Buggys Vergleich 2026

Stand: Oktober 2026 | 10 Produkte im Vergleich | Bewertet nach 5 Kriterien

Ein Buggy mit Liegeposition begleitet die meisten Kinder von den ersten Lebensmonaten bis ins Kindergartenalter und kommt ohne die Wanne eines Kombikinderwagens aus. Dieser Vergleich stellt zehn Modelle mit 6,3 bis 11,5 Kilogramm Eigengewicht gegenüber, die im Oktober 2026 zwischen rund 60 und 350 Euro kosten. Ausgewertet wurden Gewicht, Packmaß, Liegeposition, Räder, Federung, Sonnenschutz und Ausstattung nach Herstellerangaben, Datenblättern und Händlerseiten. Preise und Kundenbewertungen stammen von Otto. Bewertungen erscheinen nur, wenn mindestens zehn vorlagen.

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Buggys

Unsere Empfehlungen

VERGLEICHS-SIEGERBuggys1,9GUTdeutsche-deals.com10/2026
ABC Design Avus 3

ABC Design Avus 3

Beste Gesamtnote im Vergleich. Geeignet für: Für Eltern, die ein stabiles Fahrwerk ohne Reifenpflege wollen und das höhere Gewicht in Kauf nehmen.

1,9gut ca. 200 €

PREIS-LEISTUNGS-SIEGERBuggys2,0GUTdeutsche-deals.com10/2026
Hauck Shop N Care

Hauck Shop N Care

Bestes Verhältnis von Preis und Leistung. Geeignet für: Für Familien, die einen vollständig ausgestatteten Alltagsbuggy zu einem niedrigen Preis suchen und kein Handgepäckmaß brauchen.

