So haben wir bewertet
Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.
Leistung und Speicher (25 %)
Chipklasse, Arbeitsspeicher und Flash-Speicher laut Datenblatt bestimmen, wie flüssig Apps und Videos laufen.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Xiaomi Pad 8 | 1,3 | Snapdragon 8s Gen 4 mit 8 GB LPDDR5X und schnellem UFS-3.1-Speicher, dazu WLAN 7. |
| 2. Honor Pad 10 | 1,8 | Snapdragon 7 Gen 3 mit 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Speicher, das größte Flash-Angebot im Feld. |
| 3. Xiaomi Redmi Pad 2 Pro | 2,1 | Snapdragon 7s Gen 4, aber nur 6 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Flash-Speicher. |
| 4. OnePlus Pad Go 2 | 2,1 | Dimensity 7300-Ultra mit 8 GB LPDDR5X und UFS-3.1-Speicher, aber nur 128 GB Kapazität. |
| 5. Lenovo Idea Tab Plus | 2,8 | Dimensity 6400 mit LPDDR4X und UFS 2.2 liegt unter den neueren Chips der Konkurrenz, 256 GB Speicher. |
| 6. Samsung Galaxy Tab S10 FE | 1,8 | Exynos 1580 mit 8 GB Arbeitsspeicher, 128 GB Flash und microSD-Steckplatz bis 2 TB. |
| 7. Lenovo Idea Tab 11 Zoll | 3,1 | Dimensity 6300 ist der schwächste Chip im Feld, 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Flash. |
| 8. Apple iPad (A16) 11 Zoll | 1,6 | A16 mit 5-Kern-CPU und 128 GB Speicher, Arbeitsspeicher ohne Herstellerangabe. |
| 9. Apple iPad Air 11 Zoll (M4) | 1,2 | M4 mit 8-Kern-CPU und 12 GB Arbeitsspeicher, die stärkste Ausstattung im Feld. |
| 10. Samsung Galaxy Tab A11+ | 2,4 | Dimensity 7300 mit 6 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Flash, microSD bis 2 TB. |
Display (25 %)
Auflösung, Bildschirmdiagonale und Bildwiederholrate entscheiden über Schärfe und Flüssigkeit beim Lesen und Scrollen.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Xiaomi Pad 8 | 1,2 | 3.200 x 2.136 Pixel bei 344 ppi und 144 Hz, die höchsten Werte der zehn Geräte. |
| 2. Honor Pad 10 | 1,8 | 12,1 Zoll mit 2.560 x 1.600 Pixeln und 120 Hz, ohne Höchstwerte bei der Schärfe. |
| 3. Xiaomi Redmi Pad 2 Pro | 1,8 | 12,1 Zoll mit 2.560 x 1.600 Pixeln, 120 Hz und Dolby Vision, 600 cd/m² im HDR-Betrieb. |
| 4. OnePlus Pad Go 2 | 1,6 | 2.800 x 1.980 Pixel bei 283 ppi, 120 Hz und bis 900 cd/m² im HDR-Betrieb. |
| 5. Lenovo Idea Tab Plus | 2,0 | 12,1 Zoll mit 2.560 x 1.600 Pixeln, 90 Hz und 800 cd/m² im HDR-Betrieb. |
| 6. Samsung Galaxy Tab S10 FE | 2,2 | 10,9 Zoll mit 2.304 x 1.440 Pixeln und 90 Hz, kleiner und weniger scharf als die 12-Zoll-Modelle. |
| 7. Lenovo Idea Tab 11 Zoll | 2,3 | 11 Zoll mit 2.560 x 1.600 Pixeln, 274 ppi und 90 Hz, scharf für die Preisklasse. |
| 8. Apple iPad (A16) 11 Zoll | 2,6 | 10,9 Zoll mit 2.360 x 1.640 Pixeln, aber nur 60 Hz. |
| 9. Apple iPad Air 11 Zoll (M4) | 2,4 | 10,9 Zoll mit 2.360 x 1.640 Pixeln, entspiegelt, 500 cd/m², aber nur 60 Hz. |
