Saugroboter Vergleich 2026

Stand: Oktober 2026 | 10 Produkte im Vergleich | Bewertet nach 5 Kriterien

Dieser Vergleich stellt zehn Saugroboter mit einfacher oder ohne Wischfunktion gegenüber, die im Oktober 2026 bei Otto gelistet sind. Die Preise reichen von rund 100 bis 1.300 Euro. Ausgewertet wurden Herstellerangaben und Datenblätter zu Saugkraft, Laufzeit, Akku, Staubfach, Station, Schwellenhöhe, Navigation und Bauhöhe. Geräte mit Mopp-Waschstation sind ausgenommen und stehen im Vergleich der Saug-Wischroboter. Die Bewertung gewichtet fünf Kriterien, darunter den Preis im Verhältnis zur Ausstattung. Kundenbewertungen nennen wir nur, wenn bei Otto mindestens zehn vorliegen.

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Saugroboter

Unsere Empfehlungen

VERGLEICHS-SIEGERSaugroboter1,7GUTdeutsche-deals.com10/2026
Ecovacs Deebot N20e Plus

Ecovacs Deebot N20e Plus

Beste Gesamtnote im Vergleich. Geeignet für: Für Haushalte mit überwiegend Hartboden und etwas Teppich, die für wenig Geld eine Absaugstation und viel Laufzeit suchen.

1,7gut ca. 200 €

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERSaugroboter1,9GUTdeutsche-deals.com10/2026
Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro

Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro

Bestes Verhältnis von Preis und Leistung. Geeignet für: Für Wohnungen mit Hartboden und etwas Teppich, die viel Saugkraft wollen und den Staubbehälter selbst leeren.

1,9gut ca. 230 €

Das Wichtigste in Kürze

Saugroboter im Vergleich: alle 10 Produkte

Produkt1.VERGLEICHS-SIEGERSaugroboter1,7GUTdeutsche-deals.com10/2026Ecovacs Deebot N20e PlusEcovacs Deebot N20e Plus2.Roborock Q10 PF+Roborock Q10 PF+3.Dreame D20 Air PlusDreame D20 Air Plus4.PREIS-LEISTUNGS-SIEGERSaugroboter1,9GUTdeutsche-deals.com10/2026Xiaomi Robot Vacuum S40 ProXiaomi Robot Vacuum S40 Pro5.Philips HomeRun 5000 XU5100/10Philips HomeRun 5000 XU5100/106.Bosch Spotless BCRC1WBosch Spotless BCRC1W7.Roborock Q7 M5Roborock Q7 M58.Eufy C10Eufy C109.Dyson 360 Vis NavDyson 360 Vis Nav10.Xiaomi Robot Vacuum E5Xiaomi Robot Vacuum E5
Gesamtnote1,7gut1,8gut1,8gut1,9gut1,9gut2,1gut2,2gut2,3gut2,8befriedigend3,4befriedigend
Preis (ca.)200 €210 €200 €230 €620 €200 €150 €180 €1.300 €100 €
Kundenbewertungk. A.4,5 von 5
93 Bewertungen
k. A.k. A.k. A.4,0 von 5
46 Bewertungen
4,0 von 5
33 Bewertungen
k. A.k. A.3,5 von 5
15 Bewertungen
Saugkraft (Herstellerangabe)10.000 Pa10.000 Pa20.000 Pa15.000 Pa10.000 Pa11.000 Pa10.000 Pa4.000 Pak. A.2.000 Pa
Laufzeit (Herstellerangabe)230 Min.150 Min.150 Min.180 Min.200 Min.k. A.150 Min.120 Min.65 Min.110 Min.
Akkukapazität5.200 mAh5.200 mAh3.200 mAh5.200 mAh4.800 mAh5.700 mAh3.200 mAhk. A.k. A.2.600 mAh
Staubfach im Roboter350 ml350 ml220 ml430 ml260 ml400 ml400 mlk. A.500 ml400 ml
StationAbsaugstation, 1,5 lAbsaugstation, 2,7 lAbsaugstation, 4 l BeutelLadestationAbsaugstation, 3 lLadestationLadestationAbsaugstation, 3 l BeutelLadestationLadestation
Wischfunktion1 Wischaufsatz1 Wischtuch1 Wischpad2 ausfahrbare Wischpads2 Wischpads1 statisches Wischpad1 Wischtuch, E-Wassertankkeinekeinefeste Wischplatte
Hindernishöhe20 mmk. A.k. A.20 mm20 mm20 mm20 mm17 mm21 mmk. A.
NavigationLiDAR, AbsturzsensorLiDAR, TeppicherkennungLiDAR, AbsturzsensorLiDAR, TeppicherkennungLiDAR, TeppicherkennungLiDAR, InfrarotLiDAR, TeppicherkennungLiDAR, TeppicherkennungKamera 360°, SensorenHindernis-, Absturzsensoren
Lautstärke68 dB(A)65 dB(A)k. A.65 dB(A)66 dB(A)k. A.60 dB(A)51 dB(A)k. A.k. A.
Gerätehöhe96 mm99 mm94,7 mm99 mm98 mm96 mm99 mm73 mm99 mm70 mm
Stärken
  • Längste Laufzeit mit 230 Minuten
  • Absaugstation im Lieferumfang
  • LiDAR-Kartierung
  • 5.200-mAh-Akku
  • Absaugstation mit 2,7 Litern
  • 5.200-mAh-Akku
  • LiDAR mit Kartierung
  • Viele Bewertungen, 4,5 Sterne
  • Höchste Saugkraftangabe mit 20.000 Pa
  • Größte Station mit 4 Litern
  • Gerätehöhe nur 94,7 mm
  • HEPA-Filter
  • 15.000 Pa Saugkraft
  • Zwei ausfahrbare Wischpads
  • Großes Staubfach mit 430 ml
  • 5.200-mAh-Akku
  • Absaugstation mit 3 Litern
  • 200 Minuten Laufzeit
  • Zwei Wischpads
  • Abwaschbarer EPA-Filter
  • 11.000 Pa Saugkraft
  • 5.700-mAh-Akku
  • Gerätehöhe nur 96 mm
  • Zehn Jahre Motorgarantie
  • Sehr günstig mit 150 Euro
  • 10.000 Pa Saugkraft
  • LiDAR mit Mehretagenkarte
  • Mit 60 dB(A) eher leise
  • Nur 73 mm hoch
  • Absaugstation mit 3 Litern
  • Niedrigster Lautstärkewert: 51 dB(A)
  • Ausfahrbare Seitenbürste
  • Höchste Schwelle mit 21 mm
  • Größtes Staubfach mit 500 ml
  • 360-Grad-Kamerasystem
  • Vollbreite Bürste
  • Günstigster Preis im Feld
  • Nur 70 mm hoch
  • Feste Wischplatte inklusive
  • Zwei Seitenbürsten
Schwächen
  • Station fasst nur 1,5 Liter
  • Mit 68 dB(A) eher laut
  • Keine Angabe zur Schwellenhöhe
  • Wischtuch ohne eigene Pflegestation
  • Staubfach im Roboter nur 220 ml
  • Keine Angabe zur Schwellenhöhe
  • Keine Absaugstation
  • Bisher kaum Bewertungen
  • Hoher Preis bei durchschnittlichen Daten
  • Staubfach im Roboter nur 260 ml
  • Keine Absaugstation
  • Laufzeit und Lautstärke nicht angegeben
  • Keine Absaugstation
  • Akku mit 3.200 mAh recht klein
  • Nur 4.000 Pa Saugkraft
  • Keine Wischfunktion
  • Höchster Preis im Vergleich
  • Nur 65 Minuten Laufzeit
  • Keine Wischfunktion
  • Nur 2.000 Pa Saugkraft
  • Keine LiDAR-Navigation
Zum Angebot

