Gefrierschränke Vergleich 2026

Stand: Oktober 2026 | 10 Produkte im Vergleich | Bewertet nach 5 Kriterien

Freistehende Gefrierschränke mit Schubladen lagern Vorräte bei minus 18 Grad oder kälter und lassen sich überall aufstellen, wo eine Steckdose und genug Platz vorhanden sind. Dieser Vergleich wertet zehn Modelle von Bosch, Siemens, Liebherr, Miele, Hisense, Gorenje und Bomann aus, die bei Amazon oder Otto gelistet sind. Alle zehn arbeiten mit NoFrost und müssen nicht abgetaut werden. Sie fassen 155 bis 366 Liter, kosten etwa 390 bis 1.070 Euro und verbrauchen 150 bis 229 Kilowattstunden im Jahr. Grundlage sind Herstellerdatenblätter, Händlerangaben und Kundenbewertungen.

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Gefrierschränke

Unsere Empfehlungen

VERGLEICHS-SIEGERGefrierschränke1,4SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026
Siemens iQ500 GS58NAWCV

Siemens iQ500 GS58NAWCV

Beste Gesamtnote im Vergleich. Geeignet für: Für große Haushalte und Selbstversorger, die viel auf einmal einfrieren und einen niedrigen Verbrauch je Liter wünschen.

1,4sehr gut ca. 890 €

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERGefrierschränke2,2GUTdeutsche-deals.com10/2026
Hisense FV298N4AWC

Hisense FV298N4AWC

Bestes Verhältnis von Preis und Leistung. Geeignet für: Für Haushalte mit mittlerem Bedarf, die ein leises, sparsames Gerät zu einem moderaten Preis suchen.

2,2gut ca. 570 €

Das Wichtigste in Kürze

Gefrierschränke im Vergleich: alle 10 Produkte

Produkt1.VERGLEICHS-SIEGERGefrierschränke1,4SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026Siemens iQ500 GS58NAWCVSiemens iQ500 GS58NAWCV2.Liebherr FNc 7227 PlusLiebherr FNc 7227 Plus3.Bosch Serie 6 GSN54AWCVBosch Serie 6 GSN54AWCV4.Siemens iQ500 GS51NAWCVSiemens iQ500 GS51NAWCV5.Miele FN 4372 D-1Miele FN 4372 D-16.PREIS-LEISTUNGS-SIEGERGefrierschränke2,2GUTdeutsche-deals.com10/2026Hisense FV298N4AWCHisense FV298N4AWC7.Bosch Serie 4 GSN33VWEPBosch Serie 4 GSN33VWEP8.Bomann GS 7343Bomann GS 73439.Gorenje FN4172CWGorenje FN4172CW10.Hisense FV191N4AW2Hisense FV191N4AW2
Gesamtnote1,4sehr gut1,5sehr gut1,6gut1,7gut2,1gut2,2gut2,5gut2,8befriedigend3,0befriedigend3,4befriedigend
Preis (ca.)890 €1.070 €880 €800 €900 €570 €580 €400 €400 €390 €
Kundenbewertung4,6 von 5
413 Bewertungen
4,5 von 5
17 Bewertungen
5,0 von 5
124 Bewertungen
4,6 von 5
725 Bewertungen
k. A.4,7 von 5
58 Bewertungen
4,6 von 5
711 Bewertungen
4,7 von 5
322 Bewertungen
4,5 von 5
131 Bewertungen
5,0 von 5
128 Bewertungen
Nutzinhalt366 l363 l328 l290 l277 l240 l225 l161 l194 l155 l
EnergieeffizienzklasseCCCCDCEDEE
Stromverbrauch pro Jahr178 kWh178 kWh170 kWh161 kWh199 kWh150 kWh229 kWh166 kWh219 kWh205 kWh
Geräuschwert38 dB(A)36 dB(A)38 dB(A)38 dB(A)36 dB(A)36 dB(A)39 dB(A)39 dB(A)41 dB(A)41 dB(A)
Gefriervermögen in 24 Stunden26 kg19 kg23 kg21 kg18 kg10,8 kg19 kg12 kg9 kg8 kg
Lagerzeit bei Störung13 h19 h14 h14 h14 h12 h9 h11 hk. A.k. A.
Schubladen und Fächer5 Auszüge, 3 Klappenfächer7 Schubfächer5 Auszüge, 2 Klappenfächer5 Auszüge, 1 Klappenfach7 Schubladen, 1 XXL-Box5 Schubladen, 2 Glasablagen4 Auszüge3 Schubladen, 2 offene Fächer5 Schubladen4 Schubladen
Maße (H x B x T)191 x 70 x 78 cm185,5 x 69,7 x 76 cm176 x 70 x 78 cm161 x 70 x 78 cm185,5 x 59,7 x 67,5 cm172 x 60 x 60 cm176 x 60 x 65 cm143 x 54 x 60 cm169,1 x 55 x 55,7 cm143,4 x 55 x 55,7 cm
Gewicht103 kg88 kg98,1 kg83,1 kg64,8 kg72,5 kg60,9 kg41 kg54 kg46 kg
Stärken
  • Größtes Volumen im Vergleich
  • Höchstes Gefriervermögen mit 26 Kilogramm
  • Niedriger Verbrauch je Liter
  • Laut Kunden leiser Betrieb
  • Längste Lagerzeit bei Störung
  • Sieben Schubfächer mit VarioSpace
  • Niedriger Verbrauch je Liter
  • Leise mit 36 dB(A)
  • 328 Liter Nutzinhalt
  • 23 Kilogramm Gefriervermögen in 24 Stunden
  • IceTwister für Eiswürfel
  • Niedriger Verbrauch mit 170 Kilowattstunden
  • Niedriger Verbrauch mit 161 Kilowattstunden
  • Kompakte Höhe von 161 Zentimetern
  • Gefriervermögen von 21 Kilogramm
  • Über 700 Amazon-Bewertungen
  • Leise mit 36 dB(A)
  • Schmal mit 59,7 Zentimetern Breite
  • Sieben Schubladen mit XXL-Box
  • SideOpen erleichtert das Öffnen
  • Niedrigster Jahresverbrauch mit 150 Kilowattstunden
  • Leise mit 36 dB(A)
  • Klasse C zum Preis von 570 Euro
  • Klimaklasse SN-ST für kühle Räume
  • 19 Kilogramm Gefriervermögen zum fairen Preis
  • Über 700 Amazon-Bewertungen
  • Kompakte Breite von 60 Zentimetern
  • VarioZone und BigBox-Schublade
  • Günstiges NoFrost-Gerät für 400 Euro
  • Leicht mit 41 Kilogramm
  • 4,7 Sterne bei 322 Amazon-Bewertungen
  • Akustischer Alarm bei Tür und Temperatur
  • Niedrigster Literpreis mit etwa 2,06 Euro
  • Schmal mit 55 Zentimetern Breite
  • Leicht mit 54 Kilogramm
  • 131 Amazon-Bewertungen mit 4,5 Sternen
  • Günstigstes Gerät im Vergleich
  • Niedrige Bauhöhe von 143,4 Zentimetern
  • Leicht mit 46 Kilogramm
  • Digitales Display
Schwächen
  • Mit 103 Kilogramm sehr schwer
  • Tiefe von 78 Zentimetern
  • Teuerstes Gerät im Vergleich
  • Nur 17 Bewertungen bei Otto
  • Mit 98 Kilogramm sehr schwer
  • Gehört mit 880 Euro zu den teureren Geräten
  • Mit 78 Zentimetern recht tief
  • Deutlich teurer als Mittelklasse
  • Verbrauch 199 Kilowattstunden, Klasse D
  • Höchster Literpreis im Vergleich
  • Gefriervermögen von nur 10,8 Kilogramm
  • Lagerzeit bei Störung 12 Stunden
  • Höchster Verbrauch mit 229 Kilowattstunden
  • Nur 9 Stunden Lagerzeit bei Störung
  • Nur 161 Liter Nutzinhalt
  • Gefriervermögen von 12 Kilogramm
  • Verbrauch 219 Kilowattstunden, Klasse E
  • Gefriervermögen nur 9 Kilogramm
  • Lagerzeit bei Störung unbekannt
  • Kleinstes Volumen mit 155 Litern
  • Höchster Verbrauch je Liter
  • Gefriervermögen nur 8 Kilogramm
Zum Angebot