| 10. Samsung Galaxy Tab A11+ | 3,2 | Nur 1.920 x 1.200 Pixel bei 206 ppi, die niedrigste Auflösung im Feld, dafür 90 Hz. |
Akku und Laufzeit (20 %)
Nennkapazität und Laufzeit pro Zyklus laut EU-Energielabel, bezogen auf das Gewicht.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Xiaomi Pad 8 | 1,2 | 114 Stunden pro Zyklus laut Energielabel, der längste Wert im Feld, bei nur 485 g. |
| 2. Honor Pad 10 | 1,3 | 112 Stunden pro Zyklus bei 10.000 mAh, nur knapp hinter dem Spitzenwert, 1.400 Ladezyklen. |
| 3. Xiaomi Redmi Pad 2 Pro | 1,5 | Größter Akku im Feld mit 11.800 mAh, 103 Stunden pro Zyklus, jedoch Effizienzklasse G. |
| 4. OnePlus Pad Go 2 | 1,7 | 10.050 mAh und 101 Stunden pro Zyklus, solide, aber hinter den Spitzenwerten. |
| 5. Lenovo Idea Tab Plus | 1,4 | 107 Stunden pro Zyklus bei 10.000 mAh, drittbester Wert im Feld. |
| 6. Samsung Galaxy Tab S10 FE | 2,0 | 8.000 mAh und 96 Stunden pro Zyklus, Mittelfeld, bei 497 g Gewicht. |
| 7. Lenovo Idea Tab 11 Zoll | 2,2 | 6.820 mAh und 94 Stunden pro Zyklus laut Energielabel, kleiner Akku, aber sparsam. |
| 8. Apple iPad (A16) 11 Zoll | 3,2 | 67 Stunden pro Zyklus bei 7.606 mAh, deutlich unter den Android-Geräten mit 100 Stunden und mehr. |
| 9. Apple iPad Air 11 Zoll (M4) | 3,6 | 62 Stunden pro Zyklus bei 7.606 mAh, der niedrigste Wert der zehn Geräte. |
| 10. Samsung Galaxy Tab A11+ | 2,0 | 96 Stunden pro Zyklus bei 6.840 mAh, Effizienzklasse E, Mittelfeld. |
Updates und Haltbarkeit (15 %)
Update-Zusage, Reparierbarkeitsklasse und Schutzart zeigen, wie lange ein Gerät sicher nutzbar bleibt.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Xiaomi Pad 8 | 2,8 | Fünf Jahre Updates und Reparierbarkeitsklasse C, dazu IP54 als zweitbester Schutz im Feld. |
| 2. Honor Pad 10 | 2,6 | Fünf Jahre Updates, Klasse C und IP40, dafür laut Datenblatt vom Nutzer austauschbarer Akku. |
| 3. Xiaomi Redmi Pad 2 Pro | 2,9 | Fünf Jahre Updates und Klasse C, dafür Fallklasse A und IP53 laut Datenblatt. |
| 4. OnePlus Pad Go 2 | 2,5 | Reparierbarkeitsklasse B ist die zweitbeste im Feld, Schutzart nur IP40, Updatedauer nicht belegt. |
| 5. Lenovo Idea Tab Plus | 1,2 | Sieben Jahre Updates und Reparierbarkeitsklasse A laut Datenblatt, die besten Werte im Vergleich. |
| 6. Samsung Galaxy Tab S10 FE | 1,4 | Sicherheitsupdates bis April 2032, Schutzart IP68 als einziges Gerät im Feld, Klasse C. |
| 7. Lenovo Idea Tab 11 Zoll | 1,2 | Sieben Jahre Updates und Reparierbarkeitsklasse A laut Datenblatt, dazu IP52. |
| 8. Apple iPad (A16) 11 Zoll | 2,6 | Fünf Jahre Updates und Reparierbarkeitsklasse C, Schutzart IP42. |
| 9. Apple iPad Air 11 Zoll (M4) | 2,6 | Fünf Jahre Updates und Reparierbarkeitsklasse C, Schutzart IP42. |
| 10. Samsung Galaxy Tab A11+ | 2,6 | Fünf Jahre Updates, Reparierbarkeitsklasse C und Schutzart IP52. |
Preis-Leistung (15 %)