2,0gut ca. 90 €

Das Wichtigste in Kürze

Buggys im Vergleich: alle 10 Produkte

Produkt1.VERGLEICHS-SIEGERBuggys1,9GUTdeutsche-deals.com10/2026ABC Design Avus 3ABC Design Avus 32.PREIS-LEISTUNGS-SIEGERBuggys2,0GUTdeutsche-deals.com10/2026Hauck Shop N CareHauck Shop N Care3.Joie Nitro LXJoie Nitro LX4.Hauck Travel N CareHauck Travel N Care5.Chicco Echo LiteChicco Echo Lite6.Cybex OrfeoCybex Orfeo7.my junior PLIA²my junior PLIA²8.Lionelo Annet PlusLionelo Annet Plus9.Kinderkraft TRIG 3Kinderkraft TRIG 310.Kinderkraft TIKKinderkraft TIK
Gesamtnote1,9gut2,0gut2,0gut2,0gut2,1gut2,1gut2,1gut2,3gut2,4gut2,8befriedigend
Preis (ca.)200 €90 €90 €120 €90 €310 €350 €140 €110 €60 €
Kundenbewertungk. A.4,5 von 5
82 Bewertungen
k. A.3,0 von 5
50 Bewertungen
k. A.k. A.5,0 von 5
13 Bewertungen
4,0 von 5
152 Bewertungen
3,0 von 5
21 Bewertungen
k. A.
Eigengewicht9,9 kg (Gestell)8,9 kg7,7 kg6,9 kg7,6 kg6,3 kg11,5 kg (mit Rädern)11,5 kg8,9 kg6,5 kg
Maße gefaltet62 x 56 x 32 cm44 x 52 x 77 cm41 x 31 x 107,5 cm34 x 50 x 58 cm29 x 25 x 104 cm53 x 47,5 x 52,5 cm72 x 55 x 34 cmca. 90 x 58 x 45 cmk. A.106 x 28 x 33,5 cm
Max. Kindergewicht22 kg22 kg15 kg22 kg22 kg22 kg22 kg22 kg22 kg15 kg
Rückenlehne3 Stufen, bis flach3 Stufen, bis 153°Stufenlos bis flachStufenlos, 108 bis 156°4 Stufen, bis flachLiegesitz mit FußstützeLiegefläche 90 cm3 Stufen, bis flachLehne und Fußstütze liegendVerstellbar bis liegend
Geeignet abGeburt (mit Gurtverkleinerung)Geburt (bis 48 Monate)GeburtGeburt (bis 48 Monate)GeburtGeburt (bis ca. 4 Jahre)Geburt (bis 4 Jahre)Geburt (bis 48 Monate)Geburt (bis ca. 4 Jahre)6 Monate
RäderAirless, 17,5 / 22,5 cmEVA, 17,8 / 25,4 cmEVA, Doppel-VorderräderEVA, 13,5 / 16 cmVorderräder schwenkbark. A.Luftkammer, 19 / 26,5 cmEVA, 20,3 / 27,9 cm17,6 / 25,4 cm, pannensicherPannensicher, ohne Luft
FederungEinzelrad plus HinterachseJa4-Rad-EinzelfederungJaAn allen RädernWeich, Vorderräder2-stufig einstellbarVorn und hintenJaJa
SonnenschutzUPF 50+UPF 50+UV 50+UPF 50+UV 50+UPF 50+UV 50+UPF 50+Verdeck, UPF k. A.Verdeck, UPF k. A.
FaltungEinhandEinhandEinhandEinhandSchirmfaltungEinhandEinhandEinfach zusammenklappbarEinhand (Click & Fold)k. A.
EinkaufskorbJa, bis 5 kgXL-Korb, bis 3 kgJa, Last k. A.Ja, bis 3 kgk. A.Ja, bis 5 kgBis 41,4 lJa, bis 3 kgJa, bis 3 kgJa, Last k. A.
Stärken
  • Liegefläche 87,5 x 34 cm
  • Airless-Räder, keine Pannen
  • Zusatzfederung an der Hinterachse
  • Korb bis 5 kg
  • Liegefläche 93 x 33 cm
  • Große Hinterräder mit Federung
  • Einhandfaltung
  • Viele Kundenbewertungen
  • Nur 7,7 kg Eigengewicht
  • Einzelfederung an allen Rädern
  • Lehne stufenlos bis flach
  • Günstiger Preis
  • Nur 6,9 kg schwer
  • Sehr kleines Packmaß
  • Stufenlos verstellbare Lehne
  • Steht gefaltet von allein
  • Sehr schmal gefaltet
  • 22 kg Belastbarkeit
  • Federung an allen Rädern
  • Gepolsterter Frontbügel
  • Nur 6,3 kg schwer
  • Gefaltet 53 x 47,5 x 52,5 cm
  • Korb bis 5 kg
  • Bezug bei 30 Grad waschbar
  • Luftkammerräder, einstellbare Federung
  • Liegefläche 90 cm lang
  • Korb bis 41,4 Liter
  • Schieber 93,5 bis 112 cm
  • Fußsack, Netz, Becherhalter dabei
  • Große Räder mit Federung
  • 4,0 Sterne aus 152 Bewertungen
  • Drei Lehnenstufen bis flach
  • Liegefläche 91,5 cm lang
  • Räder 17,6 und 25,4 cm
  • Einhandfaltung Click & Fold
  • Preis rund 110 Euro
  • Rund 60 Euro
  • Nur 6,5 kg schwer
  • Schmal gefaltet, 28 cm breit
  • Fünf-Punkt-Gurt
Schwächen
  • Gestell wiegt 9,9 kg
  • Keine Bewertungen bei Otto
  • 8,9 kg Eigengewicht
  • Gefaltet 77 cm lang
  • Nur bis 15 kg freigegeben
  • Keine Bewertungen bei Otto
  • Kleine Räder, 13,5 und 16 cm
  • Bewertung 3,0 Sterne
  • Korbgröße nicht angegeben
  • Nur wenige Bewertungen
  • Rund 310 Euro
  • Raddaten nicht angegeben
  • Rund 350 Euro
  • 11,5 kg mit Rädern
  • 11,5 kg Eigengewicht
  • Gefaltet etwa 90 cm lang
  • Packmaß nicht angegeben
  • Bewertung 3,0 Sterne
  • Erst ab 6 Monaten
  • Nur bis 15 kg
  • Wenige Ausstattungsangaben
Zum Angebot

Preise: ungefährer Straßenpreis, Stand Oktober 2026. Den aktuellen Preis sehen Sie beim Händler.

Die 10 Buggys im Einzelnen

1.

