ist kurz.
7. Fischer Cita 6.8i 7111,6711 Wh und bis zu 170 km nach Herstellerangabe, die Ladezeit beträgt 390 Minuten.
8. Saxonette Quantum Sport Wave2,5540 Wh, aber mit bis zu 100 km die niedrigste Reichweite im Vergleich, die Ladezeit beträgt 5 bis 6 Stunden.
9. Kalkhoff Image 3.B Advance2,0625 Wh sind ein guter Wert, Reichweite und Ladezeit sind im geöffneten Datenblatt nicht genannt.
10. Gazelle Miss Grace C7+ RT2,6500 Wh sind der kleinste Akku im Vergleich, die Ladezeit beträgt etwa 4,5 Stunden, eine Reichweite nennt der Händler nicht.

Bremsen und Fahrkomfort (15 %)

Bauart der Bremsen sowie Federgabel und Sattelstütze für Sicherheit und Komfort.

ProduktNoteBegründung
1. Prophete Entdecker 5.01,9Hydraulische Scheibenbremsen, Federgabel und gefederte Sattelstütze bilden eine solide Komfortausstattung.
2. KTM Macina Tour CX 8301,5Hydraulische Shimano-Scheibenbremsen (MT402 und MT420 mit vier Kolben), Federgabel und gefederte Sattelstütze.
3. Kalkhoff Entice 5+ Advance1,3Vierkolben-Scheibenbremsen mit 203 mm Scheibe, 120 mm Federweg und absenkbare, gefederte Sattelstütze.
4. Prophete Entdecker 4.01,9Hydraulische Shimano-Scheibenbremsen, Federgabel und gefederte Sattelstütze sind vorhanden.
5. Fischer Viator 4.2i 630 Active2,1Hydraulische Shimano-Scheibenbremsen und eine Federgabel mit 75 mm Federweg.
6. Tretwerk Sonic2,2Hydraulische Shimano-Scheibenbremsen und eine Federgabel mit 65 mm Federweg.
7. Fischer Cita 6.8i 7112,1Hydraulische Shimano-Scheibenbremsen und eine Federgabel mit 75 mm Federweg.
8. Saxonette Quantum Sport Wave2,5Hydraulische Tektro-Scheibenbremsen, die Angabe zur Federgabel fehlt auf der geöffneten Seite.
9. Kalkhoff Image 3.B Advance2,0Hydraulische Scheibenbremsen und eine blockierbare Federgabel.
10. Gazelle Miss Grace C7+ RT3,4Hydraulische Felgenbremsen mit Rücktritt und eine ungefederte Stahlgabel, dafür breite Reifen.

Gewicht und Belastbarkeit (15 %)

Eigengewicht des Rads im Verhältnis zum zulässigen Gesamtgewicht.

ProduktNoteBegründung
1. Prophete Entdecker 5.02,029,4 kg Eigengewicht bei 150 kg zulässigem Gesamtgewicht ergeben eine gute Zuladung, das Rad ist aber schwer.
2. KTM Macina Tour CX 8301,826,2 kg sind für ein Rad mit 800-Wh-Akku wenig, zulässig sind 144 kg Gesamtgewicht.
3. Kalkhoff Entice 5+ Advance2,4Mit etwa 31,5 kg das schwerste Rad im Vergleich, dafür sind 180 kg Gesamtgewicht zulässig.
4. Prophete Entdecker 4.01,425,6 kg ist das niedrigste Gewicht im Vergleich, bei 150 kg zulässigem Gesamtgewicht.
5. Fischer Viator 4.2i 630 Active2,330 kg Eigengewicht, zulässig sind 150 kg Gesamtgewicht.
6. Tretwerk Sonic2,426 kg Eigengewicht, aber nur 125 kg zulässiges Gesamtgewicht, nur das Saxonette liegt im Vergleich noch darunter.
7. Fischer Cita 6.8i 7111,928 kg Eigengewicht bei 150 kg zulässigem Gesamtgewicht.
8. Saxonette Quantum Sport Wave2,927 kg Eigengewicht bei nur 120 kg zulässigem Gesamtgewicht, dem niedrigsten Wert im Vergleich.
9. Kalkhoff Image 3.B Advance3,0Ab 30 kg Eigengewicht bei nur 130 kg zulässigem Gesamtgewicht, das schlechteste Verhältnis im Vergleich.
10. Gazelle Miss Grace C7+ RT1,829,2 kg Eigengewicht bei 170 kg zulässigem Gesamtgewicht, der zweitbeste Wert bei der Belastbarkeit.