Preise: ungefährer Straßenpreis, Stand Oktober 2026. Den aktuellen Preis sehen Sie beim Händler.

Die 10 Gefrierschränke im Einzelnen

1.

Siemens iQ500 GS58NAWCV Vergleichssieger

Gesamtnote 1,4 (sehr gut)Preis ca. 890 € 4,6 von 5 (413 Bewertungen bei Amazon)

Der Siemens iQ500 GS58NAWCV ist mit 366 Litern Nutzinhalt das größte Gerät im Vergleich und bei Otto für etwa 890 Euro gelistet. Laut Datenblatt gefriert er 26 Kilogramm in 24 Stunden ein und hält bei einem Stromausfall 13 Stunden die Kälte. Der Verbrauch liegt bei 178 Kilowattstunden im Jahr, das entspricht Energieklasse C, der Geräuschwert beträgt 38 dB(A). Innen gibt es fünf Auszüge und drei Klappenfächer, Schubladen und Glasböden lassen sich über varioZone umordnen. Mit 103 Kilogramm und 78 Zentimetern Tiefe braucht er einen stabilen Stellplatz und einen freien Zugangsweg. Bei Amazon liegt der Schnitt aus 413 Bewertungen bei 4,6 Sternen. Kunden loben den leisen Lauf und die Fachaufteilung, zur Zuverlässigkeit gehen die Meinungen auseinander.

Stärken

  • Größtes Volumen im Vergleich
  • Höchstes Gefriervermögen mit 26 Kilogramm
  • Niedriger Verbrauch je Liter
  • Laut Kunden leiser Betrieb

Schwächen

  • Mit 103 Kilogramm sehr schwer
  • Tiefe von 78 Zentimetern

Geeignet für: Für große Haushalte und Selbstversorger, die viel auf einmal einfrieren und einen niedrigen Verbrauch je Liter wünschen.

Siemens iQ500 GS58NAWCVVERGLEICHS-SIEGERGefrierschränke1,4SEHR GUTdeutsche-deals.com10/2026
2.

Liebherr FNc 7227 Plus

Gesamtnote 1,5 (sehr gut)Preis ca. 1.070 € 4,5 von 5 (17 Bewertungen bei Otto)

Der Liebherr FNc 7227 Plus kostet bei Otto etwa 1.070 Euro und ist damit das teuerste Gerät im Vergleich. Laut Datenblatt fasst er 363 Liter, verbraucht 178 Kilowattstunden im Jahr (Klasse C) und arbeitet mit 36 dB(A). Mit 19 Stunden hat er die längste Lagerzeit bei Störung, das Gefriervermögen beträgt 19 Kilogramm in 24 Stunden. Es gibt sieben Schubfächer, das oberste lässt sich neigen. Die Bedienung erfolgt per Touch-Elektronik, Tür und Störung melden sich optisch und akustisch. Bei Otto liegen 17 Bewertungen mit gerundet 4,5 Sternen vor, Kundentexte zu Eigenheiten des Geräts lagen nicht vor. Gewicht 88 Kilogramm, Tiefe 76 Zentimeter.

Stärken

  • Längste Lagerzeit bei Störung
  • Sieben Schubfächer mit VarioSpace
  • Niedriger Verbrauch je Liter
  • Leise mit 36 dB(A)

Schwächen

  • Teuerstes Gerät im Vergleich
  • Nur 17 Bewertungen bei Otto

Geeignet für: Für Haushalte, die Wert auf lange Lagerzeit, leisen Lauf und eine hochwertige Verarbeitung legen und dafür mehr ausgeben.

Liebherr FNc 7227 Plus1,5sehr gut
3.

Bosch Serie 6 GSN54AWCV

Gesamtnote 1,6 (gut)Preis ca. 880 € 5,0 von 5 (124 Bewertungen bei Otto)

Der Bosch Serie 6 GSN54AWCV fasst 328 Liter und ist bei Otto für etwa 880 Euro gelistet. Laut Datenblatt verbraucht er 170 Kilowattstunden im Jahr (Klasse C), arbeitet mit 38 dB(A) und friert bis zu 23 Kilogramm in 24 Stunden ein. Bei einer Störung bleibt das Gefriergut 14 Stunden kalt, zwei Kälteakkus gehören zum Lieferumfang. Innen finden sich fünf Auszüge und zwei Klappenfächer, FreshSense hält die Temperatur konstant und der IceTwister liefert Eiswürfel. Das Gerät wiegt 98,1 Kilogramm und ist 78 Zentimeter tief. Bei Otto vergeben Kunden im Schnitt 5 Sterne aus 124 Bewertungen, die Anzeige dort ist auf halbe Sterne gerundet.

Stärken

  • 328 Liter Nutzinhalt
  • 23 Kilogramm Gefriervermögen in 24 Stunden
  • IceTwister für Eiswürfel
  • Niedriger Verbrauch mit 170 Kilowattstunden

Schwächen

  • Mit 98 Kilogramm sehr schwer
  • Gehört mit 880 Euro zu den teureren Geräten

Geeignet für: Für Familien und Vielnutzer, die ein großes, sparsames Gerät mit viel Gefriervermögen suchen und den Preis dafür zahlen wollen.

Bosch Serie 6 GSN54AWCV1,6gut
4.