Preise: ungefährer Straßenpreis, Stand Oktober 2026. Den aktuellen Preis sehen Sie beim Händler.

Die 10 Saugroboter im Einzelnen

1.

Ecovacs Deebot N20e Plus Vergleichssieger

Gesamtnote 1,7 (gut)Preis ca. 200 €

Der Ecovacs Deebot N20e Plus kombiniert eine Absaugstation mit LiDAR-Navigation und kostet bei Otto 199 Euro. Laut Datenblatt saugt er mit 10.000 Pa, der Akku fasst 5.200 mAh und trägt den Roboter bis zu 230 Minuten, im Feld ist das der höchste Wert. Das Staubfach des Roboters nimmt 350 ml auf, die beutellose Station 1,5 Liter. Der Wasserbehälter mit 300 ml speist einen einzelnen Wischaufsatz, eine Mopp-Waschstation gibt es nicht. Schwellen bis 20 mm überwindet er, bei 96 mm Höhe passt er unter viele Sofas. Die Lautstärke gibt der Preisvergleich mit 68 dB(A) an. Bei Otto liegt nur eine Bewertung vor, deshalb ist hier keine Kundenwertung genannt.

Stärken

  • Längste Laufzeit mit 230 Minuten
  • Absaugstation im Lieferumfang
  • LiDAR-Kartierung
  • 5.200-mAh-Akku

Schwächen

  • Station fasst nur 1,5 Liter
  • Mit 68 dB(A) eher laut

Geeignet für: Für Haushalte mit überwiegend Hartboden und etwas Teppich, die für wenig Geld eine Absaugstation und viel Laufzeit suchen.

Ecovacs Deebot N20e PlusVERGLEICHS-SIEGERSaugroboter1,7GUTdeutsche-deals.com10/2026
2.

Roborock Q10 PF+

Gesamtnote 1,8 (gut)Preis ca. 210 € 4,5 von 5 (93 Bewertungen bei Otto)

Der Roborock Q10 PF+ kostet bei Otto 209,99 Euro und bringt eine Absaugstation mit. Laut Preisvergleich saugt er mit 10.000 Pa, der Akku fasst 5.200 mAh und reicht 150 Minuten. Das Staubfach des Roboters nimmt 350 ml auf, die Station 2,7 Liter, der Wasserbehälter 240 ml. Die Navigation läuft über LiDAR mit Kartierung und Sperrzonen, bei Teppich hebt sich der Wischaufsatz um 8 mm an. Die Lautstärke liegt bei 65 dB(A), die Höhe bei 99 mm. Eine Schwellenhöhe nennt die Quelle nicht. Das Gerät hat bei Otto 93 Bewertungen mit durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen.

Stärken

  • Absaugstation mit 2,7 Litern
  • 5.200-mAh-Akku
  • LiDAR mit Kartierung
  • Viele Bewertungen, 4,5 Sterne

Schwächen

  • Keine Angabe zur Schwellenhöhe
  • Wischtuch ohne eigene Pflegestation

Geeignet für: Für Haushalte, die eine bewährte Marke mit Absaugstation und viel Akku zu einem moderaten Preis wollen.

Roborock Q10 PF+1,8gut
3.

Dreame D20 Air Plus

Gesamtnote 1,8 (gut)Preis ca. 200 €

Der Dreame D20 Air Plus nennt mit 20.000 Pa den höchsten Saugkraftwert unter den zehn Geräten und kostet bei Otto 199 Euro. Die Station nimmt den Staub in einem Beutel mit 4 Litern auf, das ist die größte Kapazität im Vergleich. Der Roboter selbst fasst 220 ml Staub und 280 ml Wasser für ein einzelnes Wischpad. Der Akku mit 3.200 mAh reicht laut Preisvergleich 150 Minuten. Die Navigation arbeitet per LiDAR mit Kartierung und Sperrzonen, die Bauhöhe liegt bei 94,7 mm. Zur Schwellenhöhe und zur Lautstärke fand sich keine Angabe. Bei Otto hat das Gerät noch keine Kundenbewertungen, deshalb ist hier keine Wertung genannt.

Stärken

  • Höchste Saugkraftangabe mit 20.000 Pa
  • Größte Station mit 4 Litern
  • Gerätehöhe nur 94,7 mm
  • HEPA-Filter

Schwächen

  • Staubfach im Roboter nur 220 ml
  • Keine Angabe zur Schwellenhöhe

Geeignet für: Für Haushalte mit Haustieren oder Teppich, die viel Saugkraft und eine große Absaugstation zum kleinen Preis wollen.

Dreame D20 Air Plus1,8gut
4.

Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro Preis-Leistungs-Sieger

Gesamtnote 1,9 (gut)Preis ca. 230 €

Der Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro kostet bei Otto 229 Euro und nennt 15.000 Pa Saugkraft, den zweithöchsten Wert im Feld. Laut Xiaomi fasst der Akku 5.200 mAh, der Preisvergleich nennt 180 Minuten Laufzeit. Der Roboter arbeitet mit zwei ausfahrbaren Wischpads, die sich auf Teppich um 10 mm anheben. Das Staubfach fasst 430 ml, der Wassertank 310 ml. Eine Absaugstation gehört nicht dazu, die Ladestation lädt nur den Akku. Die Navigation läuft per LiDAR mit Kartierung, Schwellen bis 20 mm sind laut Preisvergleich kein Hindernis. Bei 99 mm Höhe und 65 dB(A) liegt er im Durchschnitt. Bei Otto gibt es erst eine Bewertung, deshalb ist keine Kundenwertung angegeben.

Stärken

  • 15.000 Pa Saugkraft
  • Zwei ausfahrbare Wischpads
  • Großes Staubfach mit 430 ml
  • 5.200-mAh-Akku

Schwächen

  • Keine Absaugstation
  • Bisher kaum Bewertungen

Geeignet für: Für Wohnungen mit Hartboden und etwas Teppich, die viel Saugkraft wollen und den Staubbehälter selbst leeren.

Xiaomi Robot Vacuum S40 ProPREIS-LEISTUNGS-SIEGERSaugroboter1,9GUTdeutsche-deals.com10/2026
5.

Philips HomeRun 5000 XU5100/10

Gesamtnote 1,9 (gut)Preis ca. 620 €

Der Philips HomeRun 5000 XU5100/10 kostet bei Otto 619 Euro und ist damit das zweitteuerste Gerät im Feld. Laut Preisvergleich saugt er mit 10.000 Pa, der Akku fasst 4.800 mAh und hält bis zu 200 Minuten. Die Absaugstation nimmt 3 Liter Staub im Beutel auf, der Roboter selbst nur 260 ml. Zwei Wischpads und ein 270-ml-Wassertank übernehmen die Hartböden. Die Navigation arbeitet per LiDAR mit Sperrzonen und Teppicherkennung, Schwellen bis 20 mm gelten als überwindbar. Bei 98 mm Höhe und 66 dB(A) liegt das Gerät im Durchschnitt. Der EPA-Filter ist abwaschbar. Bei Otto liegen keine Kundenbewertungen vor, daher wird keine Wertung genannt.

Stärken

  • Absaugstation mit 3 Litern
  • 200 Minuten Laufzeit
  • Zwei Wischpads
  • Abwaschbarer EPA-Filter

Schwächen

  • Hoher Preis bei durchschnittlichen Daten
  • Staubfach im Roboter nur 260 ml

Geeignet für: Für Haushalte, die auf die Marke Philips Wert legen und für die komplette Ausstattung mehr Geld ausgeben wollen.

Philips HomeRun 5000 XU5100/101,9gut
6.

Bosch Spotless BCRC1W

Gesamtnote 2,1 (gut)Preis ca. 200 € 4,0 von 5 (46 Bewertungen bei Otto)

Der Bosch Spotless BCRC1W kostet bei Otto 199,99 Euro. Laut Bosch saugt er mit bis zu 11.000 Pa, der Akku fasst 5.700 mAh, eine Laufzeit nennt die Herstellerseite nicht. Das Staubfach nimmt 400 ml auf, der Wassertank 220 ml für ein statisches Wischpad. Die Ladestation lädt nur den Akku und saugt den Staub nicht ab. Zur Navigation gehören LiDAR und Infrarotsensoren, Schwellen bis 20 mm gelten laut Preisvergleich als überwindbar, die Höhe liegt bei 96 mm. Bosch gibt zehn Jahre Garantie auf den Motor. Bei Otto haben 46 Käufer im Schnitt 4,0 von 5 Sternen vergeben. Das Gerät lässt sich über die Home-Connect-App und per Sprachassistent steuern.

Stärken

  • 11.000 Pa Saugkraft
  • 5.700-mAh-Akku
  • Gerätehöhe nur 96 mm
  • Zehn Jahre Motorgarantie

Schwächen

  • Keine Absaugstation
  • Laufzeit und Lautstärke nicht angegeben

Geeignet für: Für kleinere Wohnungen mit überwiegend glatten Böden, wenn eine bekannte Marke mit langer Motorgarantie zählt.

Bosch Spotless BCRC1W2,1gut
7.

Roborock Q7 M5

Gesamtnote 2,2 (gut)Preis ca. 150 € 4,0 von 5 (33 Bewertungen bei Otto)

Der Roborock Q7 M5 kostet bei Otto 149,99 Euro und zählt damit zu den günstigsten Geräten mit LiDAR im Feld. Laut Roborock saugt er mit 10.000 Pa und fährt per LiDAR, die Karte lässt sich für bis zu drei Etagen speichern. Der Akku fasst 3.200 mAh, der Preisvergleich nennt 150 Minuten Laufzeit. Ein Teil der Händlerangaben spricht von 180 Minuten. Der Staubbehälter nimmt 400 ml auf, der elektronische Wassertank lässt drei Wasserstufen zu. Schwellen bis 20 mm überwindet er, bei 99 mm Höhe und 60 dB(A) ist er vergleichsweise leise. Eine Absaugstation gehört nicht dazu. Bei Otto haben 33 Käufer im Schnitt 4,0 von 5 Sternen vergeben.

Stärken

  • Sehr günstig mit 150 Euro
  • 10.000 Pa Saugkraft
  • LiDAR mit Mehretagenkarte
  • Mit 60 dB(A) eher leise

Schwächen

  • Keine Absaugstation
  • Akku mit 3.200 mAh recht klein

Geeignet für: Für kleinere Wohnungen mit Hartboden, die zum kleinen Preis Saugen, Wischen und eine gespeicherte Karte wollen.

Roborock Q7 M52,2gut
8.

Eufy C10

Gesamtnote 2,3 (gut)Preis ca. 180 €

Der Eufy C10 kostet bei Otto 179 Euro und gehört mit 73 mm Höhe zu den flachsten Geräten im Vergleich und passt damit unter niedrigere Möbel als die meisten anderen. Die Saugkraft liegt laut Preisvergleich bei 4.000 Pa, das ist deutlich weniger als bei den übrigen Geräten mit Absaugstation. Dafür fasst die Station 3 Liter Staub im Beutel, und mit 51 dB(A) nennt er den niedrigsten Lautstärkewert im Feld. Er navigiert per LiDAR, erkennt Teppich und überwindet Schwellen bis 17 mm. Die Laufzeit gibt die Quelle mit zwei Stunden an, eine Wischfunktion fehlt. Die Seitenbürste lässt sich ausfahren und erreicht dadurch Ecken besser. Bei Otto gibt es erst zwei Bewertungen, deshalb wird keine Wertung genannt.