Preis-Leistung (15 %)

Verhältnis aus den übrigen Teilnoten und dem aktuellen Straßenpreis.

ProduktNoteBegründung
1. Prophete Entdecker 5.01,3Für 1.750 Euro bietet kein anderes Modell im Vergleich so viel Akku und Drehmoment.
2. KTM Macina Tour CX 8302,5Die Daten zählen zur Spitzengruppe, der Preis von 3.500 Euro liegt aber über dem Durchschnitt.
3. Kalkhoff Entice 5+ Advance3,2Die Ausstattung ist die beste im Vergleich, mit 5.200 Euro ist es aber auch das teuerste Modell.
4. Prophete Entdecker 4.01,6Gute Ausstattung zu einem Preis von etwa 1.500 Euro, damit eines der günstigeren Modelle.
5. Fischer Viator 4.2i 630 Active1,8Für etwa 1.600 Euro gibt es 80 Nm und 630 Wh, der Preis ist damit angemessen.
6. Tretwerk Sonic1,8Mit 1.400 Euro das günstigste Rad im Vergleich, die Daten liegen im Mittelfeld.
7. Fischer Cita 6.8i 7112,3Großer Akku zu etwa 1.900 Euro, aber ein vergleichsweise schwacher Motor.
8. Saxonette Quantum Sport Wave2,1Bei etwa 1.550 Euro liefert das Rad 80 Nm und Deore, bleibt bei Reichweite und Zuladung aber zurück.
9. Kalkhoff Image 3.B Advance3,0Bei 2.650 Euro bietet das Rad weniger Akku und Drehmoment als günstigere Modelle.
10. Gazelle Miss Grace C7+ RT3,8Mit 3.180 Euro liegt der Preis weit über dem von Rädern mit mehr Akku und Drehmoment.

Kaufberatung: Worauf Sie bei E-Bikes achten sollten

Pedelec: Begriffe und Rechtslage

Als E-Bike bezeichnet der Handel meist ein Pedelec. Der Motor unterstützt nur, solange Sie in die Pedale treten, und schaltet bei 25 km/h ab. Seine Nenndauerleistung darf höchstens 250 Watt betragen. Solche Räder gelten in Deutschland rechtlich als Fahrrad. Sie brauchen keine Zulassung, keinen Führerschein, kein Kennzeichen und keine Versicherung, und es besteht keine Helmpflicht. Sie dürfen Radwege benutzen. Eine Schiebehilfe, die das Rad bis etwa 6 km/h ohne Treten anschiebt, ist erlaubt und bei schweren Rädern nützlich.

Anders ist es bei S-Pedelecs, die bis 45 km/h unterstützen. Sie erfordern einen Führerschein der Klasse AM, ein Kennzeichen und eine Versicherung. Sie gehören nicht zu diesem Vergleich. Auch E-Mountainbikes mit Fokus auf Gelände sind ausgenommen.

Einige Fachbegriffe tauchen beim Kauf immer wieder auf:

  • Wattstunden (Wh): Maß für die im Akku gespeicherte Energie, berechnet aus Spannung in Volt mal Kapazität in Amperestunden.
  • Newtonmeter (Nm): Maß für das Drehmoment des Motors, also für die Kraft beim Anfahren und am Berg.
  • Drehmomentsensor: misst, wie fest Sie treten, und passt die Unterstützung daran an.
  • Unterstützungsstufen: Einstellungen am Display, die festlegen, wie stark der Motor mithilft.
  • Zulässiges Gesamtgewicht: Höchstgewicht aus Rad, Fahrer und Gepäck.

