Soundbars Vergleich 2026

Stand: Oktober 2026 | 10 Produkte im Vergleich | Bewertet nach 5 Kriterien

Dieser Vergleich stellt zehn Soundbars für den Fernseher gegenüber, vom Stereo-Modell für rund 90 Euro bis zur Atmos-Soundbar für rund 950 Euro. Ausgewertet wurden Herstellerangaben, Datenblätter von Preisvergleichsportalen, aktuelle Preise bei Otto und die Kundenbewertungen dort. Die Geräte unterscheiden sich in Kanalzahl, Subwoofer, Tonformaten und Anschlüssen. Manche sind ein einziges flaches Gerät, andere bestehen aus Soundbar, Subwoofer und Rear-Lautsprechern. Die Tabelle zeigt die Daten nebeneinander, darunter folgen eine Einordnung je Gerät und eine ausführliche Kaufberatung.

Direkt zu: Vergleichstabelle Alle 10 Produkte Teilnoten Bewertung Kaufberatung Fragen Fazit

Soundbars

Unsere Empfehlungen

VERGLEICHS-SIEGERSoundbars1,7GUTdeutsche-deals.com10/2026
Samsung HW-Q610GF

Samsung HW-Q610GF

Beste Gesamtnote im Vergleich. Geeignet für: Für Käufer, die für unter 300 Euro Dolby Atmos mit kräftigem Bass und modernen HDMI-Anschlüssen suchen.

1,7gut ca. 280 €

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERSoundbars2,2GUTdeutsche-deals.com10/2026
Hisense HS2000

Hisense HS2000

Bestes Verhältnis von Preis und Leistung. Geeignet für: Für Käufer, die möglichst günstig mehr Bass als aus dem Fernseher wollen und nur ein Gerät aufstellen möchten.

2,2gut ca. 90 €

Das Wichtigste in Kürze

Soundbars im Vergleich: alle 10 Produkte

Produkt1.VERGLEICHS-SIEGERSoundbars1,7GUTdeutsche-deals.com10/2026Samsung HW-Q610GFSamsung HW-Q610GF2.JBL Bar 300 MK2JBL Bar 300 MK23.Sonos Arc UltraSonos Arc Ultra4.Sonos Beam Gen. 2Sonos Beam Gen. 25.PREIS-LEISTUNGS-SIEGERSoundbars2,2GUTdeutsche-deals.com10/2026Hisense HS2000Hisense HS20006.Sony HT-S20RSony HT-S20R7.Samsung HW-B460GFSamsung HW-B460GF8.LG DS60TLG DS60T9.JBL Bar 2.1 Deep Bass MK2JBL Bar 2.1 Deep Bass MK210.Sony HT-SF150
Gesamtnote1,7gut1,7gut1,8gut2,1gut2,2gut2,2gut2,3gut2,3gut2,6befriedigend3,0befriedigend
Preis (ca.)280 €300 €950 €440 €90 €180 €150 €170 €230 €90 €
Kundenbewertung4,5 von 5
32 Bewertungen
k. A.4,5 von 5
26 Bewertungen
4,5 von 5
171 Bewertungen
4,5 von 5
185 Bewertungen
4,5 von 5
409 Bewertungen
5,0 von 5
66 Bewertungen
4,5 von 5
189 Bewertungen
4,5 von 5
145 Bewertungen
4,5 von 5
1.566 Bewertungen
Kanäle3.1.25.09.1.43.02.15.12.13.12.12.0
Leistung laut Hersteller360 W (RMS)225 W (RMS)k. A.k. A.240 W (Spitze)400 W (Spitze)300 W (RMS)340 W (Spitze)300 W (Spitze)120 W (Spitze)
SubwooferKabelloskeinerkeinerkeinerIntegriertJa, plus 2 Rear-LautsprecherKabellosKabellosKabelloskeiner
Raumklang-FormateDolby Atmos, DTS Virtual:XDolby AtmosDolby Atmos, TrueHD, DTSDolby Atmos, TrueHD, DTSDolby Digital Plus, DTS Virtual:XDolby DigitalDolby Surround, DTS Virtual:XDolby Digital Plus, Dolby Surroundk. A.Dolby Digital
HDMI-Anschluss1x HDMI (eARC), 1x Eingang1x HDMI (eARC), 1x Eingang1x HDMI (eARC)1x HDMI (eARC)1x HDMI 2.0 (ARC)1x HDMI (ARC)1x HDMI (ARC)1x HDMI (ARC)HDMI 1.4, 1x Eingang, 1x Ausgang1x HDMI (ARC)
Optischer EingangJaJaneinJaJaJaJaJaJaJa
BluetoothJa, Version 4.2Ja, Version 5.3Ja, Version 5.3neinJa, Version 5.3Ja, Version 5.0Ja, Version 4.2Ja, Version 5.3Ja, Version 4.2Ja, Version 4.2
WLAN und StreamingneinWLAN 6, AirPlay 2WLAN 6, AirPlay 2WLAN, AirPlay 2neinneinneinneinneinnein
Breite Soundbar103 cm94 cm117,8 cm65,1 cm80 cm76 cm85,9 cm85 cm96,5 cm90 cm
Gewicht Soundbar3,9 kg2,9 kg5,9 kg2,8 kg2,2 kg2,0 kg1,8 kg2,5 kg2,1 kg2,4 kg
Stärken
  • Dolby Atmos mit Höhenkanälen
  • 360 Watt Dauerleistung
  • eARC und zusätzlicher HDMI-Eingang
  • Kabelloser Subwoofer
  • Dolby Atmos in einem Gerät
  • Ausstattung mit WLAN 6 und AirPlay 2
  • eARC und HDMI-Eingang
  • Flache Bauform mit 5 cm Höhe
  • Höchste Kanalzahl im Vergleich
  • Dolby Atmos mit TrueHD und DTS
  • WLAN 6 und AirPlay 2
  • Bluetooth 5.3
  • Sehr kompakt mit 65 cm Breite
  • Dolby Atmos und TrueHD
  • WLAN, AirPlay 2, Sprachassistenten
  • 171 Bewertungen bei Otto
  • Subwoofer eingebaut, nur ein Gerät
  • Bluetooth 5.3
  • Koaxialer und optischer Eingang
  • Sehr niedriger Preis
  • Echtes 5.1-System mit Rear-Boxen
  • 400 Watt Spitzenleistung
  • Subwoofer mit 6,9 kg
  • 409 Bewertungen bei Otto
  • 300 Watt Dauerleistung
  • Kabelloser Subwoofer
  • DTS Virtual:X
  • Sehr leichte Soundbar mit 1,8 kg
  • 3.1 Kanäle mit Mittenkanal
  • Kabelloser Subwoofer
  • Bluetooth 5.3
  • Gute Bewertungsbasis mit 189 Stimmen
  • Kabelloser Subwoofer mit Tiefbass
  • 300 Watt Spitzenleistung
  • HDMI-Ein- und Ausgang
  • Breite Soundbar mit 96,5 cm
  • Einfach: HDMI anschließen, fertig
  • 1.566 Bewertungen bei Otto
  • Kompakte Bauform ohne Subwoofer
  • Niedriger Preis
Schwächen
  • Kein WLAN
  • Soundbar und Subwoofer brauchen Platz
  • Kein Subwoofer
  • Bei Otto erst 8 Bewertungen
  • Teuerstes Gerät im Vergleich
  • Kein optischer Eingang
  • Kein Bluetooth
  • Hoher Preis für 3.0 Kanäle
  • Kein Dolby Atmos, kein WLAN
  • Weniger Leistung als mit externem Subwoofer
  • Nur Dolby Digital, kein Atmos
  • Vier Teile brauchen Platz
  • Kein Atmos und kein WLAN
  • Bluetooth nur Version 4.2
  • Kein Dolby Atmos
  • Kein WLAN
  • Keine Raumklang-Formate angegeben
  • Nur Bluetooth 4.2, kein WLAN
  • Kein Subwoofer, schwacher Bass
  • Nur Dolby Digital
Zum Angebot

