Luftreiniger Vergleich 2026

Stand: Oktober 2026 | 10 Produkte im Vergleich | Bewertet nach 4 Kriterien

Ein Luftreiniger mit HEPA-Filter fängt Pollen, Feinstaub und Tierhaare aus der Raumluft, die beim Lüften und Staubsaugen aufgewirbelt werden. Für diesen Vergleich haben wir zehn Geräte ausgewertet, die im Oktober 2026 bei Otto oder Amazon gelistet sind und zwischen etwa 80 und 340 Euro kosten. Grundlage sind Datenblätter und Herstellerseiten, aktuelle Straßenpreise und die Bewertungen von Käufern, soweit genügend vorliegen. Verglichen werden Luftleistung, Lautstärke, Verbrauch und Ausstattung. Der Ratgeber erklärt, wie Sie die passende Größe für Ihren Raum berechnen.

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Luftreiniger

Unsere Empfehlungen

VERGLEICHS-SIEGERLuftreiniger1,4SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026

Philips PureProtect 3200 Series AC3220/10

Beste Gesamtnote im Vergleich. Geeignet für: Für Wohnzimmer und offene Wohnbereiche, in denen ein leises Gerät mit viel Reserve gewünscht ist.

1,4sehr gut ca. 280 €

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERLuftreiniger1,8GUTdeutsche-deals.com10/2026

Brandson Luftreiniger mit App für 90 m² (306574)

Bestes Verhältnis von Preis und Leistung. Geeignet für: Für Käufer, die für wenig Geld einen großen Raum reinigen wollen und die App-Steuerung nutzen.

1,8gut ca. 150 €

Das Wichtigste in Kürze

Luftreiniger im Vergleich: alle 10 Produkte

Produkt1.VERGLEICHS-SIEGERLuftreiniger1,4SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026Philips PureProtect 3200 Series AC3220/102.Bosch Air 6000iBosch Air 6000i3.PREIS-LEISTUNGS-SIEGERLuftreiniger1,8GUTdeutsche-deals.com10/2026Brandson Luftreiniger mit App für 90 m² (306574)4.Levoit Vital 200S ProLevoit Vital 200S Pro5.Levoit Core 300S ProLevoit Core 300S Pro6.Xiaomi Smart Air Purifier 4 CompactXiaomi Smart Air Purifier 4 Compact7.Philips 600i Series AC0650/10Philips 600i Series AC0650/108.Trotec AirgoClean 171 ETrotec AirgoClean 171 E9.Bosch Air 2000Bosch Air 200010.Rowenta Pure Air PU3030
Gesamtnote1,4sehr gut1,7gut1,8gut1,8gut2,0gut2,1gut2,4gut2,5gut2,6befriedigend2,6befriedigend
Preis (ca.)280 €340 €150 €190 €120 €80 €90 €200 €140 €200 €
Kundenbewertung4,5 von 5
36 Bewertungen
k. A.4,5 von 5
45 Bewertungen
k. A.4,5 von 5
28 Bewertungen
k. A.4,5 von 5
44 Bewertungen
k. A.4,5 von 5
15 Bewertungen
k. A.
Luftleistung (CADR)520 m³/h600 m³/h402 m³/h416 m³/h240 m³/h230 m³/h170 m³/h350 m³/h (Luftmenge)180 m³/h290 m³/h
Raumgröße laut Hersteller135 m²125 m²90 m²87 m²50 m²48 m² (effektiv 16 bis 27 m²)44 m²42 m²37,5 m²120 m²
Lautstärke laut Hersteller15 bis 47,5 dB(A)max. 55 dB(A) Schallleistung25 bis 55 dB23 bis 54 dB22 bis 50 dBab 20 dB, max. 60 dB(A)19 bis 49 dB(A)k. A.49 dB(A) Schallleistung43 dB(A), max. 63 dB(A)
Leistungsaufnahme (max.)36 Wk. A.48 W50 W23 W27 W12 W33 W26 W65 W
FiltersystemVorfilter, HEPA, Aktivkohle4-in-1: HEPA, Kohle, antibakt.Vorfilter, HEPA 13, Kohle, ToxinVorfilter, HEPA, Aktivkohle3-stufig mit HEPA3-in-1 mit HEPAVorfilter, HEPA NanoProtectVorfilter, HEPA, AktivkohleVorfilter, HEPA H13, AktivkohleVorfilter, Allergy+, Aktivkohle
Filterwechsel12 Monatek. A.k. A.k. A.k. A.6 bis 12 Monate12 Monateca. 6 Monatek. A.12 Monate (2-in-1-Filter)
LuftqualitätssensorPM2,5 und AllergeneLuft, Temperatur, FeuchtePM2,5-AnzeigeStaubsensorLaser-StaubsensorPM2,5-Sensork. A.PM2,5-SensorJa (smarte Sensoren)Partikelsensor
App-SteuerungJa (Air+)Ja (HomeCom Easy)Ja (Tuya Smart)Ja (VeSync)Ja (VeSync)JaJa (Air+)k. A.k. A.k. A.
Gewicht6,2 kg9,2 kg3,7 kgk. A.2,72 kg2,2 kg2,2 kg6,5 kg3,0 kgk. A.
Höhe52 cm72,9 cm45,2 cm50,2 cm36 cm35,5 cm34,1 cm66,3 cm38,8 cmk. A.
Stärken
  • Hohe Luftleistung von 520 m³/h
  • Leise ab 15 dB(A)
  • Sensor für PM2,5 und Allergene
  • Drei Filterschichten inklusive Aktivkohle
  • Höchste Luftleistung im Vergleich
  • Vierfachfilter mit antibakterieller Schicht
  • Sensoren für Luft, Temperatur, Feuchte
  • App-Steuerung mit HomeCom Easy
  • Hohe Luftleistung von 402 m³/h
  • Vierstufiger Filter mit HEPA 13
  • App-Steuerung und Alexa
  • Günstiger Preis bei großer Raumangabe
  • Hohe Luftleistung von 416 m³/h
  • Waschbarer Vorfilter
  • Sehr leise ab 23 dB
  • App mit Zeitplan
  • Leiser Betrieb ab 22 dB
  • Geringe Leistungsaufnahme von 23 Watt
  • Laser-Staubsensor
  • Kompakt mit 2,72 kg
  • Günstigster Preis im Vergleich
  • Dreifachfilter mit HEPA
  • Schlafmodus mit 20 dB
  • Kompakt und 2,2 kg leicht
  • Geringster Verbrauch mit 12 Watt
  • Sehr leise ab 19 dB(A)
  • App-Steuerung über Air+
  • Filterwechsel nach 12 Monaten
  • Fünf Gebläsestufen bis 350 m³/h
  • PM2,5-Sensor mit Automatik
  • Dreifachfilter mit Aktivkohle
  • Angabe zum Filterwechsel vorhanden
  • Dreifachfilter mit HEPA H13
  • LED-Leuchtring zeigt Luftqualität
  • Automatik- und Ruhemodus
  • Kompakt mit 3,0 kg
  • Hoher CADR-Wert von 290 m³/h
  • Partikelsensor mit Automatikmodus
  • Drei Filter inklusive Allergy+
  • Timer mit vier Stufen
Schwächen
  • Mit 6,2 kg das schwerere Gerät
  • Höchster Preis im Vergleich
  • Mit 9,2 kg das schwerste Gerät
  • Bis 55 dB auf höchster Stufe
  • Filterwechselintervall nicht angegeben
  • Hohe Leistungsaufnahme von 50 Watt
  • Gewicht nicht angegeben
  • Mittlere Luftleistung von 240 m³/h
  • Filterwechselintervall nicht angegeben
  • Höchster Pegel mit 60 dB(A)
  • Wirksamer Bereich nur 16 bis 27 m²
  • Niedrigste Luftleistung im Vergleich
  • Kein Luftqualitätssensor genannt
  • Lautstärke nicht angegeben
  • Mit 6,5 kg und 66,3 cm groß
  • Geringe Luftleistung für den Preis
  • App-Steuerung nicht genannt
  • Höchster Pegel mit 63 dB(A)
  • Höchste Leistungsaufnahme mit 65 Watt
Zum Angebot