Mittelmotor, Heckmotor oder Frontmotor?

Der Motor kann an drei Stellen sitzen. Beim Mittelmotor befindet er sich im Tretlager, also zwischen den Pedalen. Der Schwerpunkt liegt dadurch tief und mittig, das Rad fährt sich ausgewogen. Außerdem nutzt der Motor die Gänge der Schaltung mit. Das hilft am Berg, weil er in einem günstigen Drehzahlbereich arbeiten kann. Mittelmotoren sind teurer als Nabenmotoren, bei den hier verglichenen Rädern beginnen die Preise bei etwa 1.400 Euro.

Beim Heckmotor sitzt der Antrieb in der Hinterradnabe, beim Frontmotor in der Vorderradnabe. Das ist günstiger und einfach zu bauen. Das Fahrgefühl ist aber weniger natürlich, und bei Frontmotoren kann das Vorderrad auf losem Untergrund durchdrehen. Dieser Vergleich beschränkt sich deshalb auf Mittelmotoren.

Bei den Herstellern der Mittelmotoren gibt es Unterschiede. Bosch ist am weitesten verbreitet, entsprechend dicht ist das Netz der Fachhändler für Service und Ersatzteile. Daneben bieten Hersteller günstigerer Räder Motoren von Bafang, Ananda, Brose oder AEG an. Sie liefern teils hohe Drehmomente für den Preis. Ob ein Fachhändler in Ihrer Nähe Ersatzteile für den jeweiligen Motor führt, sollten Sie vor dem Kauf klären.

Wie viel Drehmoment brauchen Sie?

Das Drehmoment bestimmt, wie kräftig der Motor beim Anfahren und an Steigungen anschiebt. Die Spanne im Vergleich reicht von 50 Nm bei den Rädern mit Bosch Active Line Plus und Brose-Motor bis zu 100 und 120 Nm bei den Modellen von Prophete und Kalkhoff. Das Kalkhoff-Rad erreicht seinen Wert nach Herstellerangabe mit dem Bosch CX, dessen Serienwert häufig mit 85 Nm angegeben wird.

Als grobe Orientierung gilt: Wer überwiegend auf flachen Strecken fährt, kommt mit 50 bis 65 Nm gut zurecht. Wer regelmäßig Steigungen bewältigt, Gepäck mitnimmt oder einen Anhänger zieht, profitiert von 75 bis 85 Nm oder mehr. Höhere Werte bringen vor allem beim Anfahren am Hang und bei schwerer Last etwas.

Ein hoher Wert allein sagt wenig über den Fahreindruck. Wie weich der Motor einsetzt und wie leise er läuft, hängt von der Abstimmung ab. Die Beschreibung des Bosch Active Line Plus nennt ihn den leisesten Motor im Bosch-Angebot. Eine Probefahrt beim Fachhändler zeigt solche Unterschiede besser als jedes Datenblatt, auch wenn Sie später online bestellen.

Akku und Reichweite richtig einschätzen

Die Kapazität eines Akkus ergibt sich aus Spannung und Amperestunden. Ein Akku mit 36 Volt und 15 Ah speichert 540 Wh. Je mehr Wattstunden, desto weiter kommen Sie, aber desto schwerer wird in der Regel auch das Rad.