Preise: ungefährer Straßenpreis, Stand Oktober 2026. Den aktuellen Preis sehen Sie beim Händler.

Die 10 Soundbars im Einzelnen

1.

Samsung HW-Q610GF Vergleichssieger

Gesamtnote 1,7 (gut)Preis ca. 280 € 4,5 von 5 (32 Bewertungen bei Otto)

Die Samsung HW-Q610GF kostet bei Otto rund 280 Euro und ist damit die günstigste Soundbar dieses Vergleichs mit Dolby Atmos. Sie arbeitet mit 3.1.2 Kanälen, 360 Watt Dauerleistung und einem kabellosen Subwoofer, der laut Datenblatt 5,2 kg wiegt. Die Soundbar ist 103 cm breit und 3,9 kg schwer. Zu den Anschlüssen zählen HDMI mit eARC, ein zusätzlicher HDMI-Eingang mit 4K-Durchleitung und ein optischer Eingang. Bluetooth arbeitet in Version 4.2, WLAN fehlt. Bei Otto stehen 32 Bewertungen mit durchschnittlich 4,5 Sternen. Das Modell ist die in Deutschland vertriebene Variante der Samsung-Baureihe.

Stärken

  • Dolby Atmos mit Höhenkanälen
  • 360 Watt Dauerleistung
  • eARC und zusätzlicher HDMI-Eingang
  • Kabelloser Subwoofer

Schwächen

  • Kein WLAN
  • Soundbar und Subwoofer brauchen Platz

Geeignet für: Für Käufer, die für unter 300 Euro Dolby Atmos mit kräftigem Bass und modernen HDMI-Anschlüssen suchen.

Samsung HW-Q610GFVERGLEICHS-SIEGERSoundbars1,7GUTdeutsche-deals.com10/2026
2.

JBL Bar 300 MK2

Gesamtnote 1,7 (gut)Preis ca. 300 €

Die JBL Bar 300 MK2 ist mit rund 300 Euro eine Atmos-Soundbar in einem Stück. Laut Datenlage arbeitet sie mit 5.0 Kanälen und 225 Watt Dauerleistung, einen Subwoofer gibt es nicht. Sie ist 94 cm breit, nur etwa 5 cm hoch und wiegt 2,9 kg, sie passt also vor die meisten Fernseher. Die Anschlüsse sind umfangreich: HDMI mit eARC, ein HDMI-Eingang, optischer Eingang, Bluetooth 5.3, WLAN 6 sowie AirPlay 2 und Google Cast. Zum Modell liegen bei Otto erst 8 Bewertungen vor, deshalb wird hier keine Kundenbewertung ausgewiesen. Der Bass bleibt ohne Subwoofer begrenzt.

Stärken

  • Dolby Atmos in einem Gerät
  • Ausstattung mit WLAN 6 und AirPlay 2
  • eARC und HDMI-Eingang
  • Flache Bauform mit 5 cm Höhe

Schwächen

  • Kein Subwoofer
  • Bei Otto erst 8 Bewertungen

Geeignet für: Für alle, die ohne zusätzlichen Subwoofer Atmos, WLAN und AirPlay in einem schlanken Gerät wollen.

JBL Bar 300 MK21,7gut
3.

Sonos Arc Ultra

Gesamtnote 1,8 (gut)Preis ca. 950 € 4,5 von 5 (26 Bewertungen bei Otto)

Die Sonos Arc Ultra steht mit rund 950 Euro an der Spitze dieses Vergleichs und bietet laut Sonos 14 Treiber, darunter zwei nach oben strahlende für die Höhenkanäle. Die Kanalangabe lautet 9.1.4, unterstützt werden Dolby Atmos, Dolby TrueHD und DTS. Angeschlossen wird sie über HDMI mit eARC, dazu kommen WLAN 6, AirPlay 2 und Bluetooth 5.3. Einen optischen Eingang gibt es nicht. Die Soundbar misst 117,8 cm in der Breite und wiegt 5,9 kg, sie passt am besten zu großen Fernsehern und braucht ein stabiles Möbel. Bei Otto liegen 26 Bewertungen mit durchschnittlich 4,5 Sternen vor.

Stärken

  • Höchste Kanalzahl im Vergleich
  • Dolby Atmos mit TrueHD und DTS
  • WLAN 6 und AirPlay 2
  • Bluetooth 5.3

Schwächen

  • Teuerstes Gerät im Vergleich
  • Kein optischer Eingang

Geeignet für: Für Käufer eines großen Fernsehers mit eARC-Anschluss, die ohne zusätzlichen Subwoofer Raumklang mit Dolby Atmos wollen.

Sonos Arc Ultra1,8gut
4.