Stärken

  • Nur 73 mm hoch
  • Absaugstation mit 3 Litern
  • Niedrigster Lautstärkewert: 51 dB(A)
  • Ausfahrbare Seitenbürste

Schwächen

  • Nur 4.000 Pa Saugkraft
  • Keine Wischfunktion

Geeignet für: Für Wohnungen mit niedrigen Möbeln und wenig Teppich, wenn Lautstärke und Bauhöhe wichtiger sind als hohe Saugkraft.

Eufy C102,3gut
9.

Dyson 360 Vis Nav

Gesamtnote 2,8 (befriedigend)Preis ca. 1.300 €

Der Dyson 360 Vis Nav kostet bei Otto 1.299 Euro und ist das teuerste Gerät im Vergleich. Er arbeitet ohne Wischfunktion und mit einer Bürste in voller Gerätebreite. Zur Orientierung dient ein 360-Grad-Kamerasystem, dazu kommen Schmutz- und Wandlaufsensor. Schwellen bis 21 mm überwindet er laut Preisvergleich, das ist der höchste Wert im Feld, die Höhe liegt bei 99 mm. Das Staubfach fasst 500 ml und ist damit das größte unter den zehn Geräten, eine Absaugstation fehlt. Die Laufzeit ist mit 65 Minuten die kürzeste im Vergleich. Saugkraft in Pascal, Akkukapazität und Lautstärke nennen die geöffneten Quellen nicht. Bei Otto gibt es vier Bewertungen, deshalb ist keine Wertung angegeben.

Stärken

  • Höchste Schwelle mit 21 mm
  • Größtes Staubfach mit 500 ml
  • 360-Grad-Kamerasystem
  • Vollbreite Bürste

Schwächen

  • Höchster Preis im Vergleich
  • Nur 65 Minuten Laufzeit
  • Keine Wischfunktion

Geeignet für: Für Haushalte mit hohen Schwellen und verwinkelten Räumen, die auf die Marke setzen und den hohen Preis in Kauf nehmen.

Dyson 360 Vis Nav2,8befriedigend
10.

Xiaomi Robot Vacuum E5

Gesamtnote 3,4 (befriedigend)Preis ca. 100 € 3,5 von 5 (15 Bewertungen bei Otto)

Der Xiaomi Robot Vacuum E5 kostet bei Otto 101 Euro und ist der günstigste Roboter im Vergleich. Laut Xiaomi saugt er mit 2.000 Pa, der Akku fasst 2.600 mAh und trägt ihn nach Angabe des Preisvergleichs 110 Minuten. Das Gerät wischt mit einer festen Platte, die am Wassertank sitzt. Zur Orientierung dienen Hindernis- und Absturzsensoren, einen LiDAR-Sensor mit Karte hat es nicht. Das Staubfach fasst 400 ml, eine Absaugstation gibt es nicht. Mit 70 mm Höhe passt der Roboter unter niedrige Möbel. Zur Schwellenhöhe und zur Lautstärke findet sich keine Angabe. Bei Otto haben 15 Käufer im Schnitt 3,5 von 5 Sternen vergeben. Er eignet sich für kleine Flächen.

Stärken

  • Günstigster Preis im Feld
  • Nur 70 mm hoch
  • Feste Wischplatte inklusive
  • Zwei Seitenbürsten

Schwächen

  • Nur 2.000 Pa Saugkraft
  • Keine LiDAR-Navigation

Geeignet für: Für kleine Wohnungen mit glatten Böden, wenn der Preis zählt und keine Karte oder App-Planung nötig ist.

Xiaomi Robot Vacuum E53,4befriedigend

Teilnoten im Überblick

Die beste Teilnote je Kriterium ist grün markiert.

ProduktSaugkraft und Reinigung (30 %)Navigation und Hindernisse (20 %)Station und Staubfach (20 %)Preis-Leistung (15 %)Akku und Laufzeit (15 %)Gesamt
1. Ecovacs Deebot N20e Plus1,91,81,91,51,31,7
2. Roborock Q10 PF+1,92,11,61,51,81,8
3. Dreame D20 Air Plus1,42,31,41,72,31,8
4. Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro1,51,92,91,41,61,9
5. Philips HomeRun 5000 XU5100/101,82,01,53,01,61,9
6. Bosch Spotless BCRC1W1,82,03,01,92,02,1
7. Roborock Q7 M52,02,03,01,72,32,2
8. Eufy C103,11,81,52,22,62,3
9. Dyson 360 Vis Nav2,51,52,74,03,82,8
10. Xiaomi Robot Vacuum E54,03,93,02,33,43,4

So haben wir bewertet

Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.

Saugkraft und Reinigung (30 %)

Zählt, welche Saugkraft der Hersteller nennt und ob ein Wischzusatz die Hartböden mitversorgt.

ProduktNoteBegründung
1. Ecovacs Deebot N20e Plus1,910.000 Pa und ein Wischaufsatz sind für diese Preisklasse ordentlich, mehr nennt der Hersteller nicht.
2. Roborock Q10 PF+1,910.000 Pa mit Gummi-Borsten-Bürste und Wischtuch, die Wischfunktion hebt sich auf Teppich um 8 mm.
3. Dreame D20 Air Plus1,4Mit 20.000 Pa die höchste Saugkraftangabe im Feld, dazu ein Wischpad.
4. Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro1,515.000 Pa, zwei ausfahrbare Wischpads und ein 430-ml-Staubfach.
5. Philips HomeRun 5000 XU5100/101,810.000 Pa und zwei Wischpads, das Staubfach im Roboter fasst nur 260 ml.
6. Bosch Spotless BCRC1W1,811.000 Pa mit Carbon-Power-Bürste und einem statischen Wischpad.
7. Roborock Q7 M52,010.000 Pa und ein Wischtuch mit drei Wasserstufen, die Bürste ist als Anti-Tangle-System ausgelegt.
8. Eufy C103,14.000 Pa und keine Wischfunktion, die Saugkraft liegt deutlich unter dem Feld.
9. Dyson 360 Vis Nav2,5Vollbreite Bürste, aber ohne Angabe zur Saugkraft in Pascal und ohne Wischfunktion.
10. Xiaomi Robot Vacuum E54,02.000 Pa sind der niedrigste Wert im Feld, dazu eine feste Wischplatte.