Die Reichweite in den Datenblättern gilt für günstige Bedingungen: ebene Strecke, Rückenwind, niedrige Unterstützungsstufe und leichter Fahrer. Im Alltag liegt der Verbrauch je nach Gelände, Gewicht, Gegenwind, Reifendruck und gewählter Stufe grob zwischen 8 und 12 Wh pro Kilometer. Daraus lässt sich die folgende Spanne ableiten, die als Richtwert zu verstehen ist:

AkkuBei 8 Wh/kmBei 12 Wh/km
400 Whca. 50 kmca. 33 km
500 Whca. 63 kmca. 42 km
625 Whca. 78 kmca. 52 km
800 Whca. 100 kmca. 67 km

Die Herstellerangaben liegen im Vergleich teils deutlich darüber, etwa 170 km bei 540 Wh. Das ist nur bei sehr sparsamer Fahrweise erreichbar. Rechnen Sie für den Alltag mit den Werten der Tabelle. Ein großer Akku lohnt sich, wenn Sie längere Touren fahren oder im Winter fahren wollen, denn Kälte verringert die nutzbare Kapazität.

Laden und laufende Kosten

Der Strom für ein E-Bike kostet wenig. Als Rechenbeispiel dient ein Akku mit 600 Wh und ein Strompreis von 35 Cent je Kilowattstunde. Beim Laden entstehen Verluste von etwa 10 bis 15 Prozent, es werden also rund 0,7 kWh aus der Steckdose gezogen. Eine volle Ladung kostet damit etwa 25 Cent.

Bei einem Verbrauch von 10 Wh pro Kilometer sind für 100 Kilometer 1 kWh nötig, mit Ladeverlusten etwa 1,15 kWh. Das ergibt Stromkosten von etwa 40 Cent je 100 Kilometer. Der Strom fällt damit kaum ins Gewicht. Deutlich mehr kosten Verschleißteile und die jährliche Inspektion.

Die Ladezeit hängt vom Ladegerät ab. Die Datenblätter im Vergleich nennen Zeiten zwischen etwa 4 und 6,5 Stunden für eine Vollladung. Ein Ladegerät mit höherem Ladestrom lädt schneller, ist aber meist teurer. Wer täglich fährt, lädt ohnehin über Nacht. Wichtiger ist, dass der Akku abnehmbar ist, falls Sie das Rad in einer Garage oder einem Keller ohne Steckdose abstellen.

Mit der Zeit lässt die Kapazität jedes Lithium-Ionen-Akkus nach. Nach mehreren hundert Vollladezyklen ist der Rückgang spürbar. Ein Ersatzakku kostet je nach Hersteller mehrere hundert Euro. Fragen Sie vor dem Kauf nach dem Preis und der Verfügbarkeit.

Schaltung und Bremsen

Bei der Schaltung stehen zwei Bauarten zur Wahl. Die Nabenschaltung sitzt geschützt in der Hinterradnabe. Sie ist wartungsarm und lässt sich auch im Stand schalten, etwa an der Ampel. Üblich sind 5, 7 oder 8 Gänge. Der Übersetzungsbereich ist kleiner als bei der Kettenschaltung, was bei steilen Anstiegen spürbar sein kann.

Die Kettenschaltung bietet mit 8 bis 11 Gängen eine größere Bandbreite und einen etwas besseren Wirkungsgrad. Dafür liegt das Schaltwerk frei, muss gelegentlich eingestellt werden und verschleißt schneller. Für hügelige Strecken und Touren eignet sie sich besser, für Stadtfahrer mit viel Stop-and-go ist die Nabenschaltung bequemer.

Bei den Bremsen sind hydraulische Scheibenbremsen heute Standard bei Rädern ab etwa 1.400 Euro. Sie dosieren gut und sprechen auch bei Nässe zuverlässig an. Ein Rad mit hydraulischer Felgenbremse und Rücktritt, wie es manche Stadträder haben, bremst ebenfalls sicher, aber bei Regen und langen Abfahrten weniger stark als eine Scheibenbremse. Der Rücktritt hat den Vorteil, dass er auch ohne Hand am Hebel funktioniert, was manche Fahrer als sicherer empfinden.

Eine Federgabel federt Stöße ab und schont die Handgelenke. Sie ist bei Trekkingrädern üblich, bei Stadträdern mit breiten Reifen oft nicht vorhanden. Eine gefederte Sattelstütze verbessert den Komfort zusätzlich.