Sonos Beam Gen. 2

Gesamtnote 2,1 (gut)Preis ca. 440 € 4,5 von 5 (171 Bewertungen bei Otto)

Die Sonos Beam der zweiten Generation ist mit 65,1 cm Breite und 2,8 kg die kleinste Soundbar im Vergleich und kostet bei Otto rund 440 Euro. Sie hat 3.0 Kanäle, dekodiert Dolby Atmos, Dolby TrueHD und DTS und wird über HDMI mit eARC angeschlossen, zusätzlich gibt es einen optischen Eingang. Musik kommt per WLAN und AirPlay 2, auch Alexa und Google Assistant sind unterstützt. Bluetooth fehlt. In den abgerufenen Daten steht keine Wattzahl, ein Subwoofer ist nicht enthalten. Bei Otto stehen 171 Bewertungen mit durchschnittlich 4,5 Sternen. Das Modell wird inzwischen neben neueren Sonos-Geräten verkauft.

Stärken

  • Sehr kompakt mit 65 cm Breite
  • Dolby Atmos und TrueHD
  • WLAN, AirPlay 2, Sprachassistenten
  • 171 Bewertungen bei Otto

Schwächen

  • Kein Bluetooth
  • Hoher Preis für 3.0 Kanäle

Geeignet für: Für kleine bis mittlere Fernseher und Mieter, die ein flaches Gerät mit WLAN-Streaming bevorzugen.

Sonos Beam Gen. 22,1gut
5.

Hisense HS2000 Preis-Leistungs-Sieger

Gesamtnote 2,2 (gut)Preis ca. 90 € 4,5 von 5 (185 Bewertungen bei Otto)

Die Hisense HS2000 kostet bei Otto rund 90 Euro und hat den Subwoofer bereits eingebaut. Sie kommt auf 2.1 Kanäle und 240 Watt Spitzenleistung bei einem Frequenzbereich von 40 Hz bis 20 kHz. Die Soundbar ist 80 cm breit und wiegt 2,2 kg, ein zweites Gerät fürs Wohnzimmer entfällt. Decodiert werden Dolby Digital, Dolby Digital Plus, DTS und DTS Virtual:X. Zu den Anschlüssen zählen HDMI 2.0 mit ARC, ein optischer und ein koaxialer Eingang, ein AUX-Anschluss, USB und Bluetooth 5.3. Dolby Atmos und WLAN fehlen. Bei Otto stehen 185 Bewertungen mit durchschnittlich 4,5 Sternen. Ein externer Subwoofer wie bei Samsung oder LG belegt mehr Platz, verspricht aber mehr Leistung.

Stärken

  • Subwoofer eingebaut, nur ein Gerät
  • Bluetooth 5.3
  • Koaxialer und optischer Eingang
  • Sehr niedriger Preis

Schwächen

  • Kein Dolby Atmos, kein WLAN
  • Weniger Leistung als mit externem Subwoofer

Geeignet für: Für Käufer, die möglichst günstig mehr Bass als aus dem Fernseher wollen und nur ein Gerät aufstellen möchten.

Hisense HS2000PREIS-LEISTUNGS-SIEGERSoundbars2,2GUTdeutsche-deals.com10/2026
6.

Sony HT-S20R

Gesamtnote 2,2 (gut)Preis ca. 180 € 4,5 von 5 (409 Bewertungen bei Otto)

Die Sony HT-S20R ist mit rund 180 Euro das einzige 5.1-System im Vergleich, das echte Rear-Lautsprecher mitbringt. Zum Lieferumfang gehören Soundbar, Subwoofer und zwei Surround-Boxen, die laut Datenlage 400 Watt Spitzenleistung liefern. Die Soundbar ist nur 76 cm breit und wiegt 2,0 kg, der Subwoofer bringt 6,9 kg auf die Waage. Als Tonformat ist Dolby Digital genannt, Dolby Atmos fehlt. Angeschlossen wird per HDMI (ARC) oder optisch, dazu kommen AUX, USB und Bluetooth 5.0. Bei Otto stehen 409 Bewertungen mit durchschnittlich 4,5 Sternen. Surround mit echten Rear-Boxen gibt es hier zum kleinen Preis.

Stärken

  • Echtes 5.1-System mit Rear-Boxen
  • 400 Watt Spitzenleistung
  • Subwoofer mit 6,9 kg
  • 409 Bewertungen bei Otto

Schwächen

  • Nur Dolby Digital, kein Atmos
  • Vier Teile brauchen Platz

Geeignet für: Für Käufer, die Surround über echte Rear-Lautsprecher bevorzugen und genug Platz im Wohnzimmer haben.

Sony HT-S20R2,2gut
7.

Samsung HW-B460GF

Gesamtnote 2,3 (gut)Preis ca. 150 € 5,0 von 5 (66 Bewertungen bei Otto)

Die Samsung HW-B460GF ist die in Deutschland vertriebene Fassung der B-Serie und kostet bei Otto rund 150 Euro. Sie arbeitet mit 2.1 Kanälen und 300 Watt Dauerleistung, der Subwoofer ist kabellos und wiegt 4,9 kg. Die Soundbar ist 85,9 cm breit, 5,9 cm hoch und wiegt 1,8 kg. Als Formate sind Dolby Surround und DTS Virtual:X genannt, Höhenkanäle für Atmos fehlen. Angeschlossen wird per HDMI (ARC) oder optisch, dazu kommen USB und Bluetooth 4.2. Bei Otto stehen 66 Bewertungen mit durchschnittlich 5 Sternen. Die Samsung-Soundbar teilt sich Preisklasse und Ausstattung mit der LG DS60T, bringt aber 0,7 kg weniger auf die Waage.

Stärken

  • 300 Watt Dauerleistung
  • Kabelloser Subwoofer
  • DTS Virtual:X
  • Sehr leichte Soundbar mit 1,8 kg

Schwächen

  • Kein Atmos und kein WLAN
  • Bluetooth nur Version 4.2

Geeignet für: Für Käufer mit kleinem Budget, die kräftigen Bass über einen Subwoofer wollen.

Samsung HW-B460GF2,3gut
8.

LG DS60T

Gesamtnote 2,3 (gut)Preis ca. 170 € 4,5 von 5 (189 Bewertungen bei Otto)

Die LG DS60T kostet bei Otto rund 170 Euro und bietet 3.1 Kanäle, 340 Watt Spitzenleistung und einen kabellosen Subwoofer. Laut Otto-Titel gehört ein Clear-Voice-Modus für bessere Sprachverständlichkeit dazu. Die Soundbar misst 85 cm in der Breite und wiegt 2,5 kg, der Subwoofer wiegt 5,7 kg. Decodiert werden Dolby Digital, Dolby Digital Plus und Dolby Surround, Dolby Atmos wird nicht unterstützt. Zu den Anschlüssen zählen HDMI (ARC), ein optischer Eingang, USB und Bluetooth 5.3, WLAN gibt es nicht. Bei Otto stehen 189 Bewertungen mit durchschnittlich 4,5 Sternen. Der Mittenkanal im 3.1-Aufbau kommt Dialogen im Film zugute.