Verhältnis der übrigen Teilnoten zum aktuellen Preis.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Xiaomi Pad 8 | 1,4 | Für 360 Euro die besten Werte bei Display, Chip und Laufzeit, nur die Updatezusage ist kürzer. |
| 2. Honor Pad 10 | 1,4 | 260 Euro für 12,1 Zoll, 120 Hz, 256 GB und sehr gute Laufzeit, ein günstiges Gesamtpaket. |
| 3. Xiaomi Redmi Pad 2 Pro | 1,3 | Für 220 Euro 120 Hz, großer Akku und aktueller Chip, das beste Verhältnis im Feld. |
| 4. OnePlus Pad Go 2 | 1,8 | 290 Euro für ein scharfes 120-Hz-Display und 8 GB RAM, bei Speicher und Updates aber knapp. |
| 5. Lenovo Idea Tab Plus | 1,8 | Rund 290 Euro für Display, Laufzeit und Updates auf gutem Niveau, der Chip bremst. |
| 6. Samsung Galaxy Tab S10 FE | 2,4 | Rund 440 Euro liegen deutlich über den Geräten mit gleich guter Ausstattung, dafür IP68 und S Pen. |
| 7. Lenovo Idea Tab 11 Zoll | 1,5 | Rund 210 Euro für ein scharfes Display, 7 Jahre Updates und Reparierbarkeit der Klasse A. |
| 8. Apple iPad (A16) 11 Zoll | 2,2 | Rund 440 Euro für gute Rechenleistung, aber Display und Laufzeit liegen hinter günstigeren Geräten. |
| 9. Apple iPad Air 11 Zoll (M4) | 2,9 | Rund 680 Euro liegen mehr als doppelt so hoch wie bei den günstigen Geräten mit ähnlicher Alltagsausstattung. |
| 10. Samsung Galaxy Tab A11+ | 2,0 | Rund 210 Euro und viele positive Bewertungen, aber die Bildschirmschärfe liegt hinter gleich teuren Geräten. |
Kaufberatung: Worauf Sie bei Tablets achten sollten
Welche Arten von Tablets gibt es?
Für den Alltag zu Hause kommen im Wesentlichen zwei Betriebssysteme infrage. Apple liefert seine Geräte mit iPadOS aus, alle anderen verglichenen Modelle laufen mit Android in der jeweiligen Herstelleroberfläche, etwa One UI bei Samsung, HyperOS bei Xiaomi oder MagicOS bei Honor. Daneben gibt es Tablets mit dem Betriebssystem Fire OS von Amazon, die hier nicht berücksichtigt sind.
Bei der Größe lassen sich drei Klassen unterscheiden:
- Kleine Tablets bis etwa 9 Zoll, die in eine Jackentasche passen
- Mittlere Tablets mit 10 bis 11 Zoll, die sich gut mit einer Hand halten lassen
- Große Tablets mit 12 bis 13 Zoll, die eher auf dem Tisch oder auf den Knien benutzt werden
Dieser Vergleich umfasst die beiden letzten Klassen. Außerdem unterscheiden sich Tablets danach, ob sie nur WLAN oder auch Mobilfunk bieten. Hier sind ausschließlich WLAN-Modelle verglichen, sie sind in der Regel günstiger.
Bei der Wahl hilft eine einfache Überlegung zur Nutzung. Wer vor allem im Netz liest, Nachrichten schaut und Videos streamt, braucht keinen Spitzenchip und kommt mit einem Gerät unter 300 Euro gut zurecht. Wer das Tablet als Arbeitsgerät mit Stift oder Tastatur verwenden will, achtet stärker auf Leistung, Speicher und eine lange Update-Zusage. Wer Wert auf Robustheit legt, prüft Schutzart und Fallklasse im Datenblatt.
Welche Bildschirmgröße passt zu welcher Nutzung?