Gewicht, zulässiges Gesamtgewicht und Rahmenform

E-Bikes sind schwer. Im Vergleich liegt das Eigengewicht zwischen 25,6 und etwa 31,5 kg. Das spielt eine Rolle, wenn Sie das Rad in den Keller tragen, an einem Träger montieren oder über Stufen heben müssen. Wichtiger ist oft das zulässige Gesamtgewicht. Es umfasst das Rad, den Fahrer und das Gepäck. Die Differenz ist die Last, die Sie selbst mitbringen dürfen:

BeispielZul. GesamtgewichtEigengewichtBleibt für Fahrer und Gepäck
Saxonette Quantum Sport Wave120 kg27 kgca. 93 kg
Tretwerk Sonic125 kg26 kgca. 99 kg
Prophete Entdecker 4.0150 kg25,6 kgca. 124 kg
Gazelle Miss Grace C7+ RT170 kg29,2 kgca. 141 kg

Wiegen Sie mit Kleidung und Tasche, bleibt bei Rädern mit 120 oder 125 kg wenig Reserve. Wer schwerer ist oder viel transportiert, sollte ein Modell mit 150 kg oder mehr wählen.

Bei der Rahmenform haben Sie die Wahl zwischen Diamantrahmen mit durchgehendem Oberrohr und tiefem Einstieg, auch Wave oder Trapez genannt. Der Tiefeinstieg erleichtert das Auf- und Absteigen, besonders mit Gepäck. Er ist etwas weniger verwindungssteif. Entscheidend ist die Rahmenhöhe, sie richtet sich nach Körpergröße und Schrittlänge. Händler nennen Empfehlungen, etwa 160 bis 180 cm Körpergröße für eine bestimmte Rahmenhöhe.

Kauf im Versandhandel: Montage und Größe

Bei Otto und Amazon kommen E-Bikes im Karton an. Meist sind sie zu 95 bis 98 Prozent vormontiert, es fehlen etwa Lenker, Pedale und das Vorderrad. Händler empfehlen ausdrücklich, die Endmontage und eine Prüfung von Schrauben, Schaltung und Bremsen von einer fachkundigen Person vornehmen zu lassen. Bei hydraulischen Bremsen ist das wichtig, weil sie sicherheitsrelevant sind.

Planen Sie dafür einen Besuch in einer Fahrradwerkstatt ein. Fragen Sie vorher, ob die Werkstatt Räder aus dem Versandhandel annimmt und was die Montage kostet. Der Akku sollte vor der ersten Fahrt vollgeladen werden.

Beim Versand gilt das Widerrufsrecht von 14 Tagen. Beachten Sie die Bedingungen des Händlers zur Probefahrt: Manche akzeptieren nur eine kurze Strecke, andernfalls verlangen sie einen Wertverlust. Bewahren Sie Karton und Zubehör auf. Prüfen Sie außerdem, ob die Hausratversicherung ein E-Bike abdeckt.

Achten Sie bei den Preisangaben auf den Unterschied zwischen unverbindlicher Preisempfehlung und Straßenpreis. Bei einem Rad im Vergleich nennt der Hersteller 2.499,95 Euro, bei Otto kostet es etwa 1.500 Euro. Ein hoher Streichpreis sagt wenig über den Wert aus.

Pflege und Wartung

E-Bikes sind robust, brauchen aber Pflege. Reinigen Sie das Rad mit Wasser und einem weichen Schwamm, nicht mit einem Hochdruckreiniger, denn Wasser kann in Lager und Elektronik eindringen. Ölen Sie die Kette regelmäßig, besonders nach Regenfahrten. Ein verschlissener Kettensatz belastet den Motor und die Schaltung.

Prüfen Sie den Reifendruck mindestens einmal im Monat. Der zulässige Bereich steht auf der Reifenflanke. Ein zu niedriger Druck erhöht den Verbrauch und das Pannenrisiko. Kontrollieren Sie außerdem die Bremsbeläge. Hydraulische Bremsen müssen nach den Vorgaben des Herstellers gewartet werden.

