So haben wir bewertet
Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.
Schnittbreite und Fläche (30 %)
Schnittbreite, empfohlene Rasenfläche und Antrieb entscheiden, wie lange das Mähen dauert.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Stiga Collector 48 S AE | 1,4 | 46 cm Schnittbreite, Hinterradantrieb mit 3,7 km/h und 400 m² empfohlene Fläche. |
| 2. Einhell GP-CM 36/47 S HW Li | 1,2 | Mit 47 cm Schnittbreite, Radantrieb und 700 m² empfohlener Fläche der größte Wert im Vergleich. |
| 3. Fuxtec FX-E2RM37SET | 1,9 | 37 cm Schnittbreite und 500 m² empfohlene Fläche, ohne Radantrieb. |
| 4. Worx WG743E | 1,7 | 40 cm Schnittbreite und 500 m² empfohlene Fläche, ohne Radantrieb. |
| 5. Güde 320/20-4 | 3,1 | 32 cm Schnittbreite, eine empfohlene Fläche nennt der Hersteller auf der geöffneten Seite nicht. |
| 6. Stiga Collector 136e Kit | 2,5 | 34 cm Schnittbreite und 250 m² empfohlene Fläche, ohne Radantrieb. |
| 7. Gardena EasyMax 32/18V P4A | 2,8 | 32 cm Schnittbreite und 200 m² empfohlene Fläche. |
| 8. Bosch ROTAK18V-32 | 3,0 | 32 cm Schnittbreite, Bosch nennt als Fläche bis 150 m². |
| 9. Husqvarna Aspire LC34-P4A | 2,3 | 34 cm Schnittbreite, laut Händlertitel bis 500 m² Rasenfläche. |
| 10. Einhell GE-CM 18/30 Li | 3,4 | 30 cm Schnittbreite und 150 m² empfohlene Fläche, die kleinsten Werte im Vergleich. |
Akku und Lieferumfang (25 %)
Spannung, Kapazität und Zahl der Akkus sowie das Ladegerät bestimmen, wie weit eine Ladung reicht.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Stiga Collector 48 S AE | 1,6 | Ein 48-V-Akku mit 5,0 Ah entspricht 240 Wh, das ist die größte Einzelakku-Energie im Vergleich. |
| 2. Einhell GP-CM 36/47 S HW Li | 1,3 | Vier Akkus mit je 4,0 Ah und zwei Ladegeräte, zwei Akkus laufen gleichzeitig im 36-V-System. |
| 3. Fuxtec FX-E2RM37SET | 2,2 | Zwei 20-V-Akkus und Doppelladegerät, die Kapazität je Akku ist in den geöffneten Quellen nicht eindeutig. |
| 4. Worx WG743E | 1,9 | Zwei 20-V-Akkus mit je 4,0 Ah und Doppelladegerät, 160 Wh in Summe. |
| 5. Güde 320/20-4 | 2,7 | Ein 20-V-Akku mit 4,0 Ah (80 Wh) und ein Ladegerät mit nur 1,5 A. |
| 6. Stiga Collector 136e Kit | 2,6 | Zwei 20-V-Akkus mit je 2,0 Ah und Doppelladegerät, zusammen 80 Wh. |
| 7. Gardena EasyMax 32/18V P4A | 2,8 | Ein 18-V-Akku mit 4,0 Ah (72 Wh) und Ladegerät im Set, Akku im Power-for-All-System. |
| 8. Bosch ROTAK18V-32 | 2,8 | Ein 18-V-Akku mit 4,0 Ah (72 Wh) und Ladegerät im Set. |
| 9. Husqvarna Aspire LC34-P4A | 2,8 | Ein 18-V-Akku mit 4,0 Ah (72 Wh) und Ladegerät im Set, Power-for-All-System. |
| 10. Einhell GE-CM 18/30 Li | 3,4 | Ein 18-V-Akku mit 3,0 Ah (54 Wh) ist die kleinste Akkuenergie im Vergleich. |
Handhabung (30 %)