Die Diagonale bestimmt, wie viel Platz Text, Fotos und Videos haben, und sie entscheidet über das Gewicht. Im Vergleich wiegt das leichteste Gerät 464 g, das schwerste 640 g. Wer ein Tablet lange in der Hand hält, etwa beim Lesen im Bett, spürt diese 176 g deutlich.
| Größe | Geeignet für | Beispiele im Vergleich |
|---|
| 10,9 bis 11,2 Zoll | Lesen, Surfen, Videos, unterwegs | iPad, iPad Air, Galaxy Tab A11+, Galaxy Tab S10 FE, Idea Tab, Pad 8 |
| 12,1 Zoll | Filme, Zeitschriften, Arbeiten am Tisch | Idea Tab Plus, Redmi Pad 2 Pro, Pad Go 2, Honor Pad 10 |
Die Zahlen zeigen die Spanne: Die 12-Zoll-Geräte wiegen zwischen 525 und 640 g, die 11-Zoll-Geräte zwischen 464 und 497 g. Wer das Tablet vor allem auf dem Sofa nutzt, kommt mit beiden Klassen zurecht. Wer es oft transportiert, sollte die kleinere Klasse bevorzugen.
Worauf kommt es beim Display an?
Drei Werte bestimmen den Eindruck: Auflösung, Bildwiederholrate und Helligkeit. Die Auflösung wird in Pixeln angegeben. Aussagekräftiger ist die Pixeldichte in ppi, also Pixel pro Zoll. Sie reicht im Vergleich von 206 ppi beim Galaxy Tab A11+ bis 344 ppi beim Xiaomi Pad 8. Als Faustregel wirken Schriften bei normalem Leseabstand ab etwa 250 ppi sehr glatt, darunter sind einzelne Pixel bei genauem Hinsehen erkennbar.
Die Bildwiederholrate in Hertz sagt, wie oft das Bild pro Sekunde neu aufgebaut wird. Die beiden Apple-Geräte arbeiten mit 60 Hz, mehrere Android-Geräte mit 90, 120 oder 144 Hz. Bei höheren Werten wirkt Scrollen durch Webseiten ruhiger und das Wischen flüssiger. Für Videos spielt der Wert kaum eine Rolle.
Die Helligkeit in cd/m² ist wichtig, wenn das Tablet am Fenster oder im Garten benutzt wird. Geizhals nennt für die verglichenen Geräte, soweit angegeben, 500 bis 900 cd/m², wobei die höheren Werte nur im HDR-Betrieb erreicht werden. Eine entspiegelte Oberfläche, wie sie das iPad Air und das Xiaomi Pad 8 haben, verringert Spiegelungen zusätzlich.
Wie viel Prozessor und Speicher sind nötig?
Für Surfen, E-Mails, Videos und Lesen genügt jeder der zehn Chips. Unterschiede zeigen sich bei anspruchsvollen Spielen, Bildbearbeitung und vielen gleichzeitig geöffneten Apps. Dort helfen stärkere Chips und mehr Arbeitsspeicher. Im Vergleich reicht die Spanne vom Dimensity 6300 im Lenovo Idea Tab bis zum Apple M4 im iPad Air mit 12 GB Arbeitsspeicher.
Beim Speicher ist die Angabe in Gigabyte entscheidend. Fotos, Filme und Apps füllen ihn schneller, als die meisten Käufer erwarten. 128 GB reichen für den Alltag mit Streaming, weil Filme und Serien meist aus dem Netz kommen. Wer viele Dateien lokal speichern möchte, wählt 256 GB oder ein Gerät mit microSD-Steckplatz. Nach den Angaben bei Geizhals haben das Galaxy Tab A11+, das Galaxy Tab S10 FE, das Idea Tab und das Idea Tab Plus einen solchen Steckplatz, jeweils für Karten bis 2 TB. Ein nachträglicher Speicherausbau ist bei Geräten ohne Steckplatz nicht möglich.
Beim Arbeitsspeicher liegen die verglichenen Geräte eng beieinander. Das Galaxy Tab A11+ und das Redmi Pad 2 Pro haben 6 GB, sechs weitere Geräte laut Geizhals oder Hersteller 8 GB, das iPad Air 12 GB. Für das iPad (A16) nennt Apple keinen Wert. Bei gleicher Größe entscheidet die Chipklasse stärker über das Tempo als ein Unterschied von 2 GB Arbeitsspeicher.
Wie lange hält der Akku, und was kostet das Laden?