Stärken

  • 3.1 Kanäle mit Mittenkanal
  • Kabelloser Subwoofer
  • Bluetooth 5.3
  • Gute Bewertungsbasis mit 189 Stimmen

Schwächen

  • Kein Dolby Atmos
  • Kein WLAN

Geeignet für: Für Käufer, die einen kräftigen Subwoofer und gut verständliche Stimmen zum günstigen Preis suchen.

LG DS60T2,3gut
9.

JBL Bar 2.1 Deep Bass MK2

Gesamtnote 2,6 (befriedigend)Preis ca. 230 € 4,5 von 5 (145 Bewertungen bei Otto)

Die JBL Bar 2.1 Deep Bass MK2 liegt bei Otto bei rund 230 Euro. Sie kombiniert eine 96,5 cm breite Soundbar mit einem kabellosen Subwoofer, der 5,6 kg wiegt und 38 cm hoch ist. JBL nennt 300 Watt Spitzenleistung bei einem Frequenzbereich von 40 Hz bis 20 kHz. Es gibt einen HDMI-Eingang und einen HDMI-Ausgang nach Standard 1.4, einen optischen Eingang, einen AUX-Anschluss und Bluetooth 4.2. WLAN und Raumklang-Formate wie Dolby Atmos sind nicht genannt. Bei Otto stehen 145 Bewertungen mit durchschnittlich 4,5 Sternen. Die Soundbar ist sehr flach und 2,1 kg leicht.

Stärken

  • Kabelloser Subwoofer mit Tiefbass
  • 300 Watt Spitzenleistung
  • HDMI-Ein- und Ausgang
  • Breite Soundbar mit 96,5 cm

Schwächen

  • Keine Raumklang-Formate angegeben
  • Nur Bluetooth 4.2, kein WLAN

Geeignet für: Für Käufer, die vor allem kräftigen Bass wollen und auf Atmos und WLAN verzichten können.

JBL Bar 2.1 Deep Bass MK22,6befriedigend
10.

Sony HT-SF150

Gesamtnote 3,0 (befriedigend)Preis ca. 90 € 4,5 von 5 (1.566 Bewertungen bei Otto)

Die Sony HT-SF150 kostet bei Otto rund 90 Euro und ist eine reine Stereo-Soundbar ohne Subwoofer. Sie liefert laut Datenlage 120 Watt Spitzenleistung und decodiert Dolby Digital. Mit 90 cm Breite, 6,4 cm Höhe und 2,4 kg ist sie ein einziges, leichtes Gerät. Angeschlossen wird sie über HDMI (ARC) oder optisch, dazu kommen ein USB-Anschluss und Bluetooth 4.2. WLAN fehlt. Bei Otto stehen 1.566 Bewertungen mit durchschnittlich 4,5 Sternen, die größte Bewertungsbasis dieses Vergleichs. Zum selben Preis bietet die Hisense HS2000 mit eingebautem Subwoofer mehr Kanäle und Leistung. Die Sony eignet sich für Sprache und Nachrichten, weniger für Filme mit viel Bass.

Stärken

  • Einfach: HDMI anschließen, fertig
  • 1.566 Bewertungen bei Otto
  • Kompakte Bauform ohne Subwoofer
  • Niedriger Preis

Schwächen

  • Kein Subwoofer, schwacher Bass
  • Nur Dolby Digital

Geeignet für: Für Käufer, die Stimmen im Fernsehen verständlicher machen wollen und eine einfache Lösung ohne Subwoofer suchen.

3,0befriedigend

Teilnoten im Überblick

Die beste Teilnote je Kriterium ist grün markiert.

ProduktKlangausstattung (30 %)Raumklang und Formate (20 %)Anschlüsse und Funk (20 %)Bauform und Aufstellung (15 %)Preis-Leistung (15 %)Gesamt
1. Samsung HW-Q610GF1,41,51,62,81,61,7
2. JBL Bar 300 MK21,81,61,21,81,91,7
3. Sonos Arc Ultra1,21,21,52,23,81,8
4. Sonos Beam Gen. 22,31,71,81,43,02,1
5. Hisense HS20002,72,62,01,51,32,2
6. Sony HT-S20R1,62,42,33,21,82,2
7. Samsung HW-B460GF2,12,62,62,41,82,3
8. LG DS60T2,02,72,22,52,02,3
9. JBL Bar 2.1 Deep Bass MK22,23,22,52,62,72,6
10. Sony HT-SF1503,63,82,81,62,43,0

So haben wir bewertet

Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.

Klangausstattung (30 %)

Bewertet werden Kanalzahl, Leistungsangabe und Subwoofer nach den Datenblättern der Hersteller.

ProduktNoteBegründung
1. Samsung HW-Q610GF1,43.1.2 Kanäle mit kabellosem Subwoofer und 360 Watt Dauerleistung, nach der Sonos Arc Ultra die stärkste Klangausstattung.
2. JBL Bar 300 MK21,85.0 Kanäle und 225 Watt Dauerleistung ohne Subwoofer, mehr Kanäle als jede Stereo-Soundbar.
3. Sonos Arc Ultra1,2Laut Sonos 14 Treiber und 15 Verstärker, in der Bauform mit der höchsten Kanalzahl dieses Vergleichs.
4. Sonos Beam Gen. 22,33.0 Kanäle ohne Subwoofer, eine Leistungsangabe liegt nicht vor.
5. Hisense HS20002,72.1 Kanäle mit eingebautem Subwoofer und 240 Watt Spitzenleistung, weniger als bei den Modellen mit externem Subwoofer.
6. Sony HT-S20R1,65.1 Kanäle mit Subwoofer und zwei Rear-Lautsprechern und 400 Watt Spitzenleistung, die meisten Lautsprecher je Euro.
7. Samsung HW-B460GF2,12.1 Kanäle mit kabellosem Subwoofer und 300 Watt Dauerleistung, mehr Dauerleistung als die Hisense-Soundbar.
8. LG DS60T2,03.1 Kanäle mit kabellosem Subwoofer und 340 Watt Spitzenleistung, dazu ein Mittenkanal für Stimmen.
9. JBL Bar 2.1 Deep Bass MK22,22.1 Kanäle mit kabellosem Subwoofer und 300 Watt Spitzenleistung, eine Angabe, die sich nicht mit Dauerleistungswerten vergleichen lässt.
10. Sony HT-SF1503,6Nur 2.0 Kanäle, 120 Watt Spitzenleistung und kein Subwoofer, die schwächste Klangausstattung der Gruppe.