Gewicht, Fangkorb, Schnitthöhenstufen und Lautstärke spüren Sie bei jedem Mähen.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Stiga Collector 48 S AE | 2,6 | 25 kg sind schwer, der Antrieb und der 60-l-Fangkorb mit Füllstandsanzeige gleichen das teilweise aus. |
| 2. Einhell GP-CM 36/47 S HW Li | 2,8 | Mit 30,5 kg und 95 dB(A) schwer und laut, der Radantrieb gleicht das Gewicht beim Schieben teilweise aus. |
| 3. Fuxtec FX-E2RM37SET | 2,6 | 14,73 kg und 96 dB(A) Schallleistung, dafür sechs Schnitthöhen und ein 40-l-Fangkorb. |
| 4. Worx WG743E | 2,5 | 15,2 kg und 92 dB(A), dafür der größte Schnitthöhenbereich von 20 bis 80 mm und 45 l Fangkorb. |
| 5. Güde 320/20-4 | 1,7 | Mit 8,5 kg das leichteste Gerät, 30 l Fangkorb, aber nur drei Schnitthöhen und 92 dB. |
| 6. Stiga Collector 136e Kit | 1,8 | 11,25 kg, 35 l Fangkorb und sechs Schnitthöhen, 87 dB(A) im Mittelfeld. |
| 7. Gardena EasyMax 32/18V P4A | 1,9 | 9,8 kg, 87 dB(A), vier Schnitthöhen, aber nur 25 l Fangkorb. |
| 8. Bosch ROTAK18V-32 | 1,6 | 35 l Fangkorb, fünf Schnitthöhen und mit 86 dB(A) der leiseste angegebene Wert bei 10,8 kg. |
| 9. Husqvarna Aspire LC34-P4A | 2,0 | 11,8 kg ohne Akku, 30 l Fangkorb, vier Schnitthöhen, teleskopierbarer Holm. |
| 10. Einhell GE-CM 18/30 Li | 2,2 | 9,19 kg und klappbarer Holm, aber nur 25 l Fangkorb und drei Schnitthöhen, Lautstärke nicht angegeben. |
Preis-Leistung (15 %)
Verhältnis der übrigen Teilnoten zum aktuellen Straßenpreis.
| Produkt | Note | Begründung |
|---|
| 1. Stiga Collector 48 S AE | 2,9 | Rund 490 Euro bei Otto, die Daten liegen im oberen Feld und tragen den Preis zum Teil. |
| 2. Einhell GP-CM 36/47 S HW Li | 3,0 | Rund 510 Euro sind der höchste Preis im Vergleich, die Daten rechtfertigen einen Teil davon. |
| 3. Fuxtec FX-E2RM37SET | 1,5 | Rund 170 Euro für 37 cm Schnittbreite und zwei Akkus, sehr günstig für diese Daten. |
| 4. Worx WG743E | 2,7 | Rund 310 Euro, Daten und Ausstattung sind gut, der Abstand zu den Geräten um 170 Euro ist deutlich. |
| 5. Güde 320/20-4 | 1,5 | Rund 100 Euro für ein komplettes Set mit Akku, günstigstes Gerät im Vergleich. |
| 6. Stiga Collector 136e Kit | 2,2 | Rund 190 Euro, ordentliche Daten, Akkus mit kleiner Kapazität. |
| 7. Gardena EasyMax 32/18V P4A | 1,7 | Rund 140 Euro für ein Set mit Akku, günstig bei soliden Daten. |
| 8. Bosch ROTAK18V-32 | 1,9 | Rund 160 Euro im Preisvergleich, günstig für Ausstattung mit Mulcheinsatz. |
| 9. Husqvarna Aspire LC34-P4A | 3,2 | Rund 290 Euro bei 34 cm Schnittbreite und einem Akku, das ist der schwächste Wert im Vergleich. |
| 10. Einhell GE-CM 18/30 Li | 1,8 | Rund 120 Euro für ein Set mit Akku, günstig, die Daten sind aber die schwächsten. |
Kaufberatung: Worauf Sie bei Akku-Rasenmäher achten sollten
Wie funktioniert ein Akku-Rasenmäher?