Preise: ungefährer Straßenpreis, Stand Oktober 2026. Den aktuellen Preis sehen Sie beim Händler.

Die 10 Luftreiniger im Einzelnen

1.

Philips PureProtect 3200 Series AC3220/10 Vergleichssieger

Gesamtnote 1,4 (sehr gut)Preis ca. 280 € 4,5 von 5 (36 Bewertungen bei Otto)

Der Philips PureProtect 3200 Series AC3220/10 ist für große Räume ausgelegt. Der Hersteller nennt 520 m³/h CADR und bis zu 135 m², außerdem eine Reinigungsdauer von unter sechs Minuten für einen Raum von 20 m². Gefiltert wird in drei Schichten aus Vorfilter, HEPA-Filter und Aktivkohle, der empfohlene Wechsel liegt bei einem Jahr. Der Pegel reicht von 15 dB(A) bis 47,5 dB(A), die Höchstleistung beträgt 36 Watt. Ein Sensor misst Feinstaub und Allergene, die Steuerung läuft über Touchfeld, Fernbedienung oder die App Air+. Das Gerät ist 52 cm hoch und wiegt 6,2 kg. Bei Otto kostet es etwa 280 Euro, die 36 Bewertungen ergeben 4,5 von 5 Sternen.

Stärken

  • Hohe Luftleistung von 520 m³/h
  • Leise ab 15 dB(A)
  • Sensor für PM2,5 und Allergene
  • Drei Filterschichten inklusive Aktivkohle

Schwächen

  • Mit 6,2 kg das schwerere Gerät

Geeignet für: Für Wohnzimmer und offene Wohnbereiche, in denen ein leises Gerät mit viel Reserve gewünscht ist.

VERGLEICHS-SIEGERLuftreiniger1,4SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026
2.

Bosch Air 6000i

Gesamtnote 1,7 (gut)Preis ca. 340 €

Der Bosch Air 6000i ist das leistungsstärkste Gerät in diesem Vergleich. Laut Herstellerseite erreicht er 600 m³/h CADR und filtert Räume bis 125 m². Der Filter besteht aus Vorfilter, HEPA-Filter, Aktivkohleschicht und einer antibakteriellen Schicht. Sensoren erfassen Luftqualität, Temperatur und Luftfeuchte, gesteuert wird per Touchdisplay oder über die App Bosch HomeCom Easy. Der Schallleistungspegel liegt bei höchstens 55 dB(A), diese Angabe ist nicht direkt mit den Schalldruckwerten anderer Hersteller vergleichbar. Das Gerät ist 72,9 cm hoch und wiegt 9,2 kg. Bei Otto kostet es etwa 340 Euro. Bei Otto liegen nur fünf Bewertungen vor, deshalb wird hier keine Sternezahl genannt.

Stärken

  • Höchste Luftleistung im Vergleich
  • Vierfachfilter mit antibakterieller Schicht
  • Sensoren für Luft, Temperatur, Feuchte
  • App-Steuerung mit HomeCom Easy

Schwächen

  • Höchster Preis im Vergleich
  • Mit 9,2 kg das schwerste Gerät

Geeignet für: Für große Wohnräume und Büros ab etwa 40 m², in denen die Reinigungsleistung Vorrang vor dem Preis hat.

Bosch Air 6000i1,7gut
3.

Brandson Luftreiniger mit App für 90 m² (306574) Preis-Leistungs-Sieger

Gesamtnote 1,8 (gut)Preis ca. 150 € 4,5 von 5 (45 Bewertungen bei Otto)

Der Brandson Luftreiniger mit der Artikelnummer 306574 liefert laut Hersteller 402 m³/h CADR und ist für Räume bis 90 m² vorgesehen. Er filtert in vier Stufen mit Vorfilter, HEPA-13-Filter, Toxinfilter und Aktivkohle. Eine PM2,5-Anzeige und ein farbiger Ring zeigen die Luftqualität, die Steuerung läuft über die Apps Tuya Smart und Smart Life oder per Alexa. Der Pegel liegt zwischen 25 dB im Schlafmodus und 55 dB auf der höchsten Stufe, die Leistungsaufnahme beträgt höchstens 48 Watt. Das Gerät ist 45,2 cm hoch und wiegt 3,7 kg. Bei Otto kostet es etwa 150 Euro, die 45 Bewertungen ergeben 4,5 von 5 Sternen.

Stärken

  • Hohe Luftleistung von 402 m³/h
  • Vierstufiger Filter mit HEPA 13
  • App-Steuerung und Alexa
  • Günstiger Preis bei großer Raumangabe

Schwächen

  • Bis 55 dB auf höchster Stufe
  • Filterwechselintervall nicht angegeben

Geeignet für: Für Käufer, die für wenig Geld einen großen Raum reinigen wollen und die App-Steuerung nutzen.