Raumklang und Formate (20 %)

Zählt, welche Tonformate das Gerät decodiert und ob es Höhenkanäle für Dolby Atmos besitzt.

ProduktNoteBegründung
1. Samsung HW-Q610GF1,5Dolby Atmos mit Höhenkanälen, dazu DTS Virtual:X und Dolby TrueHD.
2. JBL Bar 300 MK21,6Dolby Atmos wird decodiert, weitere Formate nennt die Datenlage nicht.
3. Sonos Arc Ultra1,2Dolby Atmos, Dolby TrueHD und DTS mit Höhenkanälen, mehr Formate als bei jedem anderen Gerät.
4. Sonos Beam Gen. 21,7Dolby Atmos, TrueHD und DTS werden decodiert, Höhenwirkung entsteht aber ohne eigene Höhenkanäle.
5. Hisense HS20002,6Dolby Digital Plus und DTS Virtual:X, ohne Höhenkanäle.
6. Sony HT-S20R2,4Nur Dolby Digital, dafür mit echten Rear-Lautsprechern, die Atmos und TrueHD fehlen.
7. Samsung HW-B460GF2,6Dolby Surround und DTS Virtual:X als virtueller Raumklang, ohne Höhenkanäle.
8. LG DS60T2,7Dolby Digital Plus und Dolby Surround ohne Atmos oder DTS.
9. JBL Bar 2.1 Deep Bass MK23,2Zu den unterstützten Tonformaten liegt keine Angabe vor.
10. Sony HT-SF1503,8Allein Dolby Digital, kein Surround-Modus mit Höhenkanälen.

Anschlüsse und Funk (20 %)

Zählt HDMI (ARC oder eARC), optischer Eingang, Bluetooth-Version und WLAN-Funktionen.

ProduktNoteBegründung
1. Samsung HW-Q610GF1,6eARC, zusätzlicher HDMI-Eingang mit 4K-Durchschleifung und optischer Eingang, Bluetooth nur in Version 4.2, kein WLAN.
2. JBL Bar 300 MK21,2eARC, HDMI-Eingang, optischer Eingang, Bluetooth 5.3, WLAN 6 und AirPlay 2: die vollständigste Ausstattung.
3. Sonos Arc Ultra1,5eARC, Bluetooth 5.3 und WLAN 6 sind vorhanden, ein optischer Eingang fehlt.
4. Sonos Beam Gen. 21,8eARC, optischer Eingang, WLAN und AirPlay 2, aber kein Bluetooth.
5. Hisense HS20002,0HDMI 2.0 (ARC), optischer und koaxialer Eingang, AUX, USB und Bluetooth 5.3.
6. Sony HT-S20R2,3HDMI (ARC), optischer Eingang, AUX, USB und Bluetooth 5.0, kein WLAN.
7. Samsung HW-B460GF2,6HDMI (ARC), optischer Eingang, USB und Bluetooth 4.2, kein WLAN.
8. LG DS60T2,2HDMI (ARC), optischer Eingang, USB und Bluetooth 5.3, kein WLAN.
9. JBL Bar 2.1 Deep Bass MK22,5HDMI 1.4 mit Ein- und Ausgang, optischer Eingang, AUX, Bluetooth 4.2, kein WLAN.
10. Sony HT-SF1502,8HDMI (ARC), optischer Eingang, USB und Bluetooth 4.2, kein WLAN.

Bauform und Aufstellung (15 %)

Bewertet Breite, Gewicht und die Zahl der Teile, die im Wohnzimmer Platz brauchen.

ProduktNoteBegründung
1. Samsung HW-Q610GF2,8Soundbar mit 103 cm Breite und 3,9 kg plus Subwoofer mit 5,2 kg, zwei Geräte brauchen Platz.
2. JBL Bar 300 MK21,8Ein einziges Teil mit 94 cm Breite, 5 cm Höhe und 2,9 kg, ohne zusätzlichen Subwoofer.
3. Sonos Arc Ultra2,2Mit 117,8 cm Breite und 5,9 kg die größte Soundbar im Vergleich, passt nur zu großen Fernsehern.
4. Sonos Beam Gen. 21,4Mit 65,1 cm Breite und 2,8 kg die kompakteste Soundbar im Vergleich.
5. Hisense HS20001,5Ein Gerät mit 80 cm Breite und 2,2 kg, der Subwoofer ist eingebaut.
6. Sony HT-S20R3,2Vier Teile mit Soundbar, Subwoofer mit 6,9 kg und zwei Rear-Boxen verlangen im Raum viel Platz.
7. Samsung HW-B460GF2,4Soundbar mit 85,9 cm Breite und 1,8 kg plus Subwoofer mit 4,9 kg.
8. LG DS60T2,5Soundbar mit 85 cm Breite plus Subwoofer mit 5,7 kg und 37,7 cm Höhe.
9. JBL Bar 2.1 Deep Bass MK22,6Soundbar mit 96,5 cm Breite plus Subwoofer mit 5,6 kg und 38 cm Höhe.
10. Sony HT-SF1501,6Ein einziges Gerät mit 90 cm Breite und 2,4 kg, keine zusätzlichen Teile.

Preis-Leistung (15 %)

Setzt die übrigen Teilnoten ins Verhältnis zum aktuellen Straßenpreis.

ProduktNoteBegründung
1. Samsung HW-Q610GF1,6Für rund 280 Euro gibt es Atmos, Subwoofer und eARC, ein sehr gutes Verhältnis.
2. JBL Bar 300 MK21,9Rund 300 Euro für Atmos, WLAN und eARC ohne Subwoofer sind angemessen.
3. Sonos Arc Ultra3,8Bei rund 950 Euro das teuerste Gerät, die Ausstattung rechtfertigt den Abstand nur für Anspruchsvolle.
4. Sonos Beam Gen. 23,0Rund 440 Euro für eine Soundbar mit 3.0 Kanälen liegen deutlich über dem Mittel der Vergleichsgruppe.
5. Hisense HS20001,3Rund 90 Euro für 2.1 Kanäle mit eingebautem Subwoofer sind das beste Verhältnis der Gruppe.
6. Sony HT-S20R1,8Für rund 180 Euro gibt es ein vollständiges 5.1-System, ein gutes Verhältnis.
7. Samsung HW-B460GF1,8Rund 150 Euro für Subwoofer und 300 Watt Dauerleistung sind günstig.
8. LG DS60T2,0Rund 170 Euro für 3.1 Kanäle mit Subwoofer und aktuellem Bluetooth sind gut.
9. JBL Bar 2.1 Deep Bass MK22,7Rund 230 Euro für 2.1 Kanäle ohne Atmos liegen über dem Preis ähnlich ausgestatteter Geräte.
10. Sony HT-SF1502,4Rund 90 Euro sind günstig, die Ausstattung liegt aber deutlich unter der Hisense-Soundbar zum selben Preis.