Ein Akku-Rasenmäher arbeitet wie ein Elektromäher mit Kabel, bezieht den Strom aber aus einem Lithium-Ionen-Akku am Gerät. Ein Elektromotor treibt ein waagerecht rotierendes Messer an, das die Halme abschneidet. Ein Luftstrom unter dem Mähdeck befördert das Schnittgut nach hinten in den Fangkorb oder, wenn Sie einen Mulchstopfen einsetzen, zurück in den Rasen.
Gegenüber einem Benzinmäher entfallen Abgase, Öl und Zündkerzen. Gegenüber einem Kabelmäher entfällt das Verlegen und Umsetzen des Kabels. Dafür begrenzt der Akku die Arbeitszeit, und ein gutes Gerät braucht entweder einen großen Akku oder einen zweiten Akku zum Wechseln.
Die Geräte in diesem Vergleich sind Schiebemäher mit Fangkorb für kleine und mittlere Gärten. Mähroboter, Aufsitzmäher und Spindelmäher gehören nicht dazu.
Bauarten im Überblick
Innerhalb der Akku-Rasenmäher lassen sich drei Bauarten unterscheiden, die sich vor allem im Antrieb und im Schnittgutweg unterscheiden.
- Schiebemäher ohne Antrieb: Sie schieben das Gerät selbst. Die übrigen acht Geräte im Vergleich weisen keinen Antrieb aus und wiegen zwischen 8,5 und 15,2 kg.
- Mäher mit Radantrieb: Ein Motor treibt die Hinterräder an. Im Vergleich sind das der Stiga Collector 48 S AE mit 25 kg und der Einhell GP-CM 36/47 S HW Li mit 30,5 kg. Der Antrieb erleichtert das Schieben, erhöht aber Gewicht und Preis.
- Mäher mit Mulchfunktion: Viele Modelle lassen sich mit Fangkorb oder mit Mulchstopfen betreiben. Bosch, Husqvarna und der Einhell GP-CM 36/47 nennen eine Mulchfunktion.
Alle zehn Geräte besitzen eine Schnitthöhenverstellung, die je nach Modell drei bis sechs Stufen bietet. Bei den größeren Geräten arbeitet sie zentral mit einem Hebel, bei den kleineren häufig axial an jedem Rad.
Rasenfläche und Schnittbreite richtig zuordnen
Die empfohlene Rasenfläche ist eine Herstellerangabe und beschreibt, bis zu welcher Größe das Gerät bei normalem Gras sinnvoll arbeitet. Je breiter das Messer, desto weniger Bahnen müssen Sie ziehen. Die folgende Übersicht zeigt, welche Angaben die Hersteller in diesem Vergleich machen.
| Empfohlene Fläche | Schnittbreite | Beispiele im Vergleich |
|---|
| bis 150 m² | 30 bis 32 cm | Einhell GE-CM 18/30, Bosch ROTAK18V-32 |
| 200 bis 250 m² | 32 bis 34 cm | Gardena EasyMax, Stiga Collector 136e |
| bis 500 m² | 34 bis 40 cm | Fuxtec, Worx, Husqvarna |
| 400 bis 700 m² | 46 bis 47 cm | Stiga Collector 48 S AE, Einhell GP-CM 36/47 |
Rechnen Sie mit Reserve: Eine Fläche von 400 m² ist für ein Gerät mit 32 cm Schnittbreite formal zu groß, mit einem Gerät für 500 m² hingegen entspannt zu mähen. Hänge, Hindernisse wie Bäume und Beete sowie nasses oder hohes Gras verlängern die Arbeitszeit.