Siemens iQ500 GS51NAWCV

Gesamtnote 1,7 (gut)Preis ca. 800 € 4,6 von 5 (725 Bewertungen bei Amazon)

Der Siemens iQ500 GS51NAWCV ist mit 161 Zentimetern Höhe ein niedriger Großraum-Gefrierschrank und kostet bei Otto etwa 800 Euro. Laut Datenblatt fasst er 290 Liter, verbraucht 161 Kilowattstunden im Jahr (Klasse C) und arbeitet mit 38 dB(A). Das Gefriervermögen liegt bei 21 Kilogramm in 24 Stunden, bei Störung bleibt das Gefriergut 14 Stunden kalt. Innen gibt es fünf Auszüge und ein Klappenfach, zwei Kälteakkus gehören dazu. Bei Amazon liegt der Schnitt aus 725 Bewertungen bei 4,6 Sternen. Kunden beschreiben das Gerät als geräumig und leise und loben die Fachaufteilung, einzelne Stimmen sind bei der Handhabung gemischt. Gewicht 83,1 Kilogramm.

Stärken

  • Niedriger Verbrauch mit 161 Kilowattstunden
  • Kompakte Höhe von 161 Zentimetern
  • Gefriervermögen von 21 Kilogramm
  • Über 700 Amazon-Bewertungen

Schwächen

  • Mit 78 Zentimetern recht tief
  • Deutlich teurer als Mittelklasse

Geeignet für: Für Haushalte mit niedriger Nische oder unter einem Fenster, die viel Volumen bei geringer Höhe und wenig Verbrauch suchen.

Siemens iQ500 GS51NAWCV1,7gut
5.

Miele FN 4372 D-1

Gesamtnote 2,1 (gut)Preis ca. 900 €

Der Miele FN 4372 D-1 ist mit 59,7 Zentimetern Breite das schmalste der großen Geräte und kostet bei Otto etwa 900 Euro. Laut Datenblatt fasst er 277 Liter in sieben Schubladen, davon eine XXL-Box. Er verbraucht 199 Kilowattstunden im Jahr (Klasse D), arbeitet mit 36 dB(A) und friert 18 Kilogramm in 24 Stunden ein, die Lagerzeit bei Störung beträgt 14 Stunden. Zur Ausstattung zählen SensorTouch-Bedienung, die Türöffnungshilfe SideOpen, eine Verriegelung und ein optischer wie akustischer Alarm. Bei Otto liegen nur 7 Bewertungen vor, deshalb wird hier keine Kundennote angegeben. Gewicht 64,8 Kilogramm, Tiefe 67,5 Zentimeter.

Stärken

  • Leise mit 36 dB(A)
  • Schmal mit 59,7 Zentimetern Breite
  • Sieben Schubladen mit XXL-Box
  • SideOpen erleichtert das Öffnen

Schwächen

  • Verbrauch 199 Kilowattstunden, Klasse D
  • Höchster Literpreis im Vergleich

Geeignet für: Für Käufer, die ein schmales, leises Gerät mit durchdachter Bedienung wünschen und für den Hersteller einen Aufpreis akzeptieren.

Miele FN 4372 D-12,1gut
6.

Hisense FV298N4AWC Preis-Leistungs-Sieger

Gesamtnote 2,2 (gut)Preis ca. 570 € 4,7 von 5 (58 Bewertungen bei Amazon)

Der Hisense FV298N4AWC ist bei Otto für etwa 570 Euro gelistet und fasst 240 Liter. Laut Händlerdatenblatt verbraucht er 150 Kilowattstunden im Jahr, das ist der niedrigste Wert im Vergleich, und fällt in Klasse C. Der Geräuschwert liegt bei 36 dB(A), das Gefriervermögen bei 10,8 Kilogramm in 24 Stunden, die Lagerzeit bei Störung bei 12 Stunden. Innen gibt es fünf Schubladen und zwei Glasablagen, das Display ist LED-basiert. Die Klimaklasse SN-ST erlaubt auch den Betrieb in kühleren Räumen ab 10 Grad. Bei Amazon liegt der Schnitt aus 58 Bewertungen bei 4,7 Sternen, bei Zuverlässigkeit und Lautstärke fallen die Bewertungen durchweg positiv aus.

Stärken

  • Niedrigster Jahresverbrauch mit 150 Kilowattstunden
  • Leise mit 36 dB(A)
  • Klasse C zum Preis von 570 Euro
  • Klimaklasse SN-ST für kühle Räume

Schwächen

  • Gefriervermögen von nur 10,8 Kilogramm
  • Lagerzeit bei Störung 12 Stunden

Geeignet für: Für Haushalte mit mittlerem Bedarf, die ein leises, sparsames Gerät zu einem moderaten Preis suchen.

Hisense FV298N4AWCPREIS-LEISTUNGS-SIEGERGefrierschränke2,2GUTdeutsche-deals.com10/2026
7.

Bosch Serie 4 GSN33VWEP

Gesamtnote 2,5 (gut)Preis ca. 580 € 4,6 von 5 (711 Bewertungen bei Amazon)

Der Bosch Serie 4 GSN33VWEP kostet bei Otto etwa 580 Euro und fasst 225 Liter. Laut Datenblatt verbraucht er 229 Kilowattstunden im Jahr (Klasse E) und arbeitet mit 39 dB(A). Er friert 19 Kilogramm in 24 Stunden ein, die Lagerzeit bei Störung beträgt jedoch nur 9 Stunden. Innen gibt es vier Auszüge, darunter eine BigBox-Schublade, die Glasböden sind per VarioZone verstellbar, ein Kälteakku liegt bei. Bei Amazon liegt der Schnitt aus 711 Bewertungen bei 4,6 Sternen. Kunden schreiben, das Gerät reiche für zwei bis drei Personen, und loben die Fachaufteilung. Zur Lautstärke gehen die Meinungen auseinander, eine Bewertung vermisst Licht im Innenraum.

Stärken

  • 19 Kilogramm Gefriervermögen zum fairen Preis
  • Über 700 Amazon-Bewertungen
  • Kompakte Breite von 60 Zentimetern
  • VarioZone und BigBox-Schublade

Schwächen

  • Höchster Verbrauch mit 229 Kilowattstunden
  • Nur 9 Stunden Lagerzeit bei Störung

Geeignet für: Für Zwei- bis Dreipersonenhaushalte, die viel Gefriervermögen und eine schmale Bauform suchen und den hohen Verbrauch akzeptieren.

Bosch Serie 4 GSN33VWEP2,5gut
8.

Bomann GS 7343

Gesamtnote 2,8 (befriedigend)Preis ca. 400 € 4,7 von 5 (322 Bewertungen bei Amazon)

Der Bomann GS 7343 ist bei Otto für etwa 400 Euro gelistet und gehört mit 161 Litern zu den kleinen Geräten im Vergleich. Laut Händlerdatenblatt verbraucht er 166 Kilowattstunden im Jahr (Klasse D) bei 39 dB(A). Das Gefriervermögen beträgt 12 Kilogramm in 24 Stunden, die Lagerzeit bei Störung 11 Stunden. Innen gibt es drei Schubladen und zwei offene Fächer, das LED-Display zeigt die Temperatur, ein akustischer Alarm meldet offene Tür und Temperaturanstieg. Mit 41 Kilogramm ist er leicht zu transportieren. Bei Amazon liegt der Schnitt aus 322 Bewertungen bei 4,7 Sternen. Kunden nennen ihn leise und groß genug für zwei Personen, einzelne Stimmen halten ihn für nicht ganz leise.