Kaufberatung: Worauf Sie bei Soundbars achten sollten

Welche Bauarten von Soundbars gibt es?

Soundbars für den Fernseher lassen sich in vier Bauarten einteilen. Die einfachste Form ist die Stereo-Soundbar ohne Zusatzteile. Sie ersetzt die kleinen Lautsprecher im Fernseher durch zwei größere Lautsprecher in einem flachen Gehäuse. Die zweite Form hat einen Subwoofer eingebaut, wodurch der Bass kräftiger wird, ohne dass ein zweites Gerät im Wohnzimmer steht. Die dritte Form kombiniert Soundbar und externen Subwoofer, meist drahtlos verbunden. Die vierte Form ergänzt das Set um Rear-Lautsprecher, die hinter dem Sitzplatz stehen und für echten Raumklang sorgen.

Ein Sonderfall sind Soundbars mit Dolby Atmos. Sie besitzen zusätzliche, nach oben strahlende Lautsprecher, die den Ton über die Zimmerdecke zum Hörer lenken. Die folgende Tabelle ordnet die Geräte dieses Vergleichs den Bauarten zu.

BauartGeräte in diesem VergleichPlatzbedarf
Stereo-Soundbar ohne SubwooferSony HT-SF150Ein Gerät, 90 cm breit
Soundbar mit eingebautem SubwooferHisense HS2000Ein Gerät, 80 cm breit
Soundbar mit externem SubwooferJBL Bar 2.1 Deep Bass MK2, LG DS60T, Samsung HW-B460GF, Samsung HW-Q610GFZwei Geräte, Breite 85 bis 103 cm
Set mit Rear-LautsprechernSony HT-S20RVier Teile, Soundbar 76 cm breit
Atmos-Soundbar ohne SubwooferSonos Beam Gen. 2, Sonos Arc Ultra, JBL Bar 300 MK2Ein Gerät, 65 bis 118 cm breit

Wie viele Kanäle sind sinnvoll?

Die Kanalangabe besteht aus zwei oder drei Zahlen. Die erste Zahl nennt die Hauptkanäle, die zweite den Subwoofer, die dritte die Höhenkanäle. Bei der Angabe 3.1.2 sind es also drei Hauptkanäle (links, Mitte, rechts), ein Subwoofer und zwei Höhenkanäle.

Ein Mittenkanal ist für Filme besonders nützlich, weil dort die Dialoge liegen. Bei Soundbars mit der Angabe 2.0 oder 2.1 teilen sich zwei Lautsprecher diese Aufgabe, bei 3.1 gibt es dafür einen eigenen Lautsprecher. Die Kanalzahl sagt aber wenig über die tatsächliche Klangqualität. Eine 2.1-Soundbar mit gut abgestimmtem Subwoofer kann in der Praxis mehr bieten als eine 5.0-Soundbar mit schwachen Seitenlautsprechern.

Bei Mehrkanalgeräten wie der Sony HT-S20R mit 5.1 Kanälen entsteht der Raumklang durch echte Lautsprecher hinter dem Sitzplatz. Bei Soundbars mit einem einzigen Gehäuse und 5.0 Kanälen, wie der JBL Bar 300 MK2, wird der Raumeindruck durch Reflexionen an den Wänden erzeugt. Das funktioniert in Zimmern mit glatten Wänden und nicht zu großem Abstand zum Sofa am besten.

Subwoofer: eingebaut, drahtlos oder keiner?

Tiefe Töne brauchen Membranfläche und Gehäusevolumen. Beides ist in einer flachen Soundbar knapp. Ein Subwoofer lagert diese Aufgabe aus und sorgt bei Explosionen, Motorengeräuschen und Filmmusik für Wucht. Drei Lösungen sind üblich.

  • Kein Subwoofer: Die Soundbar spielt allein, das spart Platz und Kabel. Der Bass bleibt begrenzt.
  • Eingebauter Subwoofer: Er sitzt im Gehäuse der Soundbar, wie bei der Hisense HS2000. Das Gerät bleibt ein einziges Teil, die Basswirkung liegt unter der eines externen Subwoofers.
  • Externer, drahtloser Subwoofer: Er wird per Funk verbunden und braucht nur eine Steckdose. Im Vergleich wiegen diese Subwoofer zwischen 4,9 kg (Samsung HW-B460GF) und 6,9 kg (Sony HT-S20R).

Ein externer Subwoofer sollte nicht direkt in einer Zimmerecke stehen, weil der Bass dort dröhnen kann. Ein Platz neben dem Fernsehmöbel oder neben dem Sofa ist meist besser. Wer in einer Mietwohnung wohnt, sollte die Lautstärke der Tiefen im Blick behalten, weil sie durch Decke und Wände in die Nachbarwohnung dringen.

HDMI ARC, eARC und optischer Eingang

Der Anschluss entscheidet, wie bequem die Soundbar im Alltag ist. Die meisten Fernseher haben einen HDMI-Eingang mit der Beschriftung ARC oder eARC. Über ihn läuft der Ton vom Fernseher zur Soundbar, und die Fernbedienung des Fernsehers regelt meist die Lautstärke der Soundbar mit.

AnschlussVorteilEinschränkung
HDMI ARCEin Kabel, Lautstärke über die TV-FernbedienungDolby Atmos nur in komprimierter Form, kein verlustfreier Ton
HDMI eARCVerlustfreier Ton, Dolby TrueHD und Atmos in voller QualitätFernseher und Soundbar müssen eARC beherrschen
Optisch (Toslink)Funktioniert mit fast jedem FernseherNur Dolby Digital und DTS, kein Atmos, Lautstärke je nach Gerät getrennt
BluetoothKabellos, für Musik vom SmartphoneKleine Verzögerung, für Filmton weniger geeignet

Unter den Geräten dieses Vergleichs nutzen die Sonos Beam Gen. 2, die Sonos Arc Ultra, die JBL Bar 300 MK2 und die Samsung HW-Q610GF eARC. Die übrigen sechs Geräte nutzen HDMI ohne eARC. Die Sonos Arc Ultra hat keinen optischen Eingang, hier ist ein eARC-fähiger Fernseher Voraussetzung.