Navigation und Hindernisse (20 %)

Zählt die Sensorik, die überwindbare Schwellenhöhe und die Bauhöhe unter Möbeln.

ProduktNoteBegründung
1. Ecovacs Deebot N20e Plus1,8LiDAR mit Kartierung, Absturz- und Wandlaufsensor, dazu 20 mm Schwellenhöhe bei 96 mm Bauhöhe.
2. Roborock Q10 PF+2,1LiDAR mit Kartierung, Sperrzonen und Teppicherkennung, die Schwellenhöhe ist nicht angegeben.
3. Dreame D20 Air Plus2,3LiDAR mit Kartierung und Sperrzonen, aber keine Angabe zur überwindbaren Schwellenhöhe.
4. Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro1,9LiDAR mit Kartierung, 20 mm Schwellenhöhe, die Wischpads heben sich auf Teppich um 10 mm.
5. Philips HomeRun 5000 XU5100/102,0LiDAR mit Sperrzonen und Teppicherkennung, 20 mm Schwellenhöhe bei 98 mm Höhe.
6. Bosch Spotless BCRC1W2,0LiDAR und Infrarot, 20 mm Schwellenhöhe bei 96 mm Gerätehöhe.
7. Roborock Q7 M52,0LiDAR mit Mehretagenkarte, 20 mm Schwellenhöhe bei 99 mm Höhe.
8. Eufy C101,8LiDAR mit Teppicherkennung, 17 mm Schwellenhöhe, mit 73 mm einer der flachsten Roboter im Feld.
9. Dyson 360 Vis Nav1,5360-Grad-Kamera mit Sensoren und mit 21 mm die höchste Schwelle im Feld.
10. Xiaomi Robot Vacuum E53,9Nur Hindernis- und Absturzsensoren ohne LiDAR, keine Angabe zur Schwellenhöhe.

Station und Staubfach (20 %)

Zählt, ob eine Absaugstation den Staub selbst übernimmt und wie groß die Behälter sind.

ProduktNoteBegründung
1. Ecovacs Deebot N20e Plus1,9Die beutellose Absaugstation fasst 1,5 Liter und damit weniger als die Beutelstationen im Feld.
2. Roborock Q10 PF+1,6Absaugstation mit 2,7 Litern Staubvolumen, der Roboter fasst 350 ml.
3. Dreame D20 Air Plus1,4Die Station nimmt 4 Liter Staub im Beutel auf, der größte Wert im Feld.
4. Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro2,9Nur eine Ladestation, der Staub wird im 430-ml-Behälter gesammelt und von Hand geleert.
5. Philips HomeRun 5000 XU5100/101,5Die Absaugstation nimmt 3 Liter Staub auf.
6. Bosch Spotless BCRC1W3,0Nur eine Ladestation, das 400-ml-Staubfach wird von Hand geleert.
7. Roborock Q7 M53,0Nur eine Ladestation, das 400-ml-Staubfach wird von Hand geleert.
8. Eufy C101,5Die Absaugstation fasst 3 Liter im Beutel, die Größe des Staubfachs im Roboter ist nicht genannt.
9. Dyson 360 Vis Nav2,7Das größte Staubfach im Feld mit 500 ml, aber keine Absaugstation.
10. Xiaomi Robot Vacuum E53,0Nur eine Ladestation, das 400-ml-Staubfach wird von Hand geleert.

Preis-Leistung (15 %)

Setzt die übrigen Teilnoten ins Verhältnis zum aktuellen Preis bei Amazon oder Otto.

ProduktNoteBegründung
1. Ecovacs Deebot N20e Plus1,5Für 200 Euro stehen Absaugstation, LiDAR und die längste Laufzeit des Vergleichs im Datenblatt.
2. Roborock Q10 PF+1,5Für 210 Euro gibt es Station, LiDAR und 5.200 mAh, dazu die meisten Bewertungen im Feld.
3. Dreame D20 Air Plus1,7200 Euro für Absaugstation und Spitzenwert bei der Saugkraft, bei Akku und Staubfach fällt er ab.
4. Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro1,4Zweithöchste Saugkraft und 5.200 mAh für 229 Euro, ohne Station.
5. Philips HomeRun 5000 XU5100/103,0620 Euro sind das Dreifache der günstigen Geräte mit ähnlichen Daten.
6. Bosch Spotless BCRC1W1,9200 Euro bei guter Saugkraft, aber ohne Station und ohne Laufzeitangabe.
7. Roborock Q7 M51,7150 Euro für 10.000 Pa und LiDAR, ohne Station.
8. Eufy C102,2180 Euro für Station und LiDAR, bei der Saugkraft aber das schwächste Gerät mit Station.
9. Dyson 360 Vis Nav4,01.299 Euro sind der höchste Preis, bei kurzer Laufzeit und ohne Wischfunktion.
10. Xiaomi Robot Vacuum E52,3Mit etwa 100 Euro der günstigste Roboter, die Daten sind aber entsprechend einfach.

Akku und Laufzeit (15 %)

Zählt Akkukapazität und die vom Hersteller genannte Laufzeit pro Ladung.

ProduktNoteBegründung
1. Ecovacs Deebot N20e Plus1,3Mit 5.200 mAh und 230 Minuten die längste genannte Laufzeit im Feld.
2. Roborock Q10 PF+1,85.200 mAh und 150 Minuten liegen im oberen Mittelfeld.
3. Dreame D20 Air Plus2,33.200 mAh und 150 Minuten liegen im Mittelfeld.
4. Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro1,65.200 mAh und 180 Minuten Laufzeit.
5. Philips HomeRun 5000 XU5100/101,64.800 mAh und 200 Minuten Laufzeit.
6. Bosch Spotless BCRC1W2,05.700 mAh sind groß, die Laufzeit nennt keine der Quellen.
7. Roborock Q7 M52,33.200 mAh und 150 Minuten liegen im Mittelfeld.
8. Eufy C102,6Zwei Stunden Laufzeit, die Akkukapazität nennt keine Quelle.
9. Dyson 360 Vis Nav3,865 Minuten Laufzeit sind der kürzeste Wert im Feld.
10. Xiaomi Robot Vacuum E53,42.600 mAh und 110 Minuten Laufzeit.