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERLuftreiniger1,8GUTdeutsche-deals.com10/2026
4.

Levoit Vital 200S Pro

Gesamtnote 1,8 (gut)Preis ca. 190 €

Der Levoit Vital 200S Pro erreicht laut Herstellerseite 416 m³/h CADR und ist für bis zu 87 m² angegeben, in Räumen bis 35 m² wird die Luft fünfmal pro Stunde ausgetauscht. Das Filtersystem umfasst einen waschbaren Vorfilter sowie einen HEPA-Filter mit Aktivkohle. Gesteuert wird per Touchfeld und über die App VeSync mit Zeitplan und Automatikmodus. Die maximale Leistung beträgt 50 Watt, die Maße liegen bei 39,6 x 21,7 x 50,2 cm. Der Pegel von 23 bis 54 dB stammt von der US-Seite des Herstellers. Bei Otto kostet das Gerät etwa 190 Euro. Dort liegen erst acht Bewertungen vor, daher wird keine Sternezahl genannt.

Stärken

  • Hohe Luftleistung von 416 m³/h
  • Waschbarer Vorfilter
  • Sehr leise ab 23 dB
  • App mit Zeitplan

Schwächen

  • Hohe Leistungsaufnahme von 50 Watt
  • Gewicht nicht angegeben

Geeignet für: Für große Schlafzimmer und Wohnräume, in denen ein leiser Betrieb in der Nacht wichtig ist.

Levoit Vital 200S Pro1,8gut
5.

Levoit Core 300S Pro

Gesamtnote 2,0 (gut)Preis ca. 120 € 4,5 von 5 (28 Bewertungen bei Otto)

Der Levoit Core 300S Pro ist ein kompaktes Gerät für mittlere Räume. Die Herstellerseite nennt 240 m³/h CADR, eine Raumgröße von 50 m² bei zwei Luftwechseln pro Stunde und eine Nennleistung von 23 Watt. Der HEPA-Filter in drei Stufen soll mindestens 99,97 % der Partikel ab 0,3 Mikrometer abscheiden. Ein Lasersensor misst die Luftqualität, die Steuerung läuft über die App VeSync. Das Gerät misst 22 x 22 x 36 cm und wiegt 2,72 kg. Den Pegel von 22 bis 50 dB nennt die Seite für die Schwestervariante Core 300S. Bei Otto kostet das Gerät etwa 120 Euro, die 28 Bewertungen ergeben 4,5 von 5 Sternen.

Stärken

  • Leiser Betrieb ab 22 dB
  • Geringe Leistungsaufnahme von 23 Watt
  • Laser-Staubsensor
  • Kompakt mit 2,72 kg

Schwächen

  • Mittlere Luftleistung von 240 m³/h
  • Filterwechselintervall nicht angegeben

Geeignet für: Für Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Wohnungen bis etwa 25 m², in denen ein leises Gerät genügt.

Levoit Core 300S Pro2,0gut
6.

Xiaomi Smart Air Purifier 4 Compact

Gesamtnote 2,1 (gut)Preis ca. 80 €

Der Xiaomi Smart Air Purifier 4 Compact ist das günstigste Gerät im Vergleich. Die Herstellerseite nennt 230 m³/h CADR, eine Raumgröße bis 48 m² bei zwei Luftwechseln pro Stunde und einen effektiven Abdeckungsbereich von 16 bis 27 m². Der Dreifachfilter mit HEPA soll 99,97 % der Partikel ab 0,3 Mikrometer abscheiden, der Wechsel steht nach sechs bis zwölf Monaten an. Ein PM2,5-Sensor zeigt die Luftqualität an. Im Schlafmodus liegt der Pegel bei 20 dB, in der lautesten Stufe bei höchstens 60 dB(A), die Leistung beträgt 27 Watt. Das Gerät wiegt etwa 2,2 kg und ist 35,5 cm hoch. Bei Geizhals liegt der niedrigste Preis bei etwa 76 Euro.

Stärken

  • Günstigster Preis im Vergleich
  • Dreifachfilter mit HEPA
  • Schlafmodus mit 20 dB
  • Kompakt und 2,2 kg leicht

Schwächen

  • Höchster Pegel mit 60 dB(A)
  • Wirksamer Bereich nur 16 bis 27 m²

Geeignet für: Für kleine Schlafzimmer und Kinderzimmer bis etwa 27 m² bei knappem Budget.

Xiaomi Smart Air Purifier 4 Compact2,1gut
7.

Philips 600i Series AC0650/10

Gesamtnote 2,4 (gut)Preis ca. 90 € 4,5 von 5 (44 Bewertungen bei Otto)

Der Philips AC0650/10 aus der 600i Series ist das kleinste und sparsamste Gerät im Vergleich. Laut Datenblatt erreicht er 170 m³/h CADR und ist für Räume bis 44 m² ausgelegt. Die Leistungsaufnahme liegt bei höchstens 12 Watt, in der Schlafstufe sinkt der Pegel auf 19 dB(A), auf der Turbostufe steigt er auf 49 dB(A). Gefiltert wird zweistufig mit Vorfilter und NanoProtect-HEPA-Filter, den Philips nach etwa zwölf Monaten zu wechseln empfiehlt. Das Gerät wiegt 2,2 kg, ist 34,1 cm hoch und wird per WLAN über die App Air+ gesteuert. Einen Luftqualitätssensor führt das Datenblatt nicht auf. Bei Otto kostet es etwa 86 Euro, die 44 Bewertungen ergeben 4,5 von 5 Sternen.

Stärken

  • Geringster Verbrauch mit 12 Watt
  • Sehr leise ab 19 dB(A)
  • App-Steuerung über Air+
  • Filterwechsel nach 12 Monaten

Schwächen

  • Niedrigste Luftleistung im Vergleich
  • Kein Luftqualitätssensor genannt

Geeignet für: Für kleine Schlafzimmer und Arbeitszimmer, in denen ein leiser, sparsamer Dauerbetrieb zählt.

Philips 600i Series AC0650/102,4gut
8.