Beim Akku gilt: Laden Sie ihn bei Zimmertemperatur und trennen Sie das Ladegerät nach der Vollladung. Lagern Sie den Akku im Winter kühl und trocken, aber nicht bei Frost, und laden Sie ihn dazu nicht ganz voll. Fahren Sie ihn nicht regelmäßig bis zur Tiefentladung leer.

Lassen Sie das Rad einmal im Jahr in einer Fachwerkstatt prüfen, bei viel Fahrleistung auch häufiger. Dabei werden Speichen, Lager, Bremsen und Schaltung kontrolliert und die Software des Antriebs aktualisiert, wenn der Hersteller das anbietet.

Typische Fehler beim Kauf

Der häufigste Fehler ist, nur auf die Wattstunden zu achten. Ein großer Akku nützt wenig, wenn das Rad dadurch zu schwer wird oder der Motor schwach ist. Achten Sie auf das Zusammenspiel aus Drehmoment, Akku, Gewicht und Schaltung.

Ein zweiter Fehler ist die falsche Rahmengröße. Ein zu kleiner oder zu großer Rahmen führt zu Rückenschmerzen und unsicherem Fahrverhalten. Messen Sie Ihre Schrittlänge und vergleichen Sie sie mit den Angaben des Herstellers.

Drittens wird das zulässige Gesamtgewicht übersehen. Es steht oft nur im Datenblatt, nicht in der Produktüberschrift. Auch die Frage, ob Ersatzakkus und Ersatzteile später erhältlich sind, wird häufig nicht gestellt. Bei Motoren kleinerer Hersteller ist das ein Risiko.

Viertens verleiten niedrige Preise dazu, auf Bremsen und Verarbeitung zu verzichten. Hydraulische Scheibenbremsen und ein Gepäckträger mit Tragfähigkeitsangabe sind sinnvolle Mindeststandards. Prüfen Sie außerdem, ob das Rad zur StVZO passt, also Licht, Reflektoren und Klingel enthält. Bei den hier verglichenen Rädern ist das der Fall.

Häufige Fragen zu E-Bikes

Brauche ich für ein Pedelec einen Führerschein oder einen Helm?

Nein. Ein Pedelec mit Unterstützung bis 25 km/h und höchstens 250 Watt Nenndauerleistung gilt in Deutschland rechtlich als Fahrrad. Es braucht keinen Führerschein, kein Kennzeichen und keine Versicherung. Eine Helmpflicht besteht nicht, ein Helm wird aber empfohlen, weil die Geschwindigkeiten höher sind als bei einem Rad ohne Motor. Für S-Pedelecs bis 45 km/h gelten andere Regeln.

Wie weit komme ich mit einer Akkuladung?

Das hängt von Akkugröße, Gelände, Gewicht, Gegenwind und gewählter Unterstützungsstufe ab. Als Richtwert gelten 8 bis 12 Wh Verbrauch je Kilometer. Ein Akku mit 500 Wh reicht damit für etwa 42 bis 63 km, einer mit 800 Wh für etwa 67 bis 100 km. Die Herstellerangaben von bis zu 170 oder 220 km gelten nur bei sehr sparsamer Fahrweise.

Was kostet das Laden des Akkus?

Sehr wenig. Eine Vollladung eines 600-Wh-Akkus verbraucht mit Ladeverlusten etwa 0,7 kWh, bei 35 Cent je Kilowattstunde sind das rund 25 Cent. Für 100 Kilometer fallen bei durchschnittlicher Fahrweise etwa 40 Cent an. Die laufenden Kosten entstehen eher durch Verschleißteile wie Kette, Reifen und Bremsbeläge sowie durch die jährliche Inspektion.

Ist ein Mittelmotor besser als ein Heckmotor?

Der Mittelmotor sitzt im Tretlager, sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und nutzt die Gänge der Schaltung. Das fühlt sich natürlicher an, besonders am Berg. Heckmotoren sind günstiger und wartungsarm, wirken aber oft weniger harmonisch. Für Strecken mit Steigungen und für Fahrer, die viel Gepäck mitnehmen, ist der Mittelmotor die bessere Wahl.