Stärken

  • Günstiges NoFrost-Gerät für 400 Euro
  • Leicht mit 41 Kilogramm
  • 4,7 Sterne bei 322 Amazon-Bewertungen
  • Akustischer Alarm bei Tür und Temperatur

Schwächen

  • Nur 161 Liter Nutzinhalt
  • Gefriervermögen von 12 Kilogramm

Geeignet für: Für Single- und Zweipersonenhaushalte mit begrenztem Budget, die ein kompaktes Gerät mit Abtauautomatik wünschen.

Bomann GS 73432,8befriedigend
9.

Gorenje FN4172CW

Gesamtnote 3,0 (befriedigend)Preis ca. 400 € 4,5 von 5 (131 Bewertungen bei Amazon)

Der Gorenje FN4172CW kostet bei Otto etwa 400 Euro und fasst 194 Liter in fünf Schubladen. Laut Händlerdatenblatt verbraucht er 219 Kilowattstunden im Jahr (Klasse E) und arbeitet mit 41 dB(A). Er friert 9 Kilogramm in 24 Stunden ein, die Lagerzeit bei Störung war nicht zu finden. Die Steuerung sitzt elektronisch hinter der Tür, ein akustischer Alarm meldet eine offene Tür. Mit 55 Zentimetern Breite und 54 Kilogramm passt er auch in enge Stellflächen. Die Klimaklasse N, ST verlangt Raumtemperaturen ab 16 Grad. Bei Amazon liegt der Schnitt aus 131 Bewertungen bei 4,5 Sternen. Kunden loben Lautstärke und Preis, einige bemängeln die Haltbarkeit, ein Thermometer fehle.

Stärken

  • Niedrigster Literpreis mit etwa 2,06 Euro
  • Schmal mit 55 Zentimetern Breite
  • Leicht mit 54 Kilogramm
  • 131 Amazon-Bewertungen mit 4,5 Sternen

Schwächen

  • Verbrauch 219 Kilowattstunden, Klasse E
  • Gefriervermögen nur 9 Kilogramm
  • Lagerzeit bei Störung unbekannt

Geeignet für: Für Haushalte mit schmalem Stellplatz und kleinem Budget, die wenig einfrieren und einen beheizten Raum zur Verfügung haben.

Gorenje FN4172CW3,0befriedigend
10.

Hisense FV191N4AW2

Gesamtnote 3,4 (befriedigend)Preis ca. 390 € 5,0 von 5 (128 Bewertungen bei Otto)

Der Hisense FV191N4AW2 ist bei Otto für etwa 390 Euro das günstigste Gerät im Vergleich und fasst 155 Liter in vier Schubladen. Laut Händlerdatenblatt verbraucht er 205 Kilowattstunden im Jahr (Klasse E) bei 41 dB(A). Das Gefriervermögen liegt bei 8 Kilogramm in 24 Stunden, eine Lagerzeit bei Störung wurde nicht gefunden. Mit 143,4 Zentimetern Höhe und 46 Kilogramm lässt er sich leicht aufstellen, die Klimaklasse N-ST-T verlangt Raumtemperaturen ab 16 Grad. Bei Otto liegen 128 Bewertungen mit gerundet 5 Sternen vor, Texte aus diesen Bewertungen wurden nicht ausgewertet. Auf Amazon wurde dieses Modell nicht gefunden.

Stärken

  • Günstigstes Gerät im Vergleich
  • Niedrige Bauhöhe von 143,4 Zentimetern
  • Leicht mit 46 Kilogramm
  • Digitales Display

Schwächen

  • Kleinstes Volumen mit 155 Litern
  • Höchster Verbrauch je Liter
  • Gefriervermögen nur 8 Kilogramm

Geeignet für: Für Einzelpersonen und Zweitgeräte in Wohnräumen, die ein kleines, günstiges NoFrost-Gerät mit niedriger Bauhöhe suchen.

Hisense FV191N4AW23,4befriedigend

Teilnoten im Überblick

Die beste Teilnote je Kriterium ist grün markiert.

ProduktKapazität und Ausstattung (25 %)Energieverbrauch (25 %)Gefrierleistung und Sicherheit (20 %)Komfort und Lautstärke (15 %)Preis-Leistung (15 %)Gesamt
1. Siemens iQ500 GS58NAWCV1,21,31,31,62,01,4
2. Liebherr FNc 7227 Plus1,31,31,41,32,81,5
3. Bosch Serie 6 GSN54AWCV1,41,41,41,62,21,6
4. Siemens iQ500 GS51NAWCV1,71,51,61,62,11,7
5. Miele FN 4372 D-11,82,31,91,43,02,1
6. Hisense FV298N4AWC2,21,92,92,01,92,2
7. Bosch Serie 4 GSN33VWEP2,43,02,12,02,62,5
8. Bomann GS 73433,32,72,82,52,42,8
9. Gorenje FN4172CW2,93,23,32,82,33,0
10. Hisense FV191N4AW23,53,63,62,93,03,4

So haben wir bewertet

Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.

Kapazität und Ausstattung (25 %)

Nutzinhalt in Litern, Zahl und Art der Schubladen und Fächer sowie die Standmaße.

ProduktNoteBegründung
1. Siemens iQ500 GS58NAWCV1,2366 Liter Nutzinhalt sowie fünf Auszüge und drei Klappenfächer ergeben das größte Volumen im Vergleich.
2. Liebherr FNc 7227 Plus1,3363 Liter Nutzinhalt und sieben Schubfächer mit VarioSpace, das oberste Fach hat eine Neigungsfunktion.
3. Bosch Serie 6 GSN54AWCV1,4328 Liter Nutzinhalt sowie fünf Auszüge und zwei Klappenfächer, nur das 366-Liter-Gerät fasst mehr.
4. Siemens iQ500 GS51NAWCV1,7290 Liter Nutzinhalt mit fünf Auszügen und einem Klappenfach bei nur 161 Zentimetern Höhe.
5. Miele FN 4372 D-11,8277 Liter Nutzinhalt in sieben Schubladen, darunter eine XXL-Box, bei nur 59,7 Zentimetern Breite.
6. Hisense FV298N4AWC2,2240 Liter Nutzinhalt mit fünf Schubladen und zwei Glasablagen bei 60 Zentimetern Breite.
7. Bosch Serie 4 GSN33VWEP2,4225 Liter Nutzinhalt mit vier Auszügen bei 176 Zentimetern Höhe und 60 Zentimetern Breite.
8. Bomann GS 73433,3161 Liter Nutzinhalt mit drei Schubladen und zwei offenen Fächern, nur ein Gerät fasst weniger.
9. Gorenje FN4172CW2,9194 Liter Nutzinhalt in fünf Schubladen, schlank mit 55 Zentimetern Breite und 55,7 Zentimetern Tiefe.
10. Hisense FV191N4AW23,5155 Liter Nutzinhalt in vier Schubladen, das kleinste Volumen im Vergleich.

Energieverbrauch (25 %)

Jahresverbrauch in Kilowattstunden im Verhältnis zum Nutzinhalt und die Energieeffizienzklasse.