Akku, Spannung und Kapazität verstehen
Auf dem Akku stehen zwei Zahlen. Die Spannung in Volt (V) bestimmt, welche Leistung das System abgeben kann, die Kapazität in Amperestunden (Ah) bestimmt, wie lange es sie abgeben kann. Multiplizieren Sie beide, erhalten Sie die gespeicherte Energie in Wattstunden (Wh). Ein Akku mit 18 V und 4,0 Ah speichert 72 Wh.
Mehrere Hersteller koppeln zwei Akkus. Ein 36-V-System besteht aus zwei 18-V-Akkus, ein 40-V-System aus zwei 20-V-Akkus. Beide Akkus sind dann gleichzeitig im Einsatz, die Energie addiert sich. Im Lieferumfang des Einhell GP-CM 36/47 liegen vier Akkus, von denen immer zwei arbeiten und zwei geladen bereitliegen.
Die Hersteller bauen eigene Systeme. Bosch, Gardena und Husqvarna nutzen die Power-for-All-Alliance mit 18 V, Einhell das Power-X-Change-System, Fuxtec und Stiga eigene 20-V-Akkus, Worx das PowerShare-System. Akkus verschiedener Systeme passen nicht zusammen, innerhalb eines Systems lassen sich Akkus zwischen Rasenmäher, Trimmer und Heckenschere tauschen.
Die Ladedauer liegt bei den Geräten, die sie nennen, bei etwa zwei Stunden. Ein zweiter Akku verlängert die Mähzeit daher deutlich stärker als ein größeres Ladegerät.
Fangkorb, Mulchen und Schnitthöhe
Das Fangkorbvolumen reicht im Vergleich von 25 l beim Einhell GE-CM 18/30 und beim Gardena EasyMax bis 75 l beim Einhell GP-CM 36/47. Ein kleiner Korb ist schneller voll und muss häufiger geleert werden. Bei einer Fläche von 150 m² fällt das kaum ins Gewicht, bei 500 m² spürbar.
Mulchen bedeutet, dass das Gerät das Schnittgut fein zerkleinert und im Rasen belässt. Das spart das Leeren und liefert dem Boden Nährstoffe. Es funktioniert am besten, wenn Sie oft mähen, das Gras trocken ist und nur wenig abgeschnitten wird. Bei langem, nassem Gras verstopft das Mähdeck leichter.
Bei der Schnitthöhe gilt als Richtwert: Gebrauchsrasen etwa 3,5 bis 4,5 cm, Zierrasen etwa 2 bis 3 cm. Kürzen Sie pro Schnitt höchstens ein Drittel der Halmlänge, sonst leidet die Grasnarbe. Ein breiter Bereich, wie ihn der Worx WG743E mit 20 bis 80 mm bietet, hilft beim ersten Schnitt im Frühjahr, wenn das Gras hoch steht. Mehr Stufen, wie sechs bei Stiga, Fuxtec und Worx, erlauben feinere Abstufungen als die drei Stufen von Güde und Einhell GE-CM 18/30.
Gewicht, Antrieb und Lautstärke
Das Gewicht bestimmt, wie anstrengend das Schieben, Wenden und Tragen ist. Im Vergleich reicht es von 8,5 kg beim Güde bis 30,5 kg beim Einhell GP-CM 36/47. Die Hersteller geben nicht immer an, ob der Akku mitgewogen ist. Husqvarna nennt 11,8 kg ausdrücklich ohne Akku. Bei Geräten für Treppen, Hanglagen oder mehrere Gartenebenen zählt das Gewicht stärker als die Schnittbreite.
Ein Radantrieb lohnt ab Flächen von mehreren hundert Quadratmetern oder bei Steigungen. Auf kleinen ebenen Flächen ist er überflüssig und macht das Gerät schwer.
Bei der Lautstärke geben die Hersteller entweder den Schalldruck am Ohr des Bedieners oder die Schallleistung an. Die Werte sind nicht direkt vergleichbar. Husqvarna nennt am Ohr 74 dB(A), im Preisvergleich steht für dasselbe Gerät 87 dB(A). Als Faustregel empfindet das Ohr zehn Dezibel mehr als etwa doppelt so laut. Ein Gerät mit 96 dB(A) wie der Fuxtec klingt also deutlich lauter als eines mit 86 dB(A) wie der Bosch.