Trotec AirgoClean 171 E

Gesamtnote 2,5 (gut)Preis ca. 200 €

Der Trotec AirgoClean 171 E ist ein Standgerät mit fünf Gebläsestufen. Das Handbuch nennt Luftmengen von 119 m³/h auf Stufe 1 bis 350 m³/h auf Stufe 5, es handelt sich um die Luftmenge mit Filter und nicht um einen CADR-Wert. Die Shopseite gibt eine Raumgröße bis 42 m² an. Der Filter kombiniert Vorfilter, HEPA und Aktivkohle und soll etwa sechs Monate halten. Ein Sensor misst die Luftqualität und regelt die Reinigung automatisch. Die Leistungsaufnahme beträgt 33 Watt, das Gerät misst 29,2 x 29,2 x 66,3 cm und wiegt 6,5 kg. Zur Lautstärke und zu einer App enthalten die geöffneten Seiten keine Angaben. Bei Otto kostet das Gerät etwa 197 Euro, Bewertungen liegen dort nicht vor.

Stärken

  • Fünf Gebläsestufen bis 350 m³/h
  • PM2,5-Sensor mit Automatik
  • Dreifachfilter mit Aktivkohle
  • Angabe zum Filterwechsel vorhanden

Schwächen

  • Lautstärke nicht angegeben
  • Mit 6,5 kg und 66,3 cm groß

Geeignet für: Für Käufer, die ein deutsches Markengerät mit Sensorautomatik für Räume bis etwa 40 m² suchen.

Trotec AirgoClean 171 E2,5gut
9.

Bosch Air 2000

Gesamtnote 2,6 (befriedigend)Preis ca. 140 € 4,5 von 5 (15 Bewertungen bei Otto)

Der Bosch Air 2000 ist als kompaktes Tischgerät für kleine Räume gedacht. Laut Herstellerdatenblatt erreicht er 180 m³/h CADR und filtert Räume bis 37,5 m². Der Dreifachfilter besteht aus Vorfilter, HEPA-H13-Filter und Aktivkohle. Smarte Sensoren und ein LED-Leuchtring zeigen die Luftqualität an, dazu gibt es Automatik- und Ruhemodus. Der Schallleistungspegel beträgt 49 dB(A), die Nennleistung 26 Watt bei unter 2 Watt im Standby. Das Gerät ist 38,8 cm hoch und wiegt 3,0 kg. Eine App erwähnt das Datenblatt nicht, die App-Variante führt Bosch als Air 2000i. Bei Otto kostet das Gerät etwa 145 Euro, die 15 Bewertungen ergeben 4,5 von 5 Sternen.

Stärken

  • Dreifachfilter mit HEPA H13
  • LED-Leuchtring zeigt Luftqualität
  • Automatik- und Ruhemodus
  • Kompakt mit 3,0 kg

Schwächen

  • Geringe Luftleistung für den Preis
  • App-Steuerung nicht genannt

Geeignet für: Für Schlafzimmer und Arbeitszimmer bis etwa 20 m², wenn ein Markengerät ohne App gewünscht ist.

Bosch Air 20002,6befriedigend
10.

Rowenta Pure Air PU3030

Gesamtnote 2,6 (befriedigend)Preis ca. 200 €

Der Rowenta Pure Air PU3030F0 nennt auf der Herstellerseite 290 m³/h CADR und, für Rauch, 300 m³/h. Als effektive Fläche gibt Rowenta 120 m² an, ein Wert, der zur Luftleistung nur bei sehr geringer Luftwechselrate passt. Es sind drei Filter verbaut, der kombinierte Aktivkohle- und Allergy+-Filter ist alle zwölf Monate zu ersetzen, der Vorfilter alle zwei Monate zu reinigen. Ein Partikelsensor steuert den Automatikmodus, dazu gibt es Nachtmodus und Timer mit 1, 2, 4 oder 8 Stunden. Der Pegel liegt bei 43 dB(A), in der lautesten Stufe bei 63 dB(A), die Leistung beträgt höchstens 65 Watt. Bei Otto kostet das Gerät etwa 200 Euro, Bewertungen gibt es dort nicht.

Stärken

  • Hoher CADR-Wert von 290 m³/h
  • Partikelsensor mit Automatikmodus
  • Drei Filter inklusive Allergy+
  • Timer mit vier Stufen

Schwächen

  • Höchster Pegel mit 63 dB(A)
  • Höchste Leistungsaufnahme mit 65 Watt

Geeignet für: Für Käufer, die einen hohen Luftdurchsatz suchen und einen höheren Pegel und Stromverbrauch akzeptieren.

2,6befriedigend

Teilnoten im Überblick

Die beste Teilnote je Kriterium ist grün markiert.

ProduktReinigungsleistung (35 %)Lautstärke und Verbrauch (20 %)Filter und Ausstattung (30 %)Preis-Leistung (15 %)Gesamt
1. Philips PureProtect 3200 Series AC3220/101,31,41,31,91,4
2. Bosch Air 6000i1,22,61,42,21,7
3. Brandson Luftreiniger mit App für 90 m² (306574)1,52,51,81,31,8
4. Levoit Vital 200S Pro1,52,41,71,91,8
5. Levoit Core 300S Pro2,31,71,81,82,0
6. Xiaomi Smart Air Purifier 4 Compact2,52,32,01,42,1
7. Philips 600i Series AC0650/103,01,22,71,92,4
8. Trotec AirgoClean 171 E2,12,72,62,82,5
9. Bosch Air 20002,92,12,52,82,6
10. Rowenta Pure Air PU30302,03,42,63,02,6

So haben wir bewertet

Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.

Reinigungsleistung (35 %)

Luftleistung (CADR) in Bezug zur angegebenen Raumgröße, denn sie bestimmt, wie oft die Raumluft pro Stunde gereinigt wird.

ProduktNoteBegründung
1. Philips PureProtect 3200 Series AC3220/101,3520 m³/h CADR für bis zu 135 m², der zweithöchste Wert im Vergleich.
2. Bosch Air 6000i1,2Mit 600 m³/h der höchste CADR-Wert im Vergleich, ausgelegt für bis zu 125 m².
3. Brandson Luftreiniger mit App für 90 m² (306574)1,5402 m³/h CADR für bis zu 90 m², deutlich über der Mitte des Vergleichs.
4. Levoit Vital 200S Pro1,5416 m³/h CADR bei einer Angabe von 87 m², zweimaliger Luftaustausch pro Stunde.
5. Levoit Core 300S Pro2,3240 m³/h CADR für bis zu 50 m², im Mittelfeld des Vergleichs.
6. Xiaomi Smart Air Purifier 4 Compact2,5230 m³/h CADR, der Hersteller nennt für den wirksamen Bereich nur 16 bis 27 m².
7. Philips 600i Series AC0650/103,0170 m³/h CADR, der niedrigste Wert im Vergleich, bei 44 m² Raumangabe.
8. Trotec AirgoClean 171 E2,1350 m³/h Luftmenge auf der Höchststufe, aber nur 42 m² Raumangabe.
9. Bosch Air 20002,9180 m³/h CADR für 37,5 m², unteres Mittelfeld im Vergleich.
10. Rowenta Pure Air PU30302,0290 m³/h CADR, die Raumangabe von 120 m² steht im Widerspruch zu diesem Wert.