Raumklang und Dolby Atmos

Dolby Atmos ergänzt den Ton um eine Höhenebene. Geräusche wie Regen oder ein überfliegendes Flugzeug sollen von oben kommen. Dafür braucht eine Soundbar entweder nach oben strahlende Lautsprecher oder eine Rechenmethode, die den Ton über die Decke zu simulieren versucht. Von den zehn Geräten im Vergleich nennen die Sonos Arc Ultra, die Sonos Beam Gen. 2, die Samsung HW-Q610GF und die JBL Bar 300 MK2 die Unterstützung für Dolby Atmos.

Damit Atmos beim Hörer ankommt, müssen drei Dinge zusammenpassen: Die Quelle liefert Atmos (zum Beispiel ein Streamingdienst mit Atmos-Ton), der Fernseher reicht es durch, und die Soundbar decodiert es. Fehlt eines davon, spielt die Soundbar in normalem Surround. Auch bei Geräten ohne Atmos lässt sich ein guter Raumeindruck erreichen, etwa mit DTS Virtual:X bei den Samsung-Modellen und der Hisense HS2000. Dabei handelt es sich um eine Berechnung, die den Ton im Raum verteilt, ohne Höhenlautsprecher.

Die Höhe des Zimmers spielt für Atmos-Soundbars mit Deckenreflexion eine Rolle. Bei sehr hohen oder stark schrägen Decken verliert der Effekt an Wirkung.

Leistung in Watt richtig lesen

Die Wattzahl auf dem Karton ist eine der am häufigsten falsch gelesenen Angaben. Es gibt zwei Messweisen. Die RMS-Leistung ist die Dauerleistung, die ein Gerät über längere Zeit abgeben kann. Die Spitzenleistung (Peak) gibt den höchsten Wert für sehr kurze Momente an und liegt meist deutlich höher. Beide Werte sind nicht miteinander vergleichbar.

Im Vergleich nennen die Samsung HW-Q610GF (360 Watt), die Samsung HW-B460GF (300 Watt) und die JBL Bar 300 MK2 (225 Watt) Dauerleistungswerte. Die Sony HT-S20R (400 Watt), die LG DS60T (340 Watt), die JBL Bar 2.1 Deep Bass MK2 (300 Watt), die Hisense HS2000 (240 Watt) und die Sony HT-SF150 (120 Watt) nennen Spitzenwerte. Sonos veröffentlicht in den abgerufenen Daten keine Wattzahl.

Für ein Wohnzimmer mit 20 Quadratmetern reicht schon eine kleine Leistung, wenn der Ton klar ist. Wichtiger als die Wattzahl sind Lautsprecherqualität, Abstimmung und die Möglichkeit, Sprache einzeln anzuheben. Viele Soundbars haben dafür einen Sprachmodus oder Dialogmodus.

Verbrauch und laufende Kosten

Soundbars verbrauchen wenig Strom, die Kosten sind im Vergleich zum Fernseher gering. Das folgende Rechenbeispiel zeigt die Größenordnung mit angenommenen Werten, sie stammen nicht von einem bestimmten Gerät.

AnnahmeRechnungErgebnis
30 Watt im Betrieb, 4 Stunden täglich0,03 kW mal 4 Stunden mal 365 Tage43,8 kWh pro Jahr
0,5 Watt im Bereitschaftsbetrieb, 20 Stunden täglich0,0005 kW mal 20 Stunden mal 365 Tage3,65 kWh pro Jahr
Strompreis 0,35 Euro je kWh47,45 kWh mal 0,35 Eurorund 16,60 Euro pro Jahr

Ein Subwoofer erhöht den Verbrauch geringfügig. Wer den Standby-Verbrauch senken möchte, schaltet die Soundbar bei längerer Abwesenheit über eine schaltbare Steckdose aus. Bei Geräten mit WLAN und Sprachassistent ist der Bereitschaftsverbrauch meist höher als bei einfachen Modellen, weil das Funkmodul ständig in Bereitschaft bleibt.

Aufstellen und Anschließen

Die Soundbar gehört mittig unter oder vor den Fernseher. Sie sollte nicht höher als die Unterkante des Bildschirms stehen, sonst verdeckt sie Bildteile. Die Höhe der meisten Geräte im Vergleich liegt zwischen rund 5 cm (JBL Bar 300 MK2) und 7,5 cm (Sonos Arc Ultra). Ein Blick auf die Höhe des Fernsehfußes verhindert Überraschungen.

Die Breite sollte zur Bildschirmbreite passen. Als Faustregel gilt, dass die Soundbar etwa so breit wie der Fernseher oder etwas schmaler sein sollte. Die Sonos Arc Ultra misst 117,8 cm, was einem Fernseher ab etwa 55 Zoll entspricht.

  • HDMI-Kabel in die Buchse mit der Beschriftung ARC oder eARC am Fernseher stecken.
  • In den Einstellungen des Fernsehers den Tonausgang auf die externe Soundbar stellen.
  • Die Lautsprecher des Fernsehers ausschalten, damit kein doppelter Ton entsteht.
  • Bei einem externen Subwoofer eine Steckdose in der Nähe einplanen.

Pflege und Haltbarkeit hängen vor allem vom Stoffbezug der Soundbar ab. Staub lässt sich mit einem trockenen, weichen Tuch oder einer weichen Bürste entfernen. Flüssige Reiniger gehören nicht auf die Lautsprecherabdeckung. Beim Entstauben sollte die Soundbar ausgeschaltet und vom Strom getrennt sein.

Typische Fehler beim Kauf

  • Nur auf die Wattzahl achten: Spitzenleistung und Dauerleistung sind nicht vergleichbar, siehe oben.
  • Atmos erwarten, aber nur ARC haben: Ohne eARC am Fernseher kommt Dolby Atmos nur in komprimierter Form an.
  • Die Breite nicht prüfen: Eine Soundbar, die breiter ist als der Fernseher oder das Möbel, sieht unharmonisch aus und lässt sich schlecht aufstellen.
  • Den Fernseher nicht auf die Soundbar einstellen: Bleibt der Ton auf den TV-Lautsprechern, hört man die Soundbar nicht.
  • Zu viel Raumklang erwarten: Ein einzelnes Gehäuse erzeugt den Raumeindruck durch Reflexionen, bei einem Zimmer mit Vorhängen und Polstermöbeln fällt der Effekt kleiner aus.
  • Bluetooth für Filmton nutzen: Über Bluetooth kann der Ton dem Bild leicht hinterherlaufen. Für Filme besser HDMI oder optisch verwenden.