Kaufberatung: Worauf Sie bei Saugroboter achten sollten

Welche Bauarten gibt es?

Saugroboter unterscheiden sich vor allem darin, was nach dem Saugen mit dem Staub passiert und ob sie wischen. Die einfachste Bauart ist der Roboter mit Ladestation: Er fährt nach dem Lauf zurück, lädt den Akku und lässt den Staub in seinem eigenen Behälter liegen. Diesen Behälter leeren Sie von Hand. Die zweite Bauart bekommt zusätzlich eine Absaugstation. Sie zieht den Staub nach dem Lauf in einen größeren Beutel oder Behälter, sodass Sie nur alle paar Wochen eingreifen.

Bei der Wischfunktion gibt es drei Stufen. Ohne Wischen saugt der Roboter nur. Mit einer einfachen Wischplatte oder einem Wischpad wird der Boden leicht feucht überwischt, das Pad muss danach von Hand gereinigt werden. Geräte mit Mopp-Waschstation spülen und trocknen die Mopps selbst, sie gehören zu den Saug-Wischrobotern und sind nicht Teil dieses Vergleichs.

BauartWas sie leistetBeispiel im Vergleich
Ladestation, nur saugenSaugt, Staubfach von Hand leerenDyson 360 Vis Nav
Ladestation mit WischpadSaugt und wischt leicht, Pad von Hand waschenRoborock Q7 M5, Bosch Spotless BCRC1W
Absaugstation, nur saugenStaub wird automatisch abgesaugtEufy C10
Absaugstation mit WischpadSaugt, wischt leicht, leert sich selbstEcovacs Deebot N20e Plus, Philips HomeRun 5000

Was die Saugkraft in Pascal aussagt

Die Saugkraft geben Hersteller in Pascal (Pa) an. Der Wert beschreibt den größten Unterdruck, den das Gebläse im Gerät erzeugen kann. Er sagt nur begrenzt etwas darüber, wie viel Schmutz tatsächlich vom Boden aufgenommen wird. Dafür spielen Bürste, Düsenform, Abstand zum Boden und Luftstrom eine Rolle. Die Pascal-Zahl ist eine Angabe des Herstellers und lässt sich im Alltag nicht nachprüfen.

Im Vergleich reicht die Spanne von 2.000 Pa beim Xiaomi Robot Vacuum E5 bis 20.000 Pa beim Dreame D20 Air Plus. Ein Roboter mit 2.000 Pa nimmt losen Staub und Krümel auf glatten Böden mit, auf Teppich fehlt ihm Reserve. Geräte mit 10.000 Pa und mehr sind auf Teppich und bei Haaren im Vorteil. Wer Haustiere hat oder viel Teppichboden besitzt, sollte deshalb zu einem Gerät in der oberen Hälfte greifen.

Beachten Sie: Die Zahlen verschiedener Hersteller sind nur eingeschränkt vergleichbar, weil jeder anders misst. Ein Gerät mit 15.000 Pa muss nicht dreimal besser saugen als eines mit 5.000 Pa. Als grobe Orientierung eignet sich die Zahl dennoch, wenn Sie Geräte innerhalb derselben Preisklasse gegenüberstellen.

Navigation und Hindernisse

Die Navigation entscheidet, ob der Roboter systematisch in Bahnen fährt oder wie zufällig durch die Wohnung irrt. Einfache Geräte nutzen Hindernis- und Absturzsensoren und fahren Wände und Möbel ab. Das Xiaomi Robot Vacuum E5 arbeitet so. Bessere Geräte tragen einen LiDAR-Sensor, einen kleinen rotierenden Laser, der den Raum vermisst und eine Karte erstellt. Mit dieser Karte lassen sich Räume benennen, Sperrzonen festlegen und einzelne Zimmer gezielt reinigen. Fast alle Geräte im Vergleich arbeiten mit LiDAR.

Der Dyson 360 Vis Nav setzt stattdessen auf eine 360-Grad-Kamera. Eine Kamera erkennt viele Details der Umgebung, braucht dafür aber eine Auswertung der Bilder durch das Gerät.

Bei den Hindernissen zählen zwei Maße. Die Schwellenhöhe gibt an, wie hoch eine Kante sein darf, damit der Roboter sie überfährt. Im Vergleich liegen die genannten Werte zwischen 17 mm beim Eufy C10 und 21 mm beim Dyson. Die Gerätehöhe bestimmt, ob der Roboter unter Sofa oder Bett fahren kann. Messen Sie die niedrigste Stelle zum Boden und vergleichen Sie sie mit der Höhe des Geräts. Planen Sie einige Millimeter Reserve ein, denn auch die Laserkuppel zählt zur Höhe.

Station und Staubfach

Das Staubfach im Roboter ist klein, weil der Roboter flach bleiben muss. Im Vergleich fasst es zwischen 220 ml beim Dreame D20 Air Plus und 500 ml beim Dyson 360 Vis Nav. Bei Geräten ohne Absaugstation leeren Sie das Fach nach jedem oder jedem zweiten Lauf, bei viel Haaren oder Staub auch häufiger.

Eine Absaugstation übernimmt diese Arbeit. Der Roboter fährt nach dem Lauf an die Station, die den Staub durch ein Rohr in einen Beutel oder Behälter zieht. Im Vergleich nehmen die Stationen zwischen 1,5 Litern beim Ecovacs Deebot N20e Plus und 4 Litern beim Dreame D20 Air Plus auf. Je größer der Raum, desto seltener müssen Sie eingreifen.

Es gibt zwei Systeme. Beutelstationen sind hygienischer, weil Sie den Beutel zuklappen und entsorgen, ohne Staub aufzuwirbeln. Dafür fallen Kosten für Ersatzbeutel an. Beutellose Stationen sparen diese Kosten, setzen aber voraus, dass Sie den Behälter regelmäßig ausleeren und reinigen. Beide Systeme brauchen Platz: Die Stationen sind höher und tiefer als eine einfache Ladestation.

Die einfache Wischfunktion

Alle Geräte mit Wischfunktion in diesem Vergleich arbeiten ohne Mopp-Waschstation. Sie führen ein Wischpad oder eine Wischplatte mit und befeuchten es aus einem kleinen Wassertank. Die Tanks fassen, soweit angegeben, zwischen 220 und 310 ml. Das reicht für kleine bis mittlere Wohnungen, aber nicht für größere Flächen am Stück.