Akku-Rasenmäher sind in der Regel leiser als Benzinmäher, weil der Motorlärm niedriger ausfällt. Es bleibt das Geräusch des Messers.
Wer an Hängen mäht, sollte quer zum Hang arbeiten und bei Nässe auf das Mähen verzichten. Ein Gerät mit Radantrieb zieht bergauf selbst, bergab bremst es nicht von allein. Prüfen Sie vor jedem Einsatz den Rasen auf Steine, Spielzeug und Äste, denn Fremdkörper beschädigen das Messer und können weggeschleudert werden.
Verbrauch und laufende Kosten
Ein Akku-Rasenmäher verbraucht pro Mähgang nur wenig Strom. Die Berechnung ist einfach: Die Energie des Akkus in Wattstunden geteilt durch 1.000 ergibt Kilowattstunden. Mit einem angenommenen Strompreis von 0,35 Euro je kWh ergibt sich folgende Rechnung für eine vollständige Ladung.
| Akku | Energie | Kosten je Ladung |
|---|
| 18 V, 3,0 Ah | 54 Wh | etwa 1,9 Cent |
| 18 V, 4,0 Ah | 72 Wh | etwa 2,5 Cent |
| 2 x 20 V, je 4,0 Ah | 160 Wh | etwa 5,6 Cent |
| 48 V, 5,0 Ah | 240 Wh | etwa 8,4 Cent |
Bei 25 Mähgängen im Jahr und einer Ladung je Gang kostet der Strom mit dem größten Akku rund 2,10 Euro, mit dem kleinsten knapp 0,50 Euro. Ladeverluste erhöhen den Wert leicht, bleiben aber im einstelligen Eurobereich.
Die laufenden Kosten entstehen eher durch Verschleiß. Das Messer wird stumpf oder beschädigt und lässt sich schärfen oder ersetzen. Der Akku verliert nach mehreren hundert Ladezyklen an Kapazität, ein Ersatzakku kostet je nach System einen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Betrag.
Aufstellen, Laden und Pflege
Die Montage dauert bei den meisten Geräten wenige Minuten: Holm aufklappen und einrasten, Fangkorb einhängen, Schnitthöhe wählen und Akku einsetzen. Prüfen Sie vor dem ersten Einsatz die Anleitung auf das Mulchzubehör und die Sicherheitsabschaltung.
Laden Sie den Akku bei Zimmertemperatur im Trockenen. Bei Geräten, die zwei Akkus mit Doppelladegerät mitbringen, können beide gleichzeitig laden. Lassen Sie einen Akku nach dem Laden nicht dauerhaft am Ladegerät hängen.
Zur Pflege nach jedem Einsatz gehört:
- Akku abnehmen, bevor Sie das Gerät umdrehen oder reinigen.
- Mähdeck von Gras befreien, bevor es antrocknet.
- Fangkorb ausleeren und ausspülen, damit die Lüftungsschlitze frei bleiben.
- Messer auf Schäden und Schärfe prüfen und bei Steinkontakt sofort kontrollieren.
Zur Überwinterung lagern Sie das Gerät trocken und den Akku frostfrei, bei Raumtemperatur und teilgeladen. Ein klappbarer Holm, wie ihn Gardena, Bosch und Einhell bieten, spart dabei Platz in Schuppen oder Keller. Einen Hochdruckreiniger sollten Sie am Mäher nicht einsetzen.
Typische Fehler beim Kauf
Beim Vergleich von Angeboten treten immer wieder dieselben Fehler auf.
- Solo-Version bestellen: Viele Modelle gibt es mit und ohne Akku. Die Solo-Version ist günstiger, doch Akku und Ladegerät kosten extra. Achten Sie auf Formulierungen wie ohne Akku und Ladegerät im Titel.