ABC Design Avus 3 Vergleichssieger

Gesamtnote 1,9 (gut)Preis ca. 200 €

Der Avus 3 von ABC Design wiegt als Gestell 9,9 Kilogramm und misst gefaltet 62 x 56 x 32 Zentimeter, aufgebaut 87 x 56 x 111 Zentimeter. Die Rückenlehne ist dreifach verstellbar bis in die flache Liegeposition, die Liegefläche misst 87,5 x 34 Zentimeter. Der Hersteller gibt das Modell ab Geburt frei, wenn das Gurtsystem verkleinert und die flache Liegeposition genutzt wird, bis etwa vier Jahre und 22 Kilogramm. Die pannensicheren Airless-Räder haben 17,5 Zentimeter vorn und 22,5 Zentimeter hinten, dazu kommt eine Einzelradfederung mit Zusatzfederung an der Hinterachse. Das Verdeck bietet UV-Schutz 50+, der Korb trägt 5 Kilogramm. Bei Otto kostet der Avus 3 rund 200 Euro, Bewertungen liegen dort nicht vor.

Stärken

  • Liegefläche 87,5 x 34 cm
  • Airless-Räder, keine Pannen
  • Zusatzfederung an der Hinterachse
  • Korb bis 5 kg

Schwächen

  • Gestell wiegt 9,9 kg
  • Keine Bewertungen bei Otto

Geeignet für: Für Eltern, die ein stabiles Fahrwerk ohne Reifenpflege wollen und das höhere Gewicht in Kauf nehmen.

ABC Design Avus 3VERGLEICHS-SIEGERBuggys1,9GUTdeutsche-deals.com10/2026
2.

Hauck Shop N Care Preis-Leistungs-Sieger

Gesamtnote 2,0 (gut)Preis ca. 90 € 4,5 von 5 (82 Bewertungen bei Otto)

Der Shop N Care gehört zu den Shopper-Modellen von Hauck und wiegt 8,9 Kilogramm. Gefaltet misst er 44 x 52 x 77 Zentimeter. Die Rückenlehne lässt sich in drei Stufen bis 153 Grad neigen, die Liegefläche misst 93 x 33 Zentimeter, der Hersteller nennt eine Nutzung von der Geburt bis 48 Monate. Die pannensicheren EVA-Räder messen vorn 17,8 und hinten 25,4 Zentimeter, die Vorderräder schwenken und lassen sich feststellen, zusätzlich ist der Buggy gefedert. Das dreiteilige Verdeck bietet UPF 50+. Der Korb ist als XL-Korb ausgewiesen, die Gesamtlast von 25 Kilogramm schließt 3 Kilogramm Korbinhalt ein. Bei Otto liegt der Preis bei rund 90 Euro, die Kundenbewertung bei 4,5 Sternen aus 82 Bewertungen.

Stärken

  • Liegefläche 93 x 33 cm
  • Große Hinterräder mit Federung
  • Einhandfaltung
  • Viele Kundenbewertungen

Schwächen

  • 8,9 kg Eigengewicht
  • Gefaltet 77 cm lang

Geeignet für: Für Familien, die einen vollständig ausgestatteten Alltagsbuggy zu einem niedrigen Preis suchen und kein Handgepäckmaß brauchen.

Hauck Shop N CarePREIS-LEISTUNGS-SIEGERBuggys2,0GUTdeutsche-deals.com10/2026
3.

Joie Nitro LX

Gesamtnote 2,0 (gut)Preis ca. 90 €

Der Nitro LX von Joie ist ein klassischer Schirmbuggy mit einem Eigengewicht von 7,7 Kilogramm. Gefaltet misst er laut Händlerangabe 41 x 31 x 107,5 Zentimeter, aufgebaut 85 x 48,8 x 108,5 Zentimeter. Die Rückenlehne lässt sich stufenlos bis in die flache Liegeposition stellen, das Modell ist ab Geburt vorgesehen, aber nur bis etwa 15 Kilogramm Körpergewicht. Er rollt auf vier Rädern mit Einzelfederung, vorn als schwenkbare Doppelräder. Das abnehmbare Verdeck bietet UV-Schutz 50+, die Faltung gelingt mit einer Hand. Unter dem Sitz liegt ein Staukorb, eine Lastangabe fehlt. Bei Otto kostet der Nitro LX rund 90 Euro, Kundenbewertungen liegen dort nicht vor.