Eine solche Wischfunktion nimmt leichten Staubfilm und frische Flecken auf Hartboden auf. Angetrocknete Verschmutzungen löst sie in der Regel nicht, dafür fehlen Druck und rotierende Mopps. Nach dem Lauf waschen Sie das Pad von Hand. Lassen Sie es trocknen, bevor Sie es erneut einsetzen, sonst kann es unangenehm riechen.

Wichtig ist der Teppich. Geräte wie das Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro heben die Wischpads laut Datenblatt um 10 mm an, der Roborock Q10 PF+ um 8 mm. Bei Geräten ohne Teppicherkennung sollten Sie das Wischpad abnehmen, wenn Teppich im Fahrweg liegt. Wer keinen Wert auf Wischen legt, findet im Vergleich mit dem Dyson 360 Vis Nav und dem Eufy C10 zwei reine Saugroboter.

Akku und Laufzeit

Die Laufzeit hängt von Akkukapazität, Saugstufe und Bodenart ab. Hersteller nennen meist die Dauer im leisesten Modus, in höheren Stufen sinkt sie deutlich. Im Vergleich reicht die Spanne von 65 Minuten beim Dyson 360 Vis Nav bis 230 Minuten beim Ecovacs Deebot N20e Plus. Die Akkukapazität liegt bei den Geräten mit Angabe zwischen 2.600 und 5.700 mAh.

Für die Praxis zählt die Fläche. Ein Roboter, der 65 Minuten fährt, schafft je nach Stufe eine kleine bis mittlere Wohnung. Bei 150 bis 230 Minuten bleibt auch in größeren Wohnungen Reserve. Fast alle Geräte kehren zum Laden zurück und setzen den Lauf danach fort, wenn sie nicht fertig waren. Dann verlängert sich die Gesamtdauer um die Ladezeit, die je nach Gerät mehrere Stunden betragen kann.

Ein größerer Akku zahlt sich außerdem bei der Lebensdauer aus. Lithium-Ionen-Akkus verlieren mit jedem Ladezyklus etwas Kapazität. Wer den Roboter täglich nutzt, spürt das nach einigen Jahren. Ersatzakkus gibt es für viele Modelle, bei einigen Herstellern müssen Sie sie über den Service bestellen.

Stromverbrauch und laufende Kosten

Saugroboter brauchen wenig Strom. Die Nennleistung steht auf dem Typenschild, sie fällt nur kurz an, etwa beim Laden. Das Xiaomi Robot Vacuum E5 nennt 25 W, das Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro 160 W. Im laufenden Betrieb liegt der Verbrauch deutlich darunter, weil das Gebläse nicht dauernd mit voller Leistung arbeitet.

Rechenbeispiel mit angenommenen Werten: Ein Roboter läuft dreimal pro Woche 90 Minuten und braucht im Durchschnitt 50 W. Das sind 4,5 Stunden pro Woche, also rund 234 Stunden im Jahr. Bei 50 W ergibt das etwa 11,7 kWh. Bei einem Strompreis von 0,35 Euro je kWh kostet der Betrieb rund 4 Euro im Jahr. Dazu kommt der Bereitschaftsverbrauch der Station, der je nach Gerät etwas höher oder niedriger liegt.

PostenAnnahmeKosten pro Jahr
Strom für Läufe11,7 kWh bei 0,35 Eurorund 4 Euro
Staubbeutelje nach Stationnach Herstellerpreis
VerschleißteileBürsten, Filter, Wischpadsnach Herstellerpreis

Die größeren Kosten entstehen bei Verschleißteilen. Seitenbürste, Hauptbürste und Filter nutzen sich ab, Wischpads ebenfalls. Rechnen Sie vor dem Kauf nach, was der Satz Ersatzteile kostet und wie lange er hält.

Aufstellen und Pflege

Stellen Sie die Ladestation an eine Wand, mit etwa einem halben Meter freiem Platz links und rechts und rund einem Meter davor. Die Station braucht eine Steckdose in der Nähe. Vermeiden Sie direkte Sonne, weil sie die Sensoren stören kann, und stellen Sie die Station nicht in einen engen Gang. Bei Geräten mit Absaugstation brauchen Sie zusätzlich Luft nach oben, damit sich der Beutel wechseln lässt.

Vor dem ersten Lauf räumen Sie den Boden frei: Kabel, Socken und lose Teppichfransen sind die häufigsten Ursachen für Stillstand. Der Roboter erkennt kleine Hindernisse nur, wenn die Sensorik dafür ausgelegt ist. Bei den einfachen Geräten sollten Sie lieber gründlicher aufräumen.

Pflegen müssen Sie regelmäßig dieselben Teile. Leeren Sie das Staubfach nach jedem Lauf, wenn keine Absaugstation vorhanden ist. Schneiden Sie Haare von der Hauptbürste. Reinigen Sie die Sensoren mit einem trockenen Tuch. Waschbare Filter spülen Sie nach Herstellerangabe aus und lassen sie vollständig trocknen. Wischpads waschen Sie nach jedem Einsatz.

Typische Fehler beim Kauf

Ein häufiger Fehler ist, nur auf die Pascal-Zahl zu schauen. Sie sagt wenig über die Reinigung aus, wenn Bürste und Navigation schwach sind. Ein Gerät mit 20.000 Pa ohne Angabe zur Schwellenhöhe kann im Alltag an einer Türschwelle hängen bleiben, während ein Gerät mit weniger Pascal alle Räume erreicht.

Der zweite Fehler betrifft die Höhe. Prüfen Sie, ob der Roboter unter Sofa und Bett passt. Messen Sie den Abstand zum Boden und vergleichen Sie ihn mit der Gerätehöhe. Im Vergleich liegen die Höhen zwischen 70 mm und 99 mm.

Drittens wird die Station unterschätzt. Wer keine Lust hat, nach jedem Lauf den Behälter zu leeren, sollte eine Absaugstation einplanen. Dafür steigen Preis und Platzbedarf. Viertens sollten Sie Ersatzteile prüfen: Wenn Beutel, Bürsten und Filter schwer zu bekommen sind, wird das Gerät mit der Zeit teuer.

Fünftens: Rechnen Sie nicht mit einer Mopp-Reinigung wie bei teuren Saug-Wischrobotern. Die einfache Wischfunktion ersetzt kein gründliches Wischen von Hand. Und schließlich lohnt ein Blick auf die Bewertungen: Wenige Bewertungen sind schwach belegt, das gilt für mehrere Geräte im Feld.