- Fläche überschätzen: Ein Gerät für 150 m² ist bei 300 m² Rasen dauerhaft überfordert, Sie müssten den Akku mitten in der Arbeit wechseln.
- Auf die Ah-Zahl allein schauen: Ein 20-V-Akku mit 4,0 Ah speichert 80 Wh, ein 18-V-Akku mit 4,0 Ah nur 72 Wh. Vergleichen Sie die Wattstunden.
- Systemwechsel unterschätzen: Wer schon Akkugeräte besitzt, spart mit demselben System viel Geld, weil nur der Mäher fehlt.
- Gewicht ignorieren: Ein Gerät mit 30 kg lässt sich schwer in den Keller tragen oder über Stufen heben.
- Fangkorb zu klein: Bei 25 l müssen Sie auf größeren Flächen häufig anhalten.
Prüfen Sie außerdem, ob der Preis die Kundenbewertungen widerspiegelt. Bei wenigen Bewertungen sagt der Sterndurchschnitt wenig aus. Im Vergleich liegen für sechs Geräte mindestens zehn Bewertungen bei Otto vor, für die übrigen vier fehlt eine belastbare Sternezahl. Lesen Sie außerdem die Lieferumfangsangaben genau, denn bei einigen Händlern gehören Mulchstopfen, Zweitakku oder Schutzhandschuhe nur zu bestimmten Varianten.
Fachbegriffe kurz erklärt
- Bürstenloser Motor (Brushless): Motor ohne Kohlebürsten, der weniger Verschleiß hat und effizienter arbeitet als ein Bürstenmotor.
- Spannung (V): Elektrische Spannung des Akkus, ein höherer Wert steht für mehr Leistungsreserve.
- Kapazität (Ah) und Energie (Wh): Ah gibt die Ladungsmenge an, Wh die gespeicherte Energie, errechnet aus Spannung mal Ah.
- Schalldruckpegel und Schallleistungspegel: Der erste wird am Ohr des Bedieners gemessen, der zweite beschreibt die gesamte Schallabgabe des Geräts.
- Mulchen: Zerkleinern des Schnittguts und Verteilen im Rasen statt Auffangen im Korb.
- Heckauswurf: Das Schnittgut wird nach hinten in den Fangkorb oder auf den Rasen geblasen.
- Axiale und zentrale Höhenverstellung: Axial stellen Sie jedes Rad einzeln ein, zentral verstellt ein Hebel alle Räder gemeinsam.
- Radantrieb: Motor, der die Hinterräder antreibt und das Schieben erleichtert.
- IPX4: Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen, nicht gegen Untertauchen.
Häufige Fragen zu Akku-Rasenmäher
Für welche Rasengröße reicht ein Akku-Rasenmäher?
Die Hersteller in diesem Vergleich nennen Flächen von 150 m² beim Einhell GE-CM 18/30 und beim Bosch ROTAK18V-32 bis zu 700 m² beim Einhell GP-CM 36/47. Die Spanne hängt von Schnittbreite, Akku und Antrieb ab. Planen Sie mit einer Reserve und wählen Sie das Gerät lieber eine Klasse größer, wenn Ihr Rasen ansteigt, viele Hindernisse hat oder oft nass ist.
Wie viel Akkukapazität brauche ich?
Rechnen Sie die Energie aus Spannung mal Amperestunden. Ein 18-V-Akku mit 4,0 Ah speichert 72 Wh, zwei 20-V-Akkus mit je 4,0 Ah zusammen 160 Wh. Für Flächen bis 150 m² genügt ein Akku, ab etwa 300 m² empfiehlt sich ein zweiter Akku zum Wechseln oder ein System mit zwei Akkus. Die Mähzeit hängt zusätzlich von Gras und Gelände ab.
Fangkorb oder Mulchen, was ist besser?