Stärken

  • Nur 7,7 kg Eigengewicht
  • Einzelfederung an allen Rädern
  • Lehne stufenlos bis flach
  • Günstiger Preis

Schwächen

  • Nur bis 15 kg freigegeben
  • Keine Bewertungen bei Otto

Geeignet für: Für Eltern mit einem Kind unter 15 Kilogramm, die einen günstigen und leichten Buggy mit Liegefunktion suchen.

Joie Nitro LX2,0gut
4.

Hauck Travel N Care

Gesamtnote 2,0 (gut)Preis ca. 120 € 3,0 von 5 (50 Bewertungen bei Otto)

Der Travel N Care ist das leichteste Hauck-Modell im Vergleich: 6,9 Kilogramm Eigengewicht, gefaltet 34 x 50 x 58 Zentimeter. Die Rückenlehne lässt sich stufenlos zwischen 108 und 156 Grad neigen, die Liegefläche misst 85 x 31 Zentimeter, die Nutzung ist laut Hersteller von der Geburt bis 48 Monate vorgesehen. Die EVA-Räder sind mit 13,5 Zentimetern vorn und 16 Zentimetern hinten klein, der Buggy ist gefedert. Das dreiteilige Verdeck bietet UPF 50+, die Faltung geht einhändig, der Buggy steht dabei von allein. Der Korb trägt bis 3 Kilogramm. Bei Otto kostet er rund 120 Euro, die Kundenbewertung liegt bei 3,0 Sternen aus 50 Bewertungen.

Stärken

  • Nur 6,9 kg schwer
  • Sehr kleines Packmaß
  • Stufenlos verstellbare Lehne
  • Steht gefaltet von allein

Schwächen

  • Kleine Räder, 13,5 und 16 cm
  • Bewertung 3,0 Sterne

Geeignet für: Für Reisen und Wege mit Bus, Bahn und Treppen, bei denen ein geringes Gewicht wichtiger ist als große Räder.

Hauck Travel N Care2,0gut
5.

Chicco Echo Lite

Gesamtnote 2,1 (gut)Preis ca. 90 €

Der Echo Lite von Chicco wiegt 7,6 Kilogramm und lässt sich mit der Schirmfaltung auf 29 x 25 x 104 Zentimeter zusammenlegen. Aufgebaut misst er 84 x 47 x 106 Zentimeter. Der Hersteller nennt eine Nutzung ab Geburt bis 22 Kilogramm, die Rückenlehne ist in vier Stufen bis zur vollen Liegeposition verstellbar, die Fußstütze lässt sich einstellen. Alle Räder sind mit Stoßdämpfern ausgestattet, die Vorderräder schwenken, zwei Bremsen sind verbaut. Das große Verdeck bietet UV-Schutz 50+. Angaben zum Korb und zu den Raddurchmessern fehlen auf der Herstellerseite. Bei Otto kostet das Modell in der Farbe Nut rund 90 Euro, es liegen dort 5 Bewertungen vor.

Stärken

  • Sehr schmal gefaltet
  • 22 kg Belastbarkeit
  • Federung an allen Rädern
  • Gepolsterter Frontbügel

Schwächen

  • Korbgröße nicht angegeben
  • Nur wenige Bewertungen

Geeignet für: Für Eltern, die ein schmal faltbares Standardmodell von einer bekannten Marke zu einem niedrigen Preis suchen.

Chicco Echo Lite2,1gut
6.

Cybex Orfeo

Gesamtnote 2,1 (gut)Preis ca. 310 €

Der Orfeo von Cybex ist mit 6,3 Kilogramm das leichteste Modell im Vergleich. Gefaltet misst er laut Hersteller 53 x 47,5 x 52,5 Zentimeter und ist für Kabinengepäck vorgesehen, aufgebaut 77 x 52 x 102 Zentimeter. Der Liegesitz hat eine integrierte Fußstütze und ist ab Geburt freigegeben, bis etwa vier Jahre und 22 Kilogramm. Genannt wird eine weiche Vorderradfederung, Angaben zu Raddurchmessern und Radmaterial fehlen auf der Herstellerseite. Das Verdeck bietet UPF 50+, der Korb trägt 5 Kilogramm, der Sitzbezug ist bei 30 Grad waschbar. Gurt und Faltung bedienen sich einhändig. Bei Otto kostet der Orfeo rund 310 Euro, dort liegt eine einzelne Bewertung vor.