Seit Juni 2025 müssen Tablets in der EU ein Energielabel tragen. Es nennt neben der Effizienzklasse von A bis G die Laufzeit pro Zyklus in Stunden, die Zahl der Ladezyklen und Angaben zur Haltbarkeit. Die Laufzeit wird nach einem einheitlichen Verfahren gemessen und eignet sich deshalb für den Vergleich. Im Feld reicht sie von 62 Stunden beim iPad Air bis 114 Stunden beim Xiaomi Pad 8. Die Werte der Hersteller zur Nutzung, etwa zehn Stunden Surfen beim iPad, sind eigene Messungen und nicht mit dem Label vergleichbar.
Die Ladekosten sind gering. Ein Beispiel mit dem Akku des iPad (A16), der laut Apple 28,93 Wh fasst: Wer das Tablet jeden Tag einmal vollständig lädt, verbraucht im Jahr etwa 365 x 28,93 Wh, das sind rund 10,6 kWh. Bei einem Strompreis von 0,35 Euro je kWh, einem Beispielwert, sind das etwa 3,70 Euro im Jahr, dazu kommen kleine Ladeverluste.
Die Zahl der Ladezyklen gibt an, wie oft der Akku vollständig geladen werden kann, bevor die Kapazität spürbar sinkt. Geizhals nennt für die verglichenen Geräte zwischen 800 und 2.000 Zyklen. Bei täglichem Laden entspricht das mehr als zwei Jahren bis über fünf Jahren.
Updates, Reparierbarkeit und Schutz vor Stürzen und Wasser
Das Datenblatt zum EU-Label nennt, wie viele Jahre der Hersteller mindestens Sicherheits- und Funktionsupdates liefert. Im Vergleich sind es fünf Jahre bei den meisten Geräten und sieben Jahre bei den beiden Lenovo-Modellen. Samsung nennt für das Galaxy Tab S10 FE Sicherheitsupdates bis 30. April 2032. Ein Tablet ohne Updates ist ein Sicherheitsrisiko, vor allem beim Online-Banking.
Die Reparierbarkeitsklasse reicht von A bis E. Sie bewertet, wie leicht sich Akku, Display und andere Teile tauschen lassen und ob Ersatzteile und Anleitungen verfügbar sind. Die beiden Lenovo-Modelle erreichen Klasse A, das OnePlus Pad Go 2 laut Geizhals Klasse B, die übrigen Geräte Klasse C.
Die Schutzart beginnt mit den Buchstaben IP und zwei Ziffern. Die erste Ziffer steht für den Schutz vor Staub, die zweite für den Schutz vor Wasser. Wichtig für die Praxis: Bei IP40 und IP42 fehlt der Schutz vor Staub weitgehend, IP40 bietet keinen Wasserschutz. IP52 bis IP54 schützen vor Tropf-, Sprüh- und Spritzwasser, IP68 vor dauerndem Untertauchen. Das Energielabel nennt außerdem die Fall-Zuverlässigkeitsklasse von A bis E, die beiden Xiaomi-Modelle erreichen laut Datenblatt Klasse A.
WLAN oder Mobilfunk?
Ein WLAN-Tablet verbindet sich nur mit dem Heimnetz oder einem Hotspot. Für die Nutzung zu Hause genügt das fast immer. Ein Modell mit Mobilfunk benötigt eine eigene SIM-Karte oder eSIM und einen Tarif, die Geräte sind teurer. Als Beispiel nennt Otto für das iPad (A16) 476,54 Euro in der WLAN-Fassung und 629,99 Euro in der Fassung mit Mobilfunk, das sind 153,45 Euro Aufpreis, bevor der erste Tarif bezahlt ist.
Für unterwegs gibt es eine Alternative: Das Smartphone kann einen Hotspot bereitstellen, den das Tablet nutzt. Wichtig ist außerdem der WLAN-Standard. Neuere Standards wie WLAN 6 oder WLAN 7 sind bei guter Router-Ausstattung schneller und stabiler, für Videos und Surfen reicht aber auch WLAN 5. Im Vergleich unterstützen das iPad Air und das Xiaomi Pad 8 WLAN 7, mehrere andere Geräte WLAN 6 und drei Android-Geräte WLAN 5.
Welches Zubehör lohnt sich?