ProduktNoteBegründung
1. Siemens iQ500 GS58NAWCV1,3178 Kilowattstunden im Jahr bei 366 Litern sind rund 49 Kilowattstunden je 100 Liter, Klasse C.
2. Liebherr FNc 7227 Plus1,3178 Kilowattstunden im Jahr bei 363 Litern sind rund 49 Kilowattstunden je 100 Liter, Klasse C.
3. Bosch Serie 6 GSN54AWCV1,4170 Kilowattstunden im Jahr bei 328 Litern sind rund 52 Kilowattstunden je 100 Liter, Klasse C.
4. Siemens iQ500 GS51NAWCV1,5161 Kilowattstunden im Jahr bei 290 Litern sind rund 56 Kilowattstunden je 100 Liter, Klasse C.
5. Miele FN 4372 D-12,3199 Kilowattstunden im Jahr bei 277 Litern sind rund 72 Kilowattstunden je 100 Liter, Klasse D.
6. Hisense FV298N4AWC1,9150 Kilowattstunden im Jahr sind der niedrigste Absolutwert im Vergleich, je Liter etwa 63 Kilowattstunden je 100 Liter.
7. Bosch Serie 4 GSN33VWEP3,0229 Kilowattstunden im Jahr sind der höchste Wert im Vergleich, rund 102 Kilowattstunden je 100 Liter, Klasse E.
8. Bomann GS 73432,7166 Kilowattstunden im Jahr bei 161 Litern sind rund 103 Kilowattstunden je 100 Liter, Klasse D.
9. Gorenje FN4172CW3,2219 Kilowattstunden im Jahr bei 194 Litern sind rund 113 Kilowattstunden je 100 Liter, Klasse E.
10. Hisense FV191N4AW23,6205 Kilowattstunden im Jahr bei 155 Litern sind rund 132 Kilowattstunden je 100 Liter, Klasse E, der höchste Wert je Liter.

Gefrierleistung und Sicherheit (20 %)

Gefriervermögen in 24 Stunden und Lagerzeit bei Störung laut Hersteller.

ProduktNoteBegründung
1. Siemens iQ500 GS58NAWCV1,326 Kilogramm in 24 Stunden sind der höchste Wert im Vergleich, 13 Stunden Lagerzeit liegen im Mittelfeld.
2. Liebherr FNc 7227 Plus1,419 Stunden Lagerzeit bei Störung sind der beste Wert im Vergleich, 19 Kilogramm Gefriervermögen liegen im oberen Mittelfeld.
3. Bosch Serie 6 GSN54AWCV1,423 Kilogramm in 24 Stunden und 14 Stunden Lagerzeit, dazu liegen zwei Kälteakkus bei.
4. Siemens iQ500 GS51NAWCV1,621 Kilogramm in 24 Stunden und 14 Stunden Lagerzeit, zwei Kälteakkus liegen bei.
5. Miele FN 4372 D-11,918 Kilogramm in 24 Stunden und 14 Stunden Lagerzeit, dazu FrostProof und Netzausfallanzeige.
6. Hisense FV298N4AWC2,910,8 Kilogramm in 24 Stunden und 12 Stunden Lagerzeit liegen im unteren Bereich.
7. Bosch Serie 4 GSN33VWEP2,119 Kilogramm in 24 Stunden sind ein guter Wert, 9 Stunden Lagerzeit der kürzeste Wert mit Herstellerangabe.
8. Bomann GS 73432,812 Kilogramm in 24 Stunden und 11 Stunden Lagerzeit liegen im unteren Mittelfeld.
9. Gorenje FN4172CW3,39 Kilogramm in 24 Stunden sind ein niedriger Wert, eine Lagerzeit bei Störung wurde nicht gefunden.
10. Hisense FV191N4AW23,68 Kilogramm in 24 Stunden sind der niedrigste Wert, eine Lagerzeit bei Störung wurde nicht gefunden.

Komfort und Lautstärke (15 %)

Geräuschwert in Dezibel, Bedienung, Alarmfunktionen und praktische Zusatzausstattung.

ProduktNoteBegründung
1. Siemens iQ500 GS58NAWCV1,638 dB(A), varioZone und bigBox, Kunden nennen das Gerät leise, eine Bewertung vermisst die Anzeige der Ist-Temperatur.
2. Liebherr FNc 7227 Plus1,336 dB(A), Touch-Bedienung mit Display, optischer und akustischer Tür- und Störungsalarm, wechselbarer Türanschlag.
3. Bosch Serie 6 GSN54AWCV1,638 dB(A), FreshSense für konstante Temperatur, VarioZone, BigBox und IceTwister für Eiswürfel.
4. Siemens iQ500 GS51NAWCV1,638 dB(A), freshSense, varioZone und bigBox, Kunden nennen den Lauf leise.
5. Miele FN 4372 D-11,436 dB(A), SensorTouch, SideOpen-Türöffnungshilfe, Verriegelung sowie optischer und akustischer Alarm.
6. Hisense FV298N4AWC2,036 dB(A), LED-Display, Supergefrieren-Funktion und wechselbarer Türanschlag.
7. Bosch Serie 4 GSN33VWEP2,039 dB(A), VarioZone, BigBox und Warnsignal bei offener Tür oder Fehler, Kunden äußern sich zur Lautstärke gemischt.
8. Bomann GS 73432,539 dB(A), LED-Display, Supergefrieren und akustischer Alarm bei offener Tür und Temperaturanstieg.
9. Gorenje FN4172CW2,841 dB(A), elektronische Steuerung hinter der Tür und akustischer Türalarm, Kunden nennen den Lauf leise.
10. Hisense FV191N4AW22,941 dB(A), digitales Display und Supergefrieren-Funktion, wechselbarer Türanschlag.

Preis-Leistung (15 %)

Verhältnis der übrigen Teilnoten zum aktuellen Straßenpreis.

ProduktNoteBegründung
1. Siemens iQ500 GS58NAWCV2,0890 Euro für 366 Liter sind etwa 2,43 Euro je Liter, der niedrigste Literpreis unter den Geräten ab 800 Euro.
2. Liebherr FNc 7227 Plus2,81.070 Euro für 363 Liter sind etwa 2,95 Euro je Liter, ein Aufpreis von rund 180 Euro gegenüber dem Siemens-Modell mit 366 Litern.
3. Bosch Serie 6 GSN54AWCV2,2880 Euro für 328 Liter sind etwa 2,68 Euro je Liter, bei guten Daten im oberen Preisbereich.
4. Siemens iQ500 GS51NAWCV2,1800 Euro für 290 Liter sind etwa 2,76 Euro je Liter, bei guten Daten und niedrigem Verbrauch.
5. Miele FN 4372 D-13,0900 Euro für 277 Liter sind etwa 3,25 Euro je Liter, der höchste Literpreis im Vergleich.
6. Hisense FV298N4AWC1,9570 Euro für 240 Liter sind etwa 2,38 Euro je Liter bei Klasse C und leisem Lauf.
7. Bosch Serie 4 GSN33VWEP2,6580 Euro für 225 Liter sind etwa 2,58 Euro je Liter, der hohe Verbrauch drückt die Wertung.
8. Bomann GS 73432,4400 Euro für 161 Liter sind etwa 2,48 Euro je Liter bei Abtauautomatik und Klasse D.
9. Gorenje FN4172CW2,3400 Euro für 194 Liter sind etwa 2,06 Euro je Liter, der niedrigste Literpreis im Vergleich.
10. Hisense FV191N4AW23,0390 Euro für 155 Liter sind etwa 2,52 Euro je Liter, die Daten rechtfertigen den Preis nur begrenzt.