Stärken

  • Nur 6,3 kg schwer
  • Gefaltet 53 x 47,5 x 52,5 cm
  • Korb bis 5 kg
  • Bezug bei 30 Grad waschbar

Schwächen

  • Rund 310 Euro
  • Raddaten nicht angegeben

Geeignet für: Für Vielreisende, die Kabinengepäck-Maße und ein sehr niedriges Gewicht höher gewichten als den Preis.

Cybex Orfeo2,1gut
7.

my junior PLIA²

Gesamtnote 2,1 (gut)Preis ca. 350 € 5,0 von 5 (13 Bewertungen bei Otto)

Der PLIA² von my junior ist ein Komfortbuggy mit dem aufwendigsten Fahrwerk im Vergleich. Er wiegt mit Rädern 11,5 Kilogramm, ohne Räder 9,3 Kilogramm, und misst gefaltet mit Rädern 72 x 55 x 34 Zentimeter. Die Luftkammerräder sind hinten 26,5 und vorn 19 Zentimeter groß und laut Hersteller pannensicher, die Federung ist in zwei Stufen einstellbar. Die Liegefläche ist mit ausgefahrener Fußstütze 90 Zentimeter lang, der Schieber lässt sich zwischen 93,5 und 112 Zentimeter einstellen. Das Verdeck bietet UV-Schutz 50+, der Korb fasst bis zu 41,4 Liter. Bei Otto kostet er rund 350 Euro, die Kundenbewertung beträgt 5,0 Sterne aus 13 Bewertungen.

Stärken

  • Luftkammerräder, einstellbare Federung
  • Liegefläche 90 cm lang
  • Korb bis 41,4 Liter
  • Schieber 93,5 bis 112 cm

Schwächen

  • Rund 350 Euro
  • 11,5 kg mit Rädern

Geeignet für: Für Eltern, die den Buggy täglich auf Gehwegen und Pflaster nutzen und große Räder mit Federung wollen.

my junior PLIA²2,1gut
8.

Lionelo Annet Plus

Gesamtnote 2,3 (gut)Preis ca. 140 € 4,0 von 5 (152 Bewertungen bei Otto)

Der Annet Plus von Lionelo ist das größte und am umfangreichsten ausgestattete Modell im Vergleich. Der Hersteller nennt 11,5 Kilogramm Gesamtgewicht, gefaltet ist er rund 45 Zentimeter hoch. Die Rückenlehne hat drei Stufen bis in die flache Liegeposition, die Fußstütze lässt sich einstellen, das Modell ist von der Geburt bis 22 Kilogramm vorgesehen. Die EVA-Räder messen vorn 20,3 und hinten 27,9 Zentimeter, gefedert wird vorn und hinten. Im Set liegen Fußsack, Moskitonetz und Becherhalter, das XXL-Verdeck hat UPF 50+. Der Korb nimmt bis 3 Kilogramm auf. Bei Otto kostet der Buggy rund 140 Euro, die Bewertung liegt bei 4,0 Sternen aus 152 Bewertungen.

Stärken

  • Fußsack, Netz, Becherhalter dabei
  • Große Räder mit Federung
  • 4,0 Sterne aus 152 Bewertungen
  • Drei Lehnenstufen bis flach

Schwächen

  • 11,5 kg Eigengewicht
  • Gefaltet etwa 90 cm lang

Geeignet für: Für Familien, die den Buggy täglich im Auto transportieren und auf Zubehör im Lieferumfang Wert legen.

Lionelo Annet Plus2,3gut
9.