Fachbegriffe kurz erklärt

Pascal (Pa): Maßeinheit für den Unterdruck. Hersteller geben damit die Saugkraft an.

LiDAR: Ein rotierender Laser, der den Raum vermisst und eine Karte erstellt.

Absaugstation: Eine Station, die den Staub aus dem Roboter in einen größeren Behälter zieht.

Sperrzone: Ein in der App festgelegter Bereich, den der Roboter nicht befährt.

Anti-Tangle-Bürste: Eine Bürste, an der sich Haare weniger verwickeln.

Schwellenhöhe: Die höchste Kante, die der Roboter überfahren kann.

mAh: Milliamperestunden, die Maßeinheit für die Akkukapazität. Mehr bedeutet in der Regel mehr Laufzeit.

dB(A): Maß für die Lautstärke. Ein Unterschied von 10 dB(A) wird als doppelt so laut wahrgenommen.

Teppicherkennung: Sensor, der Teppich erkennt und die Saugkraft erhöht oder Wischpads anhebt.

Häufige Fragen zu Saugroboter

Was ist der Unterschied zwischen einem Saugroboter und einem Saug-Wischroboter?

Ein reiner Saugroboter nimmt Staub und Krümel auf. Ein Saug-Wischroboter führt zusätzlich ein Pad oder einen Mopp mit. Dieser Vergleich enthält Geräte ohne Wischfunktion und Geräte mit einer einfachen Wischplatte, die von Hand gereinigt wird. Modelle mit Mopp-Waschstation, die ihre Mopps selbst spülen und trocknen, gehören in den Vergleich der Saug-Wischroboter.

Welche Saugkraft brauche ich?

Auf glatten Böden genügen 2.000 bis 4.000 Pa für Staub und Krümel. Auf Teppich und bei Haustierhaaren sind 10.000 Pa und mehr sinnvoll. Die Angabe stammt vom Hersteller und ist zwischen Marken nur begrenzt vergleichbar. Eine gute Bürste und eine verlässliche Navigation tragen ebenso zum Ergebnis bei wie die Pascal-Zahl.

Lohnt sich eine Absaugstation?

Eine Absaugstation spart das Leeren des Staubfachs nach jedem Lauf. Sie lohnt sich bei größeren Wohnungen, Haustieren oder wenn Sie das Leeren vermeiden möchten. Dafür kostet das Gerät mehr und die Station braucht Platz. Bei einer kleinen Wohnung mit glattem Boden reicht oft eine Ladestation, das Staubfach lässt sich in Sekunden leeren.

Passt ein Roboter unter mein Sofa?

Das hängt von der Höhe des Roboters und vom Abstand des Sofas zum Boden ab. Im Vergleich liegen die Höhen zwischen 70 mm beim Xiaomi Robot Vacuum E5 und 99 mm bei mehreren Geräten. Messen Sie die niedrigste Stelle und planen Sie ein paar Millimeter Reserve ein, weil auch die Laserkuppel Platz braucht.

Wie hoch darf eine Türschwelle sein?

Die Hersteller nennen im Vergleich Schwellenhöhen zwischen 17 mm und 21 mm. Eine normale Zimmerschwelle liegt oft darunter, eine Balkontür oder eine Doppelschwelle kann darüber liegen. Messen Sie die höchste Kante in Ihrer Wohnung und vergleichen Sie sie mit dem Wert im Datenblatt. Bei Geräten ohne Angabe lässt sich die Eignung nicht beurteilen.

Kann ein einfacher Wischroboter auf Teppich wischen?

Nein, nass überwischter Teppich bleibt feucht. Geräte mit Teppicherkennung heben die Wischpads an, beim Roborock Q10 PF+ um 8 mm, beim Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro um 10 mm. Bei Geräten ohne diese Funktion sollten Sie das Pad abnehmen oder den Teppich per Sperrzone ausschließen, bevor der Lauf startet.

Wie oft muss ich Bürsten und Filter wechseln?

Das hängt vom Gerät und von der Nutzung ab. Hersteller empfehlen meist, Filter und Bürsten nach einigen Monaten bis zu einem Jahr zu tauschen. Haare entfernen Sie von der Hauptbürste regelmäßig von Hand. Informationen zum Wechselintervall finden Sie in der Anleitung des jeweiligen Geräts, bei Wischpads gilt oft ein kürzerer Rhythmus.

Wie zuverlässig sind Kundenbewertungen bei Otto und Amazon?

Bewertungen sind ein Hinweis, aber kein Beweis. Bei wenigen Bewertungen kann ein einzelner Käufer den Durchschnitt stark verschieben. Im Vergleich haben nur vier Geräte genug Bewertungen, um sie hier zu nennen. Achten Sie auf Muster in den Kritiken, zum Beispiel wiederkehrende Probleme mit der App oder dem Akku.

Wie lange hält ein Saugroboter?

Das hängt von der Nutzung und von der Pflege ab. Der Akku verliert mit der Zeit Kapazität, Bürsten und Filter sind Verschleißteile. Geräte mit Motorgarantie von zehn Jahren, wie sie Bosch für den Spotless nennt, sagen etwas über die Hersteller-Absicherung aus. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Ersatzteile erhältlich sind.

Fazit

Die Auswahl hängt vor allem von Wohnung und Aufwand ab. Wer das Leeren des Staubfachs vermeiden möchte, kommt an einem Gerät mit Absaugstation nicht vorbei, und die gibt es schon für rund 200 Euro. Für Teppich und Haustiere zählt die Saugkraft, hier liegen die Geräte mit 10.000 bis 20.000 Pa vorn. In kleinen Wohnungen mit glatten Böden genügt ein günstiges Gerät mit Ladestation, wenn Schwellen niedrig sind und der Roboter eine Karte erstellt. Niedrige Möbel verlangen einen flachen Roboter, hohe Schwellen einen Roboter mit mehr Reserve. Der Aufpreis für Markenmodelle im oberen Preisbereich bringt in den Daten kaum Vorteile, wenn Laufzeit und Station zurückfallen.

Vergleichssieger ist der Ecovacs Deebot N20e Plus mit der Gesamtnote 1,7. Das beste Verhältnis von Preis und Leistung bietet der Xiaomi Robot Vacuum S40 Pro (Note 1,9, ca. 230 €).