Eine Hülle mit Standfunktion gehört bei fast jedem Tablet zu den sinnvollsten Anschaffungen, sie schützt Display und Rückseite und hält das Gerät beim Lesen oder Videoschauen. Passende Hüllen sind modellspezifisch, daher vor dem Kauf die genaue Modellnummer prüfen.
Ein Eingabestift lohnt sich für Notizen, Skizzen und das Unterschreiben von Dokumenten. Nicht jedes Gerät unterstützt jeden Stift. Beim iPad (A16) passt der Apple Pencil mit USB-C, das iPad Air unterstützt den Apple Pencil Pro, beim Galaxy Tab S10 FE wird der S Pen unterstützt.
Eine Tastatur macht aus dem Tablet einen kleinen Schreibplatz, passende Modelle kosten teils so viel wie ein günstiges Tablet. Bei Otto reichen die Preise für Tablet-Tastaturen von rund 31 Euro für eine universelle Bluetooth-Tastatur bis knapp 400 Euro für die Tastatur mit Touchpad eines Apple-Spitzenmodells.
Beim Netzteil lohnt ein Blick in den Lieferumfang. Nach den Angaben bei Geizhals liegt bei sechs der zehn Geräte kein Netzteil bei. Wer kein passendes USB-C-Netzteil besitzt, muss eines hinzukaufen.
Typische Fehler beim Kauf
Ein häufiger Fehler ist der Blick nur auf die Bildschirmdiagonale, ohne die Auflösung zu prüfen. Zwei Tablets mit 11 Zoll können sich bei der Schärfe deutlich unterscheiden, im Vergleich liegen 206 und 344 ppi auseinander.
Ebenfalls verbreitet ist der Kauf nach der Menge an Arbeitsspeicher oder Speicher, ohne auf Chip und Updates zu achten. Ein Gerät mit viel Speicher, aber nur kurzer Update-Zusage verliert früher an Sicherheit.
Wichtig ist außerdem, Varianten genau zu unterscheiden. Hersteller bieten dasselbe Modell mit unterschiedlichem Speicher oder mit Mobilfunk an, und die Preise unterscheiden sich stark. Prüfen Sie Modellnummer, Speichergröße und Mobilfunk-Ausstattung vor der Bestellung.
Auch die Bewertungen verdienen einen genauen Blick. Bei Otto zeigen mehrere der verglichenen Geräte nur drei bis fünf Bewertungen, das sagt wenig über die Qualität aus. Das iPad (A16) kommt dagegen auf 923 Bewertungen, das Galaxy Tab A11+ auf 233.
Fachbegriffe kurz erklärt
| Begriff | Bedeutung |
|---|
| ppi | Pixeldichte, Pixel pro Zoll. Höhere Werte bedeuten schärfere Darstellung. |
| Hz (Hertz) | Bildwiederholrate, wie oft das Bild pro Sekunde neu gezeichnet wird. |
| cd/m² | Leuchtdichte, ein Maß für die Helligkeit des Displays. |
| mAh | Milliamperestunden, die Nennkapazität des Akkus. |
| Wh | Wattstunden, die gespeicherte Energie des Akkus. |
| Energielabel | EU-Kennzeichnung mit Effizienzklasse A bis G, Laufzeit, Ladezyklen und Reparierbarkeit. |
| IP-Schutzart | Code für den Schutz vor Staub und Wasser, etwa IP52 oder IP68. |
| LPDDR5X, UFS | Bauarten des Arbeitsspeichers und des Flash-Speichers, neuere Typen sind schneller. |
| microSD | Speicherkarte zur Erweiterung, nicht bei allen Geräten vorhanden. |
Die Begriffe finden sich in den Datenblättern der Hersteller und auf den Händlerseiten und erleichtern den Vergleich verschiedener Modelle.
Häufige Fragen zu Tablets
Welche Bildschirmgröße ist für ältere Nutzer am besten?
Für das Lesen und Videoschauen sind 11 bis 12 Zoll ein guter Kompromiss. Die Schrift lässt sich größer einstellen, das Gerät bleibt noch handlich. Im Vergleich wiegen die 11-Zoll-Modelle zwischen 464 und 497 g, die 12-Zoll-Geräte zwischen 525 und 640 g. Wer das Tablet lange in der Hand hält, wählt das leichtere Gerät und nutzt eine Hülle mit Ständer.