Kinderkraft TRIG 3

Gesamtnote 2,4 (gut)Preis ca. 110 € 3,0 von 5 (21 Bewertungen bei Otto)

Der TRIG 3 von Kinderkraft wiegt 8,9 Kilogramm und trägt Kinder bis 22 Kilogramm. Ein Packmaß nennt die Herstellerseite nicht. Rückenlehne und Fußstütze lassen sich in eine Liegeposition stellen, die volle Sitzlänge liegend beträgt 91,5 Zentimeter, die Fußstütze hat drei Stufen. Die pannensicheren Räder haben vorn 17,6 und hinten 25,4 Zentimeter, sind gedämpft, und die Vorderräder schwenken um 360 Grad und lassen sich feststellen. Das Verdeck ist wasserdicht und belüftet, ein UPF-Wert fehlt. Der Buggy faltet mit dem Click-&-Fold-System einhändig, der Korb trägt bis 3 Kilogramm. Bei Otto kostet er je nach Farbe rund 110 bis 120 Euro, die Bewertung liegt bei 3,0 Sternen aus 21 Bewertungen.

Stärken

  • Liegefläche 91,5 cm lang
  • Räder 17,6 und 25,4 cm
  • Einhandfaltung Click & Fold
  • Preis rund 110 Euro

Schwächen

  • Packmaß nicht angegeben
  • Bewertung 3,0 Sterne

Geeignet für: Für Eltern, die einen Buggy für Neugeborene bis Kindergartenalter zu einem mittleren Preis und ohne Reisebedarf suchen.

Kinderkraft TRIG 32,4gut
10.

Kinderkraft TIK

Gesamtnote 2,8 (befriedigend)Preis ca. 60 €

Der TIK von Kinderkraft ist ein leichter Schirmbuggy mit 6,5 Kilogramm Eigengewicht. Gefaltet misst er 106 x 28 x 33,5 Zentimeter, aufgebaut 76 x 47,5 x 104 Zentimeter. Der Hersteller gibt ihn ab 6 Monaten bis 15 Kilogramm frei, die Rückenlehne lässt sich bis in eine Liegeposition verstellen. Die Räder sind pannensicher und gefedert, die Vorderräder lassen sich feststellen. Ein erweiterbares Verdeck, ein Fünf-Punkt-Gurt, ein weicher Sicherheitsbügel und ein Korb unter dem Sitz gehören dazu, UPF-Wert und Korblast sind nicht genannt. Bei Otto kostet der TIK rund 60 Euro, dort liegen 5 Bewertungen mit durchschnittlich 4,5 Sternen vor.

Stärken

  • Rund 60 Euro
  • Nur 6,5 kg schwer
  • Schmal gefaltet, 28 cm breit
  • Fünf-Punkt-Gurt

Schwächen

  • Erst ab 6 Monaten
  • Nur bis 15 kg
  • Wenige Ausstattungsangaben

Geeignet für: Für Kinder ab 6 Monaten, die selbst sitzen, und für Eltern, die einen leichten Zweitbuggy für Ausflüge suchen.

Kinderkraft TIK2,8befriedigend

Teilnoten im Überblick

Die beste Teilnote je Kriterium ist grün markiert.

ProduktGewicht und Packmaß (25 %)Liegeposition und Sitz (25 %)Räder und Federung (20 %)Sonnenschutz und Ausstattung (15 %)Preis-Leistung (15 %)Gesamt
1. ABC Design Avus 32,41,51,61,92,31,9
2. Hauck Shop N Care2,51,92,11,81,52,0
3. Joie Nitro LX1,92,12,22,21,62,0
4. Hauck Travel N Care1,32,02,92,12,12,0
5. Chicco Echo Lite1,52,22,42,61,82,1
6. Cybex Orfeo1,31,92,81,82,92,1
7. my junior PLIA²3,01,51,41,63,32,1
8. Lionelo Annet Plus3,81,81,81,41,92,3
9. Kinderkraft TRIG 32,72,32,32,52,32,4
10. Kinderkraft TIK1,63,43,33,42,22,8

So haben wir bewertet

Jedes Produkt erhält für jedes Kriterium eine Teilnote. Die Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt dieser Teilnoten. Grundlage sind Herstellerangaben, Händlerdaten und Kundenbewertungen, Stand Oktober 2026.

Gewicht und Packmaß (25 %)

Wie leicht sich der Buggy tragen lässt und wie viel Platz er gefaltet im Kofferraum oder Flur braucht.