Lautstärke und Verbrauch (20 %)

Pegel in der leisesten und lautesten Stufe sowie die maximale Leistungsaufnahme in Watt.

ProduktNoteBegründung
1. Philips PureProtect 3200 Series AC3220/101,4Mit 15 bis 47,5 dB(A) sehr leise, bei 36 Watt Höchstleistung für diese Luftleistung sparsam.
2. Bosch Air 6000i2,6Höchstens 55 dB(A) Schallleistung, die Leistungsaufnahme nennt die Herstellerseite nicht.
3. Brandson Luftreiniger mit App für 90 m² (306574)2,525 bis 55 dB, die Höchstleistung von 48 Watt liegt im oberen Mittelfeld.
4. Levoit Vital 200S Pro2,423 bis 54 dB, die Höchstleistung von 50 Watt ist einer der höheren Werte.
5. Levoit Core 300S Pro1,722 bis 50 dB und nur 23 Watt Nennleistung.
6. Xiaomi Smart Air Purifier 4 Compact2,320 dB im Schlafmodus, maximal 60 dB(A) und 27 Watt.
7. Philips 600i Series AC0650/101,219 bis 49 dB(A) und höchstens 12 Watt, die beste Kombination im Vergleich.
8. Trotec AirgoClean 171 E2,733 Watt Höchstleistung, zur Lautstärke nennt das Handbuch keinen Wert.
9. Bosch Air 20002,149 dB(A) Schallleistung und 26 Watt, die Angabe ist nicht mit Schalldruckwerten vergleichbar.
10. Rowenta Pure Air PU30303,4Bis 63 dB(A) und 65 Watt Höchstleistung, beides der höchste Wert im Vergleich.

Filter und Ausstattung (30 %)

Aufbau des Filtersystems, Luftqualitätssensor, App-Steuerung und Angaben zum Filterwechsel.

ProduktNoteBegründung
1. Philips PureProtect 3200 Series AC3220/101,3Drei Filterschichten, PM2,5- und Allergensensor, App, Sprachsteuerung und Zeitplan.
2. Bosch Air 6000i1,4Vierfachfilter mit antibakterieller Schicht, Sensoren für Luft, Temperatur und Feuchte, App.
3. Brandson Luftreiniger mit App für 90 m² (306574)1,8Vierstufiger Filter, PM2,5-Anzeige, App und Alexa, zum Filterintervall fehlt die Angabe.
4. Levoit Vital 200S Pro1,7Waschbarer Vorfilter, HEPA und Aktivkohle, Sensor, App und Zeitplan, aber kein Wechselintervall.
5. Levoit Core 300S Pro1,8Dreistufiger HEPA-Filter, Lasersensor und App, ohne Angabe zum Filterwechsel.
6. Xiaomi Smart Air Purifier 4 Compact2,0Dreifachfilter, PM2,5-Sensor, App und Sprachsteuerung, Filterwechsel nach 6 bis 12 Monaten.
7. Philips 600i Series AC0650/102,7Zweistufiger Filter und App, ein Luftqualitätssensor ist im Datenblatt nicht genannt.
8. Trotec AirgoClean 171 E2,6Dreifachfilter und PM2,5-Sensor, kürzester Wechselrhythmus mit etwa 6 Monaten, keine App genannt.
9. Bosch Air 20002,5Dreifachfilter mit HEPA H13, smarte Sensoren und LED-Ring, keine App und kein Wechselintervall genannt.
10. Rowenta Pure Air PU30302,6Drei Filter, Partikelsensor, Timer und Wechselangabe, keine App und kein Gewicht genannt.

Preis-Leistung (15 %)

Verhältnis der übrigen Teilnoten zum aktuellen Straßenpreis.

ProduktNoteBegründung
1. Philips PureProtect 3200 Series AC3220/101,9Hohe Luftleistung und volle Ausstattung bei etwa 280 Euro, im oberen Preisdrittel.
2. Bosch Air 6000i2,2Die höchste Luftleistung kostet etwa 340 Euro, je m³/h liegt das im Mittelfeld.
3. Brandson Luftreiniger mit App für 90 m² (306574)1,3402 m³/h und App für etwa 150 Euro, das beste Verhältnis im Vergleich.
4. Levoit Vital 200S Pro1,9Hohe Luftleistung für etwa 190 Euro, liegt im guten Mittelfeld.
5. Levoit Core 300S Pro1,8Gute Datenlage für etwa 120 Euro, einer der günstigeren Preise.
6. Xiaomi Smart Air Purifier 4 Compact1,4Mit etwa 80 Euro das günstigste Gerät, die Daten rechtfertigen den Preis.
7. Philips 600i Series AC0650/101,9Etwa 90 Euro für ein sparsames Gerät mit App, die Luftleistung ist begrenzt.
8. Trotec AirgoClean 171 E2,8Etwa 200 Euro für 350 m³/h Luftmenge, im oberen Preisbereich ohne App.
9. Bosch Air 20002,8Etwa 140 Euro für 180 m³/h, je m³/h teurer als der Durchschnitt.
10. Rowenta Pure Air PU30303,0Etwa 200 Euro bei hohem Verbrauch und hohem Pegel, schwächstes Verhältnis.

Kaufberatung: Worauf Sie bei Luftreiniger achten sollten

Wie funktioniert ein Luftreiniger?

Ein Luftreiniger saugt Raumluft mit einem Ventilator an, führt sie durch ein mehrstufiges Filtersystem und gibt die gereinigte Luft wieder ab. Das Gerät erzeugt keine frische Luft und tauscht auch keine Luft mit draußen aus. Es verringert allein die Menge der Schwebeteilchen und, je nach Filter, einiger Gerüche im Raum.

Typisch ist ein Aufbau in drei Schichten. Der Vorfilter hält grobe Teile wie Haare, Fusseln und Hausstaub zurück und schützt den feineren Filter dahinter. Der HEPA-Filter fängt feine Partikel wie Pollen, Schimmelsporen, Tierhaarschuppen und Feinstaub. Eine Aktivkohleschicht bindet Gerüche und einen Teil gasförmiger Stoffe.