Soll ich ein iPad oder ein Android-Tablet kaufen?
Beide Systeme erledigen Surfen, E-Mails, Videos und Lesen zuverlässig. iPadOS gilt als einheitlich aufgebaut, die beiden Apple-Geräte im Vergleich kosten aber 440 und 680 Euro. Android-Tablets beginnen bei rund 210 Euro und bieten oft mehr Bildschirm und Akku fürs Geld. Wer bereits ein iPhone nutzt, profitiert vom Zusammenspiel der Geräte, Android-Nutzer bleiben bei ihrem Konto.
Reichen 128 GB Speicher aus?
Für den Alltag mit Streaming, E-Mails und Fotos reichen 128 GB meist aus, weil Filme und Musik aus dem Netz kommen. Wer viele Fotos, Videos oder heruntergeladene Filme speichern möchte, sollte 256 GB wählen. Das Honor Pad 10 und das Lenovo Idea Tab Plus bieten 256 GB. Bei Geräten mit microSD-Steckplatz, etwa dem Galaxy Tab A11+, lässt sich der Speicher bis 2 TB erweitern.
Wie lange hält ein Tablet?
Die Lebensdauer hängt vor allem am Akku und an den Updates. Die Datenblätter der Geräte nennen 800 bis 2.000 Ladezyklen und fünf bis sieben Jahre Updates. Bei täglichem Laden ist der Akku nach einigen Jahren spürbar schwächer. Ohne Sicherheitsupdates wird das Tablet ein Risiko. Wer das Gerät lange behalten möchte, achtet deshalb auf eine lange Update-Zusage und gute Reparierbarkeit.
Brauche ich ein Tablet mit Mobilfunk?
Für die Nutzung zu Hause genügt WLAN. Mobilfunk lohnt sich nur, wenn das Tablet unterwegs ohne Hotspot im Internet sein soll. Die Fassung mit Mobilfunk kostet mehr, beim iPad (A16) verlangt Otto 153,45 Euro Aufpreis, dazu kommt ein Mobilfunktarif. Alternativ stellt das Smartphone einen Hotspot bereit, den das Tablet nutzt.
Was bedeutet die Energieeffizienzklasse bei Tablets?
Die Klasse von A bis G steht auf dem EU-Energielabel, das für Tablets seit Juni 2025 vorgeschrieben ist. Sie berücksichtigt Akkulaufzeit und Effizienz. Im Vergleich erreichen das Galaxy Tab A11+ und das Idea Tab Klasse E, fünf Geräte Klasse F, die beiden Apple-Modelle und das Redmi Pad 2 Pro Klasse G. Die Klasse ist ein Hinweis, die Laufzeit in Stunden sagt mehr.
Wie lange gibt es Updates für mein Tablet?
Die Datenblätter nennen die Mindestdauer der Sicherheits- und Funktionsupdates. Im Vergleich sind es bei den beiden Lenovo-Modellen sieben Jahre, bei den übrigen Geräten mit Angabe fünf Jahre. Samsung nennt für das Galaxy Tab S10 FE Sicherheitsupdates bis 30. April 2032. Für das OnePlus Pad Go 2 konnte die Dauer nicht belegt werden.
Brauche ich einen Stift?
Ein Stift lohnt sich für handschriftliche Notizen, Skizzen und das Unterschreiben von Dokumenten. Zum Surfen, Lesen und Videoschauen ist er nicht nötig. Er wird zudem meist separat verkauft. Das Galaxy Tab S10 FE unterstützt den S Pen, das iPad (A16) den Apple Pencil mit USB-C. Prüfen Sie vor dem Kauf, welche Stifte Ihr Modell unterstützt.
Wie schütze ich das Display?
Eine Hülle mit Rand und eine Schutzfolie helfen gegen Kratzer und kleinere Stürze. Die Datenblätter nennen die Fall-Zuverlässigkeit in Klassen von A bis E, die beiden Xiaomi-Modelle erreichen Klasse A, die meisten anderen Klasse E. Gegen Wasser schützt von den zehn Geräten nur das Galaxy Tab S10 FE nach IP68 zuverlässig, bei IP40 gibt es keinen Wasserschutz.