Kaufberatung: Worauf Sie bei Gefrierschränke achten sollten

Gefrierschrank, Truhe oder Kombigerät: die Bauarten

Ein Gefrierschrank steht aufrecht, besitzt eine Tür und innen Schubladen oder Klappenfächer. Er ist übersichtlich, weil Sie Lebensmittel von vorn herausziehen und nicht von oben greifen müssen. Die Gefriertruhe öffnet sich dagegen nach oben. Da kalte Luft schwerer ist als warme, strömt beim Öffnen weniger davon ab, Truhen brauchen deshalb bei gleichem Volumen oft weniger Strom. Dafür benötigen sie mehr Stellfläche, und das Sortieren erfordert Bücken und Umschichten.

Kühl-Gefrier-Kombinationen sparen Platz, weil beide Bereiche in einem Gehäuse stecken. Das Gefrierfach ist dort jedoch meist klein und fasst oft nur 70 bis 120 Liter. Wer viel einfriert, Beeren aus dem Garten, Fleisch im Großeinkauf oder Portionen zum Vorkochen, kommt mit einem eigenen Gefrierschrank besser zurecht. Dieser Vergleich betrachtet ausschließlich freistehende Gefrierschränke mit Schubladen, keine Truhen und keine Einbaugeräte.

Freistehend bedeutet, dass das Gerät ein eigenes Gehäuse mit Seitenwänden besitzt und ohne Nische auskommt. Sie können es in der Küche, im Hauswirtschaftsraum oder im Keller aufstellen, bei Bedarf neben einem Kühlschrank. Einbaugeräte dagegen sind für den Einbau in einen Küchenschrank gedacht und haben andere Maße und Lüftungsvorgaben, deshalb lassen sie sich mit freistehenden Geräten nicht direkt vergleichen.

BauartVorteilNachteil
GefrierschrankÜbersicht durch Schubladen, kein BückenKalte Luft entweicht beim Öffnen stärker
GefriertruheMeist niedriger Verbrauch, großes VolumenMehr Stellfläche, Sortieren aufwendiger
Kühl-Gefrier-KombinationEin Gerät, wenig PlatzbedarfKleines Gefrierfach

NoFrost oder statische Kühlung: Abtauen und Eisbildung

Bei der statischen Kühlung sitzen die Kühlflächen in der Gerätewand. Die Luftfeuchtigkeit aus dem Innenraum und aus dem Gefriergut schlägt sich dort als Reif nieder. Mit der Zeit wächst eine Eisschicht, die die Kühlleistung bremst und den Verbrauch erhöht. Je nach Nutzung müssen Sie ein- bis zweimal im Jahr abtauen, das Gerät dafür ausräumen und abschalten.

NoFrost-Geräte kühlen mit Umluft. Der Verdampfer liegt außerhalb des Gefrierraums, die Feuchtigkeit setzt sich dort ab und wird automatisch abgetaut. Im Innenraum bildet sich kaum Eis, Sie müssen nicht abtauen. Dafür sind NoFrost-Geräte meist teurer in der Anschaffung, der Lüfter kann hörbar sein, und die Umluft trocknet offen gelagerte Ware eher aus. Verpacken Sie Lebensmittel daher luftdicht. Alle zehn Geräte in diesem Vergleich arbeiten mit NoFrost.

Die wichtigsten Kaufkriterien und Fachbegriffe

Die folgenden Angaben stehen auf Datenblatt und Energielabel und lassen sich zwischen Herstellern direkt vergleichen:

  • Nutzinhalt: Das nutzbare Volumen in Litern. Je größer das Gerät, desto höher der absolute Verbrauch, aber desto niedriger meist der Verbrauch je Liter.
  • Energieeffizienzklasse: Seit März 2021 gilt für Gefriergeräte die Skala A bis G. Die Klasse allein sagt wenig, weil größere Geräte bei gleicher Klasse mehr Strom brauchen.
  • Gefriervermögen: Die Menge frischer Ware, die das Gerät innerhalb von 24 Stunden bis auf mindestens minus 18 Grad herunterkühlt. Im Vergleich reicht die Spanne von 8 bis 26 Kilogramm.
  • Lagerzeit bei Störung: Die Stunden, die das Gefriergut bei Stromausfall ohne Auftauen übersteht, solange die Tür geschlossen bleibt. Unter den verglichenen Geräten sind es 9 bis 19 Stunden.
  • Geräuschwert: Der Schallleistungspegel in dB(A) re 1 pW. Er ist nicht mit dem Schalldruck am Ohr gleichzusetzen, ermöglicht aber den Vergleich. Im Vergleich liegen die Werte zwischen 36 und 41 dB(A).
  • Klimaklasse: Sie gibt an, bei welchen Umgebungstemperaturen das Gerät zuverlässig arbeitet.
  • Superfrost oder Schnellgefrieren: Ein Modus, in dem der Kompressor vorübergehend durchläuft, damit frische Ware schneller durchfriert.
  • Kälteakku: Ein Kühlelement, das bei Stromausfall oder beim Abtauen Gefriergut zusätzlich kalt hält. Bei Bosch und Siemens liegen je nach Modell ein oder zwei Akkus bei.

Wie viel Nutzinhalt Sie benötigen

Als grobe Faustregel gelten etwa 50 bis 100 Liter Gefrierraum je Person. Der untere Wert passt zu Haushalten, die überwiegend Tiefkühlkost und einzelne Reste lagern. Der obere Wert und mehr ist sinnvoll, wenn Sie Ernten verarbeiten, Fleisch im Ganzen kaufen oder oft Gäste bewirten. Ein Kunde der Amazon-Seite des Bosch GSN33VWEP schreibt, dass 225 Liter für zwei bis drei Personen reichen. Das deckt sich mit dieser Faustregel.

Rechnen Sie nicht zu knapp. Ein Gerät, das voll gestopft ist, lässt sich schlecht ordnen, und die Umluft kann bei NoFrost-Geräten schlechter zirkulieren. Zu groß gewählt ist ebenfalls ungünstig, denn ein halb leeres Gerät kühlt zwar, verbraucht aber nahezu den gleichen Strom wie ein volles. Die Spanne im Vergleich reicht von 155 Litern (Hisense FV191N4AW2) bis 366 Litern (Siemens GS58NAWCV). Prüfen Sie außerdem Höhe und Tiefe: Die Geräte sind zwischen 143 und 191 Zentimeter hoch und 56 bis 78 Zentimeter tief.