Die Reinigung geschieht Stück für Stück. Bei jedem Durchlauf wird nur ein Teil der Luft im Raum gefiltert, deshalb dauert es, bis die Konzentration spürbar sinkt. Entscheidend ist daher, wie viel Luft das Gerät pro Stunde durch den Filter bringt. Diese Größe heißt CADR und wird in Kubikmetern pro Stunde angegeben.

Ein Sensor, den viele Geräte besitzen, misst die Feinstaubbelastung und steuert im Automatikmodus die Lüfterstufe. Das spart Strom und senkt den Pegel, wenn die Luft sauber ist.

Welche Filter und Bauarten gibt es?

Bei Geräten für Wohnräume gibt es zwei übliche Bauformen. Standgeräte als Turm oder Zylinder saugen die Luft häufig seitlich oder unten an und blasen sie nach oben aus. Sie stehen auf dem Boden oder auf einem Sideboard. Kompakte Tischgeräte wie die kleinsten Modelle im Vergleich sind etwa 34 bis 39 cm hoch und für Schlafzimmer oder Arbeitsplätze gedacht.

Wichtiger als die Form ist das Filtersystem. Folgende Bausteine kommen vor:

  • Vorfilter: fängt Haare und groben Staub, bei einigen Geräten waschbar.
  • HEPA-Filter: Hochleistungsfilter für Schwebeteilchen. Die Klasse H13 scheidet nach der Norm EN 1822 mindestens 99,95 % der am schwersten zu filternden Teilchen ab, H14 mindestens 99,995 %. Hersteller nennen oft auch 99,97 % bei 0,3 Mikrometern.
  • Aktivkohlefilter: bindet Gerüche und manche Gase, etwa aus Küche oder Rauch.
  • Antibakterielle Schicht: eine Zusatzschicht, die einzelne Geräte als vierte Stufe führen.

Geräte mit Ionisator können Ozon bilden. Achten Sie bei solchen Geräten auf die Angabe, dass sie ozonfrei arbeiten.

Kombigeräte mit Luftbefeuchter oder Ventilator sind nicht Gegenstand dieses Vergleichs, weil sie anders arbeiten und meist deutlich mehr kosten.

CADR und Raumgröße richtig lesen

Der CADR gibt an, wie viele Kubikmeter gereinigte Luft das Gerät pro Stunde abgibt. Er ist die wichtigste Zahl im Datenblatt. Die Raumgrößen in den Produkttiteln beruhen dagegen auf Annahmen der Hersteller und fallen sehr unterschiedlich aus. Levoit rechnet zum Beispiel mit zwei Luftwechseln pro Stunde, Xiaomi ebenfalls. Bei 240 m³/h und einer Deckenhöhe von 2,4 m ergeben sich dann die genannten 50 m².

Wer die Luft gründlicher reinigen will, etwa als Allergiker, sollte mehr Luftwechsel ansetzen. Als Faustformel werden häufig vier bis fünf Luftwechsel pro Stunde genannt. So rechnen Sie: Raumfläche mal Deckenhöhe ergibt das Raumvolumen, dieses mal die Zahl der Luftwechsel ergibt den nötigen CADR.

Raumfläche (Höhe 2,5 m)VolumenCADR bei 4 LuftwechselnCADR bei 5 Luftwechseln
15 m²37,5 m³150 m³/h190 m³/h
20 m²50 m³200 m³/h250 m³/h
30 m²75 m³300 m³/h380 m³/h
40 m²100 m³400 m³/h500 m³/h
50 m²125 m³500 m³/h630 m³/h

Prüfen Sie außerdem, ob das Gerät den CADR-Wert auf der höchsten Stufe erreicht. Auf dieser Stufe ist es am lautesten. Wer das Gerät nachts leise betreiben will, sollte deshalb einen CADR wählen, der auch auf einer mittleren Stufe genügt.

Lautstärke: Schlafzimmer und Wohnzimmer

Die Lautstärke geben alle Hersteller in Dezibel an, aber nicht nach demselben Verfahren. Philips nennt den Schalldruckpegel, gemessen nach IEC 60704 in 1,5 m Abstand. Bosch gibt den Schallleistungspegel an. Er beschreibt, wie viel Schall das Gerät abstrahlt, und liegt üblicherweise höher als der Schalldruck, den Sie im Raum hören. Beide Werte lassen sich deshalb nicht direkt vergleichen.

Dezibel steigen logarithmisch. Eine Zunahme um 10 dB wird ungefähr als doppelt so laut empfunden. Ein Gerät mit 19 dB in der Schlafstufe und eines mit 25 dB liegen für das Ohr also dicht beieinander, ein Gerät mit 55 oder 60 dB auf der höchsten Stufe klingt dagegen deutlich nach Staubsauger im Nebenraum.

Für das Schlafzimmer sind die Werte der leisesten Stufe wichtig. Im Vergleich nennen die Hersteller für die Schlafstufe 15 bis 25 dB. Achten Sie darauf, dass sich die Anzeige im Schlafmodus abschalten lässt, da helle LEDs im dunklen Raum stören. Im Wohnzimmer zählt eher der Pegel auf mittlerer Stufe, denn auf der höchsten Stufe läuft ein Gerät selten länger als einige Minuten, etwa nach dem Staubsaugen.

Verbrauch und laufende Kosten

Luftreiniger sind keine großen Stromverbraucher, laufen aber oft lange. Die Herstellerangaben zur Leistung gelten für die höchste Stufe. Auf niedrigen Stufen und im Automatikmodus verbraucht ein Gerät deutlich weniger. Die folgende Rechnung ist deshalb eine Obergrenze. Sie nimmt einen Strompreis von 35 Cent je Kilowattstunde als Beispielwert an und rechnet mit der Höchstleistung in Watt.

Höchstleistung8 Stunden täglich24 Stunden täglich
12 W35 kWh, etwa 12 Euro im Jahr105 kWh, etwa 37 Euro im Jahr
26 W76 kWh, etwa 27 Euro im Jahr228 kWh, etwa 80 Euro im Jahr
36 W105 kWh, etwa 37 Euro im Jahr315 kWh, etwa 110 Euro im Jahr
65 W190 kWh, etwa 66 Euro im Jahr569 kWh, etwa 199 Euro im Jahr

Dazu kommen die Filter. Ein Ersatzfilter kostet je nach Modell etwa 20 bis 60 Euro und wird nach 6 bis 12 Monaten fällig. Über fünf Jahre können die Filterkosten den Kaufpreis eines günstigen Geräts übersteigen. Erkundigen Sie sich deshalb vor dem Kauf nach dem Preis des Ersatzfilters und danach, ob er sich im Handel gut beschaffen lässt.