Der Fangkorb liefert ein sauberes Schnittbild und entfernt das Schnittgut, das Sie kompostieren können. Mulchen spart das Leeren und gibt dem Boden Nährstoffe zurück, funktioniert aber nur bei häufigem Mähen und trockenem Gras gut. Bosch, Husqvarna und Einhell GP-CM 36/47 bieten beide Betriebsarten, bei den übrigen Geräten sollten Sie das Zubehör vor dem Kauf prüfen.
Brauche ich einen Radantrieb?
Ein Radantrieb erleichtert das Schieben bei großen Flächen und Steigungen. Im Vergleich weisen nur der Stiga Collector 48 S AE und der Einhell GP-CM 36/47 einen aus. Beide wiegen 25 und 30,5 kg. Auf kleinen ebenen Flächen bis 250 m² lohnt der Antrieb kaum, weil er Gewicht und Preis erhöht, ohne die Arbeit merklich zu verkürzen.
Wie laut sind Akku-Rasenmäher?
Die Herstellerangaben liegen im Vergleich zwischen 86 dB(A) beim Bosch und 96 dB(A) beim Fuxtec. Die Zahlen sind nicht immer direkt vergleichbar, weil manche den Schalldruck am Ohr und andere die Schallleistung angeben. Zehn Dezibel mehr empfindet das Ohr etwa als doppelt so laut. Akku-Geräte sind meist leiser als Benzinmäher, ein Gehörschutz bleibt bei längerer Arbeit sinnvoll.
Wann darf ich den Rasen mähen?
Nach der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung dürfen Rasenmäher in Wohngebieten an Sonn- und Feiertagen sowie werktags zwischen 20 und 7 Uhr nicht betrieben werden. Viele Gemeinden legen zusätzlich eine Mittagsruhe fest. Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach den örtlichen Zeiten und halten Sie sich auch dann daran, wenn Ihr Gerät leise ist.
Passen Akkus verschiedener Marken zusammen?
Nur innerhalb eines Systems. Bosch, Gardena und Husqvarna nutzen die Power-for-All-Alliance mit 18 V, deren Akkus untereinander passen. Einhell setzt auf Power X-Change, Fuxtec und Stiga auf eigene 20-V-Akkus, Worx auf PowerShare. Wenn Sie bereits Akkugeräte besitzen, sollten Sie ein Gerät aus demselben System wählen und dann den Mäher auch ohne Akku erwerben.
Was kostet der Strom für das Mähen im Jahr?
Sehr wenig. Mit angenommenen 0,35 Euro je kWh kostet eine vollständige Ladung eines 72-Wh-Akkus etwa 2,5 Cent, eines 240-Wh-Akkus etwa 8,4 Cent. Bei 25 Mähgängen im Jahr sind das zwischen 0,50 und 2,10 Euro, Ladeverluste erhöhen den Betrag leicht. Teurer sind Verschleißteile wie Messer und irgendwann ein Ersatzakku.
Wie lagere ich Gerät und Akku im Winter?
Reinigen Sie das Mähdeck, leeren Sie den Fangkorb und stellen Sie das Gerät trocken und geschützt ab. Der Akku gehört nicht in die Kälte, sondern frostfrei bei Raumtemperatur, am besten teilgeladen. Klappen Sie den Holm zusammen, um Platz zu sparen. Prüfen Sie vor dem ersten Mähen im Frühjahr Messer und Akkuanzeige.
Lohnt sich das Set mit Akku gegenüber der Solo-Version?
Wenn Sie noch kein Akkusystem besitzen, ja, denn Akku und Ladegerät kosten extra. Bei Otto beträgt der Aufpreis des Sets gegenüber der Solo-Version beim Einhell GE-CM 18/30 rund 30 Euro und beim Gardena EasyMax rund 85 Euro. Wer bereits Akkus des passenden Systems hat, spart mit der Solo-Version. Achten Sie in der Artikelbeschreibung auf ohne Akku und Ladegerät, damit Sie nicht versehentlich die Solo-Version bestellen.