Die Breite entscheidet oft über den Stellplatz. Die schmalen Modelle messen 54 bis 55 Zentimeter, die Standardbreite liegt bei 60 Zentimetern, die großen Geräte erreichen 70 Zentimeter. Bei 70 Zentimetern Breite und 78 Zentimetern Tiefe wie beim Siemens GS51NAWCV, GS58NAWCV und Bosch GSN54AWCV sollten Sie vorab messen, ob Nische, Flur und Türen das Gerät aufnehmen.

Energieverbrauch und laufende Kosten

Ein Gefrierschrank läuft rund um die Uhr, deshalb summieren sich auch kleine Unterschiede. Der Jahresverbrauch steht auf dem Energielabel. Multiplizieren Sie ihn mit Ihrem Arbeitspreis, den Sie auf der Stromrechnung finden. Das folgende Beispiel rechnet mit 0,35 Euro je Kilowattstunde, einem Annahmewert, der nicht zwingend Ihrem Tarif entspricht.

JahresverbrauchKosten pro JahrKosten in 12 Jahren
150 kWh52,50 Euro630,00 Euro
178 kWh62,30 Euro747,60 Euro
205 kWh71,75 Euro861,00 Euro
229 kWh80,15 Euro961,80 Euro

Die beiden Eckwerte stammen aus dem Vergleich: Der Hisense FV298N4AWC (240 Liter) verbraucht 150 Kilowattstunden, der Bosch GSN33VWEP (225 Liter) 229 Kilowattstunden. Der Unterschied beträgt 79 Kilowattstunden im Jahr, bei 0,35 Euro sind das 27,65 Euro jährlich oder 331,80 Euro in zwölf Jahren. Das relativiert einen Preisvorteil beim Kauf. Vergleichen Sie bei unterschiedlich großen Geräten besser den Verbrauch je 100 Liter: Er reicht in diesem Vergleich von rund 49 bis 132 Kilowattstunden.

Geräte mit A++ oder A+++ stammen aus der Zeit vor der Umstellung der Skala im März 2021 und lassen sich nicht direkt mit Klassen von A bis G vergleichen.

Klimaklasse und Standort

Die Klimaklasse nennt den Raumtemperaturbereich, für den der Hersteller die angegebenen Verbrauchs- und Kühlwerte zusichert. Steht ein Gerät zu kalt, etwa im ungeheizten Keller oder in der Garage im Winter, kann der Kompressor zu selten anlaufen und das Gefriergut wird nicht kalt genug. Steht es zu warm, läuft er dauernd und verbraucht mehr.

KlimaklasseUmgebungstemperatur
SN+10 bis +32 Grad
N+16 bis +32 Grad
ST+16 bis +38 Grad
T+16 bis +43 Grad

Kombinierte Angaben wie SN-T decken beide Bereiche ab. Laut Datenblatt tragen Liebherr, Miele und Bomann die Klasse SN-T, der Hisense FV298N4AWC die Klasse SN-ST. Für Gorenje FN4172CW und Hisense FV191N4AW2 nennen die Händlerseiten N, ST beziehungsweise N-ST-T, beide sollten daher nur in Räumen ab 16 Grad stehen. Für kühle Kellerräume ist eine Klasse mit SN die sichere Wahl.

Aufstellen und Anschließen

Stellen Sie den Gefrierschrank auf einen ebenen, tragfähigen Boden. Die Geräte wiegen zwischen 41 und 103 Kilogramm, die größten Modelle über 80 Kilogramm. Klären Sie vor der Lieferung, ob Treppenhaus, Türbreiten und Kellertreppe passen. Gleichen Sie Unebenheiten über die verstellbaren Füße aus, damit die Tür sauber schließt.

Wählen Sie einen Platz fern von Herd, Heizkörper und direkter Sonne. Beachten Sie die Abstände aus der Anleitung zu Wand und Nachbargeräten. Bei Liebherr und Miele sind beigelegte Abstandshalter an der Rückseite vorgesehen, sie vergrößern die Gerätetiefe um etwa 1,5 Zentimeter, damit der angegebene Verbrauch erreicht wird. Planen Sie außerdem Platz zum Öffnen der Tür und zum vollständigen Herausziehen der Schubladen ein. Der Türanschlag lässt sich bei den verglichenen Geräten wechseln.

Lassen Sie das Gerät nach dem Transport einige Stunden aufrecht stehen, bevor Sie es einschalten. Die Anleitung nennt die genaue Wartezeit, sie variiert je nach Hersteller. Schließen Sie es direkt an eine Schutzkontaktsteckdose an, ohne Verlängerung oder Mehrfachsteckdose, und lassen Sie es leer vorkühlen, bevor Sie Ware einlegen.

Richtig einfrieren und bei Stromausfall verhalten

Gefriergut sollte bei minus 18 Grad oder kälter lagern. Verpacken Sie Portionen flach und luftdicht, beschriften Sie sie mit Datum und Inhalt und verteilen Sie große Mengen frischer Ware auf mehrere Schübe, damit das Gerät nicht überlastet wird. Das Gefriervermögen gibt an, wie viel Frischware das Gerät in 24 Stunden bis auf minus 18 Grad herunterkühlt. Schalten Sie Superfrost gemäß Anleitung einige Stunden vor dem Einlegen großer Mengen ein.

Fällt der Strom aus, lassen Sie die Tür geschlossen. Die Lagerzeit bei Störung beträgt bei den verglichenen Geräten mit Angabe 9 bis 19 Stunden, der Liebherr FNc 7227 erreicht 19 Stunden. Ist Gefriergut vollständig aufgetaut, sollten Sie es nicht wieder einfrieren. Bei teilweise angetauten Packungen ist rasches Verbrauchen oder Garen die sichere Variante. Kälteakkus, wie sie Bosch und Siemens beilegen, verlängern bei einem längeren Ausfall die Haltezeit.

Sortieren Sie das Gerät so, dass Sie Ware schnell finden. Gerade bei einem Schubladengerät lohnt sich eine feste Ordnung, etwa Fleisch in einer Schublade, Gemüse in einer anderen und Fertiggerichte oben. Das spart Zeit bei geöffneter Tür, hält die Kälte im Gerät und verhindert, dass Reste vergessen werden. Eine kleine Liste an der Tür mit Inhalt und Einfrierdatum hilft zusätzlich.

Pflege, Reinigung und Abtauen

Auch NoFrost-Geräte sollten ein- bis zweimal im Jahr gereinigt werden. Räumen Sie das Gerät aus, ziehen Sie den Netzstecker und wischen Sie Innenraum, Schubladen und Glasböden mit lauwarmem Wasser und etwas mildem Spülmittel ab. Scharfe Reiniger, Scheuermittel und spitze Gegenstände schaden den Kunststoffoberflächen. Trocknen Sie alles gründlich ab, bevor Sie das Gerät wieder einschalten.