Im Standby nehmen die Geräte laut Datenblatt weniger als 1 bis 2 Watt auf. Ein Gerät mit WLAN-Anbindung benötigt im Bereitschaftsbetrieb meist etwas mehr.

Aufstellen und Anschließen

Ein Luftreiniger braucht eine Steckdose und freien Raum um das Gerät. Das Handbuch eines Geräts im Vergleich verlangt einen Mindestabstand von 30 cm nach oben, hinten, zu den Seiten und nach vorn. Stellen Sie das Gerät deshalb nicht in eine Nische und nicht hinter Vorhänge, sonst fehlt Luft und die Leistung sinkt.

Der beste Platz liegt in der Nähe der Stelle, an der Sie sich länger aufhalten. Im Schlafzimmer steht das Gerät idealerweise zwei bis drei Meter vom Bett entfernt, damit der Luftstrom nicht direkt auf Sie trifft. Der Sensor sollte nicht direkt an einer Heizung, einer Küche oder einem Fenster stehen, weil dort die Messwerte stark schwanken.

  • Stellen Sie das Gerät auf eine ebene, feste Fläche.
  • Halten Sie Fenster und Türen während der Reinigung geschlossen. Gelüftet wird davor oder danach.
  • Nutzen Sie ein Gerät pro Raum. Von einem Zimmer aus lässt sich eine Wohnung mit mehreren geschlossenen Türen nicht reinigen.

Wer die App nutzen will, braucht ein WLAN mit 2,4 GHz. Der Philips AC3220/10 und das Brandson-Gerät im Vergleich arbeiten nach Herstellerangabe in diesem Band. Ohne WLAN laufen alle Geräte weiterhin über die Tasten am Gerät.

Pflege und Filterwechsel

Ein verstopfter Filter senkt die Luftleistung und erhöht die Lautstärke. Die meisten Geräte zeigen den Wechsel mit einer Leuchte oder in der App an. Die Hersteller im Vergleich nennen Intervalle von etwa sechs bis zwölf Monaten, bei hoher Belastung auch kürzer. Die Angaben beruhen auf durchschnittlicher Nutzung. Wer ein Gerät den ganzen Tag laufen lässt oder in einer Wohnung mit Haustieren oder Rauch betreibt, wechselt früher.

Zur Pflege gehört außerdem Folgendes:

  • Reinigen Sie den Vorfilter regelmäßig mit dem Staubsauger oder, wenn er waschbar ist, unter Wasser. Er muss vor dem Einsetzen vollständig trocken sein.
  • Wischen Sie das Gehäuse und die Ansaugöffnung mit einem trockenen Tuch ab.
  • Reinigen Sie den Sensor nach Anleitung. Das Handbuch eines Geräts im Vergleich nennt dafür einen Rhythmus von etwa sechs Monaten.
  • Waschen oder saugen Sie den HEPA-Filter nicht, wenn der Hersteller es nicht ausdrücklich erlaubt. Dabei wird das Filtervlies beschädigt.

Verwenden Sie bevorzugt Originalfilter. Filter von Fremdanbietern passen nicht immer exakt, und die Filterklasse ist dort schwerer zu prüfen.

Typische Fehler beim Kauf

Der häufigste Fehler ist, nur auf die Raumgröße im Titel zu achten. Diese Zahl ist nicht genormt. Prüfen Sie den CADR-Wert und rechnen Sie nach der Tabelle oben selbst. Ein zweiter Fehler ist ein Gerät, das für den Raum gerade so reicht. Es muss dann dauerhaft auf der lauten Stufe laufen. Ein Gerät mit Reserve arbeitet leiser.

Weitere Stolperstellen:

  • Filterkosten übersehen: Fragen Sie nach dem Preis des Ersatzfilters, bevor Sie kaufen.
  • Unterschiedliche Messverfahren vergleichen: Schalldruck und Schallleistung sind verschiedene Größen, auch CADR-Werte nach unterschiedlichen Normen weichen voneinander ab.
  • Ionisator ohne Ozonangabe: Verzichten Sie im Zweifel darauf.
  • Zu viel Funktion für ältere Nutzer: Eine App ist bequem, aber nicht nötig. Ein Gerät mit gut lesbarer Anzeige und einer Taste für die Stufe genügt häufig.
  • Falsche Erwartungen: Ein Luftreiniger entfernt weder Kohlendioxid noch Feuchtigkeit und ersetzt das Lüften nicht.

Achten Sie schließlich auf unklare Modellnamen. Manche Anbieter verkaufen mehrere Geräte mit ähnlichem Namen, die sich in Leistung und Ausstattung stark unterscheiden. Vergleichen Sie die Modellnummer mit dem Datenblatt.

Was ein Luftreiniger leistet und was nicht

Ein Luftreiniger mit HEPA-Filter verringert Pollen, Hausstaub, Tierhaarschuppen, Schimmelsporen und Feinstaub in der Raumluft. Für Allergiker kann das die Belastung in dem Raum senken, in dem das Gerät läuft, etwa im Schlafzimmer. Es ersetzt aber weder eine Behandlung noch die Reinigung der Wohnung.

Nicht entfernt werden Kohlendioxid, das sich in geschlossenen Räumen anreichert, und Feuchtigkeit. Dafür ist weiterhin regelmäßiges Stoßlüften nötig. Gerüche und gasförmige Stoffe nimmt nur die Aktivkohle auf, und deren Menge ist begrenzt. Bei starkem Geruch, etwa nach dem Braten, ist die Schicht schnell gesättigt.

Hersteller nennen teils auch Wirkungen gegen Viren und Bakterien. Ein HEPA-Filter hält die Teilchen zurück, an denen Viren in der Luft haften. Wie stark das Infektionsrisiko im Alltag sinkt, geben die Datenblätter nicht an, und es hängt von der Luftleistung und der Raumgröße ab. Bewerten Sie solche Aussagen deshalb vorsichtig.