Fachbegriffe kurz erklärt

  • ARC und eARC: Rückkanal des HDMI-Anschlusses, der den Ton vom Fernseher zur Soundbar leitet. eARC ist die neuere Version mit höherer Datenmenge.
  • Dolby Atmos: Tonformat mit Höhenebene, auch bei Soundbars mit nach oben strahlenden Lautsprechern.
  • DTS Virtual:X: Rechenverfahren, das Raumklang ohne Höhenlautsprecher nachbildet.
  • RMS und Peak: Dauerleistung und kurzzeitige Spitzenleistung in Watt.
  • Mittenkanal: Eigener Lautsprecher für Dialoge, erkennbar an der Kanalangabe mit drei vor dem Punkt.
  • Dialogmodus: Betont Stimmen gegenüber Musik und Geräuschen.
  • HDMI-CEC: Funktion, mit der Geräte untereinander Befehle austauschen, zum Beispiel die Lautstärke.
  • Durchschleifen: HDMI-Eingang an der Soundbar, der das Bild zum Fernseher weiterreicht.

Häufige Fragen zu Soundbars

Brauche ich für meinen Fernseher überhaupt eine Soundbar?

Viele moderne Flachbildfernseher sind sehr dünn und haben kleine Lautsprecher, daher klingen Stimmen oft dünn und Musik flach. Eine Soundbar mit größeren Lautsprechern verbessert vor allem die Verständlichkeit von Sprache. Wer zu Hause Filme mit Musik und Effekten sieht, profitiert zusätzlich von einem Subwoofer. Für reine Nachrichten reicht ein einfaches Stereo-Modell.

Was ist der Unterschied zwischen ARC und eARC?

Beides sind HDMI-Anschlüsse, die den Ton vom Fernseher zur Soundbar leiten. ARC überträgt komprimierte Formate wie Dolby Digital. eARC hat eine deutlich höhere Datenübertragung und reicht verlustfreien Ton wie Dolby TrueHD und Atmos in voller Qualität durch. Für Atmos in bester Qualität müssen Fernseher und Soundbar eARC unterstützen.

Lohnt sich ein Subwoofer?

Ein Subwoofer lohnt sich, wenn Sie gerne Actionfilme oder Konzerte sehen und der Bass spürbar sein soll. Soundbars ohne Subwoofer können tiefe Töne nur begrenzt wiedergeben. Im Vergleich liegen Soundbars mit externem Subwoofer ab rund 150 Euro. Wer eher Nachrichten und Serien schaut, kann auf ihn verzichten.

Wie breit sollte die Soundbar sein?

Als Faustregel sollte die Soundbar etwa so breit wie der Fernseher oder etwas schmaler sein. Ein 43-Zoll-Fernseher ist ungefähr 95 cm breit, ein 55-Zoll-Fernseher rund 122 cm. Die Geräte im Vergleich sind zwischen 65 und 118 cm breit. Prüfen Sie die Maße auch an Ihrem Fernsehmöbel.

Brauche ich Dolby Atmos?

Dolby Atmos bringt einen Mehrwert, wenn Sie Filme und Serien über Streamingdienste mit Atmos-Ton sehen und den Fernseher mit eARC anschließen. Ohne passende Quelle läuft die Soundbar in normalem Surround. Für Nachrichten und Fernsehprogramme ist Atmos nicht nötig. Die Atmos-Geräte im Vergleich beginnen bei rund 280 Euro.

Kann ich die Soundbar auch ohne HDMI anschließen?

Ja, die meisten Soundbars haben zusätzlich einen optischen Eingang und Bluetooth. Der optische Anschluss überträgt Dolby Digital und DTS, aber kein Dolby Atmos. Über Bluetooth lässt sich Musik vom Smartphone abspielen, bei Filmton kann es zu leichten Verzögerungen kommen. Die Sonos Arc Ultra hat keinen optischen Eingang.

Funktioniert die Soundbar mit jeder Fernbedienung?

Viele Soundbars lassen sich über HDMI-CEC mit der Fernbedienung des Fernsehers bedienen, etwa für die Lautstärke. Das gilt besonders bei Anschluss über HDMI mit ARC. Beim optischen Anschluss ist es vom Fernseher abhängig, ob die Lautstärke weitergegeben wird. Ein Blick in die Anleitung des Fernsehers klärt, welche Funktionen unterstützt werden.

Wie viel Strom verbraucht eine Soundbar?

Der Verbrauch liegt im Betrieb meist bei einigen Watt bis wenigen Dutzend Watt, im Bereitschaftsbetrieb deutlich darunter. Bei vier Stunden täglichem Betrieb und 30 Watt entstehen rund 44 kWh pro Jahr, das sind bei 0,35 Euro je kWh etwa 15 Euro. Ein Subwoofer erhöht den Verbrauch nur wenig.

Kann ich eine Soundbar an der Wand montieren?

Viele Soundbars lassen sich an der Wand befestigen. Ob die Halterung im Lieferumfang liegt, hängt vom Modell ab. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Bohrlöcher oder ein Wandhalterungs-Set vorgesehen sind. Für schwere Geräte wie die Sonos Arc Ultra mit 5,9 kg ist eine passende Halterung und tragfähige Wand wichtig.

Fazit

Für Käufer, die vor allem Stimmen im Fernsehen besser verstehen möchten, genügt eine einfache Stereo-Soundbar für rund 90 Euro. Wer mehr Bass und Filmwirkung wünscht, wählt ein Modell mit Subwoofer, am günstigsten als eingebautes Teil, kräftiger mit externem Subwoofer ab etwa 150 Euro. Dolby Atmos setzt einen eARC-Anschluss am Fernseher voraus und beginnt im Vergleich bei rund 280 Euro. Für kleine Fernseher eignet sich eine kompakte Soundbar mit unter 70 cm Breite, für große Fernseher ab 55 Zoll auch ein breites Modell. Wer echten Raumklang mit Lautsprechern hinter dem Sofa sucht, braucht Platz für ein Set mit mehreren Teilen. Die Preis-Leistung liegt bei den günstigen Modellen mit Subwoofer vorn, das Spitzengerät rechtfertigt seinen Preis nur für Anspruchsvolle.

Vergleichssieger ist der Samsung HW-Q610GF mit der Gesamtnote 1,7. Das beste Verhältnis von Preis und Leistung bietet der Hisense HS2000 (Note 2,2, ca. 90 €).