Kontrollieren Sie die Türdichtung auf Risse und Verschmutzung. Eine einfache Prüfung: Klemmen Sie ein Blatt Papier in die geschlossene Tür. Lässt es sich leicht herausziehen, dichtet die Tür an dieser Stelle nicht mehr sauber. Staub an Verflüssiger und Lüftungsöffnungen verringert die Kühlleistung, entfernen Sie ihn mit einem Staubsauger oder weichen Pinsel. Bei statischen Geräten kommt das Abtauen hinzu, bevor die Eisschicht etwa einen halben Zentimeter erreicht.

Typische Fehler beim Kauf

  • Nur auf den Preis schauen: Ein Gerät mit 229 statt 150 Kilowattstunden kostet im Beispiel von oben in zwölf Jahren etwa 332 Euro mehr Strom.
  • Falsche Größe: Zu klein wird der Platz knapp, zu groß verschenkt Strom und Geld.
  • Klimaklasse übersehen: Für kühle Räume ist SN nötig, andernfalls arbeitet das Gerät außerhalb seines zugesicherten Bereichs.
  • Maße ungeprüft lassen: Gerät, Tür und Schubladenauszug brauchen Platz, auch der Lieferweg muss passen.
  • Alte Energieangaben vergleichen: A+++ und Klasse C stehen auf unterschiedlichen Skalen.
  • Nur auf die Klasse achten: Entscheidend sind Kilowattstunden im Verhältnis zum Nutzinhalt.
  • Lagerzeit bei Störung ignorieren: Wer oft Stromausfälle erlebt oder lange verreist, profitiert von hohen Werten.

Häufige Fragen zu Gefrierschränke

Wie viel Strom verbraucht ein Gefrierschrank?

Die zehn Geräte in diesem Vergleich verbrauchen laut Hersteller- und Händlerdaten zwischen 150 und 229 Kilowattstunden im Jahr. Bei einem Arbeitspreis von 0,35 Euro sind das 52,50 bis 80,15 Euro jährlich. Maßgeblich ist der Wert auf dem Energielabel, der unter Normbedingungen gemessen wird. In der Praxis beeinflussen Raumtemperatur, Beladung und die Zahl der Türöffnungen den Wert.

Lohnt sich ein NoFrost-Gefrierschrank?

Wenn Sie das Abtauen vermeiden möchten, ja. Bei NoFrost bildet sich im Innenraum kaum Eis, das Gerät taut den Verdampfer selbstständig ab. Dafür sind solche Geräte meist teurer, und die Umluft trocknet offen gelagerte Ware eher aus. Verpacken Sie Lebensmittel deshalb luftdicht. Alle zehn Geräte im Vergleich arbeiten mit NoFrost.

Welche Größe reicht für zwei Personen?

Als grobe Faustregel gelten etwa 50 bis 100 Liter je Person, also 100 bis 200 Liter für zwei Personen. Wer Ernten verarbeitet, Fleisch im Großeinkauf kauft oder häufig Gäste hat, plant mehr ein. Ein Amazon-Kunde schreibt, dass 225 Liter beim Bosch GSN33VWEP für zwei bis drei Personen genügen. Wer unsicher ist, wählt ein Modell mit etwa 200 bis 250 Litern.

Wie lange bleibt Gefriergut bei Stromausfall gefroren?

Die Hersteller geben die Lagerzeit bei Störung an. Unter den verglichenen Geräten mit Angabe liegt sie zwischen 9 Stunden beim Bosch GSN33VWEP und 19 Stunden beim Liebherr FNc 7227. Die Angabe gilt bei geschlossener Tür. Öffnen Sie das Gerät während des Ausfalls nicht, und nutzen Sie, falls vorhanden, die mitgelieferten Kälteakkus.

Kann ich einen Gefrierschrank im Keller oder in der Garage aufstellen?

Das hängt von der Klimaklasse ab. Geräte der Klasse SN arbeiten ab 10 Grad Raumtemperatur, Geräte der Klasse N oder ST erst ab 16 Grad. In einem ungeheizten Keller oder einer Garage kann es im Winter kälter werden. Dann wählen Sie ein Gerät mit SN in der Klassenangabe, zum Beispiel SN-T, wie sie Liebherr, Miele und Bomann nennen.

Wie oft muss ich einen Gefrierschrank abtauen?

NoFrost-Geräte müssen Sie nicht abtauen, weil sie die Feuchtigkeit selbst abführen. Eine gründliche Reinigung ein- bis zweimal im Jahr ist dennoch sinnvoll. Bei statischen Geräten tauen Sie ab, bevor die Eisschicht etwa einen halben Zentimeter erreicht, meist ein- bis zweimal im Jahr. Dafür muss das Gerät ausgeräumt und abgeschaltet werden.

Wie lange sollte ein Gefrierschrank nach dem Transport stehen?

Lassen Sie das Gerät einige Stunden aufrecht stehen, bevor Sie es einschalten. Die genaue Dauer nennt die Anleitung, sie unterscheidet sich je nach Hersteller. Wurde das Gerät liegend transportiert, kann sich Öl im Kältekreislauf verteilt haben, das sich erst absetzen soll. Schalten Sie es danach ein und lassen Sie es leer vorkühlen, bevor Sie Gefriergut einlegen.

Ab welchem Wert ist ein Gefrierschrank leise?

Die Geräte im Vergleich geben 36 bis 41 dB(A) an. Es handelt sich um den Schallleistungspegel, nicht um den Schalldruck am Ohr. Als leise gelten Werte um 36 dB(A), wie sie Hisense FV298N4AWC, Miele und Liebherr nennen. Für Wohnküchen und Flure ist das vorteilhaft. Im Keller oder in der Garage spielt die Lautstärke eine geringere Rolle.

Was bedeutet Gefriervermögen?

Das Gefriervermögen nennt die Menge frischer Ware, die das Gerät innerhalb von 24 Stunden bis auf mindestens minus 18 Grad herunterkühlt. Im Vergleich reicht die Spanne von 8 bis 26 Kilogramm. Für gelegentliches Einfrieren genügen kleinere Werte, wer Ernten oder Großeinkäufe auf einmal einfriert, sollte ein höheres Gefriervermögen wählen und Superfrost nutzen.

Fazit

Welches Gerät passt, hängt vor allem von Haushaltsgröße, Standort und Budget ab. Wer viel einfriert oder Ernten verarbeitet, ist mit den Großgeräten ab 290 Litern gut bedient, sie brauchen je Liter am wenigsten Strom und bieten das höchste Gefriervermögen. Dafür liegen sie bei 800 bis 1.070 Euro. Für kleine Haushalte genügen Geräte mit 155 bis 240 Litern, die 390 bis 570 Euro kosten, bei Verbrauch und Gefriervermögen aber Abstriche verlangen. Wer in kühlen Räumen aufstellt, achtet auf eine Klimaklasse mit SN. Wer Ausfälle fürchtet, sollte auf eine lange Lagerzeit bei Störung achten.

Vergleichssieger ist der Siemens iQ500 GS58NAWCV mit der Gesamtnote 1,4. Das beste Verhältnis von Preis und Leistung bietet der Hisense FV298N4AWC (Note 2,2, ca. 570 €).