Fachbegriffe kurz erklärt

  • CADR: Clean Air Delivery Rate, die Menge gereinigter Luft pro Stunde in m³/h.
  • Luftwechsel: Wie oft das gesamte Raumvolumen pro Stunde durch den Filter läuft.
  • HEPA: High Efficiency Particulate Air, ein Filter für feine Schwebeteilchen. Die Klassen H13 und H14 sind in der Norm EN 1822 festgelegt.
  • PM2,5: Feinstaub mit einem Durchmesser unter 2,5 Mikrometern. Er dringt tief in die Atemwege ein.
  • VOC: Flüchtige organische Verbindungen, zum Beispiel aus Reinigern, Farben oder Möbeln. Sie werden von Aktivkohle nur teilweise gebunden.
  • dB(A): Dezibel, bewertet nach dem Gehör des Menschen.
  • Schallleistung und Schalldruck: Die Schallleistung beschreibt die abgestrahlte Energie des Geräts, der Schalldruck den Pegel an einem bestimmten Messpunkt.
  • Ionisator: Eine Funktion, die Ionen in die Luft abgibt. Sie kann Ozon erzeugen.

Häufige Fragen zu Luftreiniger

Welche Raumgröße darf ich für einen Luftreiniger ansetzen?

Die Angabe in m² auf der Verpackung beruht auf Annahmen des Herstellers, häufig auf zwei Luftwechseln pro Stunde. Für eine gründliche Reinigung rechnen Sie selbst: Raumvolumen mal vier bis fünf ergibt den CADR in m³/h. Ein Raum von 20 m² mit 2,5 m Höhe braucht danach etwa 200 bis 250 m³/h. Ein Gerät mit mehr Leistung läuft auf niedriger Stufe leiser.

Wie viel Strom verbraucht ein Luftreiniger?

Die Hersteller im Vergleich nennen eine Höchstleistung zwischen 12 und 65 Watt. Bei 12 Watt und 24 Stunden täglich ergeben sich etwa 105 kWh im Jahr, bei 36 Watt etwa 315 kWh. Bei 35 Cent je kWh sind das etwa 37 und 110 Euro. Auf niedrigen Stufen und im Automatikmodus liegt der Verbrauch deutlich niedriger.

Wie oft muss der Filter gewechselt werden?

Die Hersteller nennen im Vergleich meist 12 Monate, einzelne 6 bis 12 Monate oder etwa 6 Monate. Die Angabe gilt für durchschnittliche Nutzung. Bei Dauerbetrieb, Haustieren oder Rauch wird früher gewechselt. Viele Geräte zeigen den Zeitpunkt mit einer Leuchte oder in der App an. Der Vorfilter wird zwischendurch gereinigt.

Hilft ein Luftreiniger bei Pollenallergie?

Ein HEPA-Filter hält Pollen zurück und kann die Zahl der Pollen in einem geschlossenen Raum senken. Besonders im Schlafzimmer ist das sinnvoll, wenn das Gerät nachts läuft. Eine Behandlung ersetzt er nicht. Pollen gelangen über Kleidung und Haare in die Wohnung, deshalb hilft es zusätzlich, die Kleidung nicht im Schlafzimmer zu wechseln.

Ersetzt ein Luftreiniger das Lüften?

Nein. Ein Luftreiniger filtert Schwebeteilchen, entfernt aber weder Kohlendioxid noch überschüssige Feuchtigkeit. Beides sinkt nur durch Lüften. Lüften Sie weiterhin mehrmals täglich kurz und kräftig. Stellen Sie das Gerät währenddessen am besten aus oder lassen Sie es in der Phase mit geschlossenem Fenster wieder laufen.

Wie laut ist ein Luftreiniger im Schlafzimmer?

In der Schlafstufe nennen die Hersteller im Vergleich Werte von 15 bis 25 dB. Das liegt unter dem Pegel eines leisen Raums am Tag. Die Angaben stammen aus Messungen unter Laborbedingungen und gelten für die leiseste Stufe. Auf der höchsten Stufe steigen sie bis auf 47,5 bis 63 dB(A). Schalten Sie nachts das Display ab, wenn das Gerät es erlaubt.

Brauche ich eine App?

Nein. Alle Geräte lassen sich am Gerät bedienen. Die App bietet Zeitpläne, Filterstatus und Fernbedienung per Smartphone. Wer sie nutzen will, braucht ein WLAN mit 2,4 GHz. Bei einigen Geräten im Vergleich ist die App-Steuerung nicht genannt. Für ältere Nutzer ist eine gut lesbare Anzeige am Gerät oft wichtiger als die App.

Was ist der Unterschied zwischen HEPA H13 und H14?

Beide Klassen sind in der Norm EN 1822 festgelegt. H13 scheidet mindestens 99,95 % der am schwersten abscheidbaren Teilchen ab, H14 mindestens 99,995 %. Für Wohnräume genügt H13 in der Regel. H14 findet sich eher in Reinräumen und Praxen. Viele Hersteller geben stattdessen 99,97 % bei 0,3 Mikrometern an.

Wo stelle ich den Luftreiniger am besten auf?

Wählen Sie einen Platz mit freiem Raum rundum. Ein Handbuch im Vergleich verlangt 30 cm Abstand nach allen Seiten. Im Schlafzimmer stehen Geräte am besten zwei bis drei Meter vom Bett entfernt. Meiden Sie Nischen, Vorhänge und die Nähe von Heizung oder Küche. Halten Sie die Tür und die Fenster während des Betriebs geschlossen.

Fazit

Die Geräte im Vergleich lassen sich in drei Klassen einteilen. Kompakte Modelle bis etwa 250 m³/h CADR sind günstig, sparsam und leise und genügen für Schlafzimmer und Arbeitszimmer bis etwa 25 m². Geräte mit 350 bis 420 m³/h passen in große Schlafzimmer und Wohnräume bis etwa 40 m² und kosten meist zwischen 150 und 200 Euro. Wer in offenen Wohnbereichen oder bei mehr als 40 m² reinigen will, braucht 500 m³/h oder mehr und zahlt etwa 280 bis 340 Euro, bekommt dafür aber meist auch Sensorik und App. Prüfen Sie vor dem Kauf den CADR, den Pegel der leisesten Stufe und den Preis des Ersatzfilters. Geräte ohne Angabe zur Lautstärke oder zum Filterwechsel sind schwerer zu beurteilen.

Vergleichssieger ist der Philips PureProtect 3200 Series AC3220/10 mit der Gesamtnote 1,4. Das beste Verhältnis von Preis und Leistung bietet der Brandson Luftreiniger mit App für 90 m² (306574) (Note 1,8, ca. 150 €).