Wie viel Drehmoment ist sinnvoll?

Für flache Strecken genügen 50 bis 65 Nm. Wer Steigungen fährt, schweres Gepäck oder einen Anhänger transportiert, sollte 75 bis 85 Nm oder mehr wählen. Räder mit Bosch Performance Line CX erreichen laut Hersteller 85 Nm, einzelne Modelle im Vergleich werben mit 100 oder 120 Nm. Ein hoher Wert hilft vor allem beim Anfahren am Hang.

Muss ich ein im Versand bestelltes E-Bike in die Werkstatt bringen?

Dringend empfohlen. Die Räder kommen zu 95 bis 98 Prozent vormontiert an, Lenker, Pedale und Vorderrad müssen noch montiert werden. Händler raten, Schrauben, Bremsen und Schaltung von einer Fachperson prüfen zu lassen. Das gilt besonders für hydraulische Scheibenbremsen. Klären Sie vorab in einer Werkstatt, ob sie Versandräder annimmt, und fragen Sie nach Preis und Terminen.

Wie lange hält der Akku eines E-Bikes?

Das hängt von Nutzung und Pflege ab. Lithium-Ionen-Akkus verlieren mit jedem Ladezyklus etwas Kapazität, nach mehreren hundert Vollladungen ist das spürbar. Bei durchschnittlicher Nutzung halten viele Akkus mehrere Jahre. Pflegen Sie ihn mit Laden bei Zimmertemperatur, Lagern ohne Frost und ohne Tiefentladung. Ein Ersatzakku kostet je nach Hersteller mehrere hundert Euro.

Was bedeutet zulässiges Gesamtgewicht?

Es ist das Höchstgewicht aus Rad, Fahrer und Gepäck, für das der Hersteller das Rad freigibt. Ein Rad mit 26 kg Eigengewicht und 125 kg zulässigem Gesamtgewicht lässt etwa 99 kg für Fahrer, Kleidung und Taschen. Wer schwerer ist oder viel mitnimmt, sollte ein Modell mit 150 kg oder mehr wählen, um Rahmen und Laufräder nicht zu überlasten.

Brauche ich eine Federgabel am E-Bike?

Auf glatten Radwegen und Straßen nicht zwingend. Bei Kopfsteinpflaster, Schotter oder Feldwegen schont eine Federgabel Arme und Handgelenke. Die meisten Trekkingräder haben sie, Stadträder mit breiten Reifen oft nicht. Eine Federgabel mit Lockout lässt sich blockieren, damit sie auf glattem Belag nicht mitwippt. Eine gefederte Sattelstütze verbessert den Komfort zusätzlich.

Fazit

Die Auswertung zeigt drei Geräteklassen. Räder um 1.400 bis 1.800 Euro bieten Mittelmotoren mit 70 bis 100 Nm und 520 bis 780 Wh, meist von Bafang, Ananda oder AEG, und passen zu Fahrern mit moderaten Ansprüchen. Auf diese Räder sollten schwerere Fahrer mit Gepäck achten, denn das zulässige Gesamtgewicht liegt teils nur bei 120 oder 125 kg. Räder mit Bosch-Antrieb zwischen 2.600 und 3.500 Euro eignen sich für Fahrer, die Wert auf ein dichtes Servicenetz legen. Die Spitzengruppe um 5.000 Euro bietet 800 Wh, Vierkolbenbremsen und hohe Belastbarkeit, wiegt aber über 31 kg. Stadtfahrer auf flachen Strecken kommen auch mit 50 Nm aus, wer Steigungen fährt, sollte mindestens 75 Nm wählen.

Vergleichssieger ist der Prophete Entdecker 5.0 mit der Gesamtnote 1,6. Das beste Verhältnis von Preis und Leistung bietet der Prophete Entdecker 4.0 (Note 2,0, ca. 1.500 €).