ProduktNoteBegründung
1. ABC Design Avus 32,49,9 kg Gestellgewicht, gefaltet 62 x 56 x 32 cm, flach und kompakt.
2. Hauck Shop N Care2,58,9 kg und 44 x 52 x 77 cm gefaltet: schwerer und sperriger als die Reisebuggys im Vergleich.
3. Joie Nitro LX1,97,7 kg und schlanke Falt-Breite von 31 cm, mit 107,5 cm Länge aber nicht kurz.
4. Hauck Travel N Care1,36,9 kg und nur 34 x 50 x 58 cm gefaltet: der kleinste Packmaß-Wert im Vergleich.
5. Chicco Echo Lite1,57,6 kg und mit 29 x 25 cm der schmalste Querschnitt im Vergleich, 104 cm lang.
6. Cybex Orfeo1,36,3 kg und 53 x 47,5 x 52,5 cm gefaltet, vom Hersteller als Kabinengepäck ausgewiesen.
7. my junior PLIA²3,011,5 kg mit Rädern (9,3 kg ohne), gefaltet 72 x 55 x 34 cm.
8. Lionelo Annet Plus3,811,5 kg und gefaltet etwa 90 x 58 x 45 cm: schwerstes und voluminösestes Modell im Vergleich.
9. Kinderkraft TRIG 32,78,9 kg Gewicht, das Packmaß nennt die Herstellerseite nicht.
10. Kinderkraft TIK1,66,5 kg und 106 x 28 x 33,5 cm gefaltet: leicht und schmal, aber über einen Meter lang.

Liegeposition und Sitz (25 %)

Wie flach und lang die Liegefläche ist und ab welchem Alter der Hersteller das Modell freigibt.

ProduktNoteBegründung
1. ABC Design Avus 31,5Dreifach verstellbar bis flach, Liegefläche 87,5 x 34 cm, ab Geburt freigegeben.
2. Hauck Shop N Care1,9Liegefläche von 93 x 33 cm und eine Neigung bis 153 Grad, freigegeben ab Geburt.
3. Joie Nitro LX2,1Rückenlehne stufenlos bis flach, aber Freigabe nur bis 15 kg Körpergewicht.
4. Hauck Travel N Care2,0Stufenlos bis 156 Grad bei einer Liegefläche von 85 x 31 Zentimetern.
5. Chicco Echo Lite2,2Vier Stufen bis zur vollen Liegeposition ab Geburt, Maße der Liegefläche fehlen.
6. Cybex Orfeo1,9Liegesitz mit integrierter Fußstütze ab Geburt, Angaben zu Stufen und Länge fehlen.
7. my junior PLIA²1,5Liegefläche von 90 cm mit ausgefahrener Fußstütze, ab Geburt, Schieber 93,5 bis 112 cm.
8. Lionelo Annet Plus1,8Drei Lehnenstufen bis flach, Fußstütze verstellbar, freigegeben ab Geburt bis 22 kg.
9. Kinderkraft TRIG 32,3Liegefläche 91,5 cm lang, Fußstütze in drei Stufen, ab Geburt bis 22 kg.
10. Kinderkraft TIK3,4Freigabe erst ab 6 Monaten und nur bis 15 kg, Liegefläche nicht angegeben.

Räder und Federung (20 %)

Radgröße, Radart und Federung bestimmen, wie ruhig das Kind auf Pflaster und Wegen sitzt.

ProduktNoteBegründung
1. ABC Design Avus 31,6Airless-Räder ohne Pannenrisiko, Einzelradfederung plus Zusatzfederung an der Hinterachse.
2. Hauck Shop N Care2,1Hinterräder mit 25,4 cm und Federung, Vorderräder schwenkbar und feststellbar.
3. Joie Nitro LX2,2Vier Räder mit Einzelfederung, Doppel-Vorderräder, Raddurchmesser nicht angegeben.
4. Hauck Travel N Care2,9Kleine Räder mit 13,5 und 16 cm Durchmesser, daher weniger Reserve auf grobem Pflaster.
5. Chicco Echo Lite2,4Stoßdämpfer an allen Rädern und schwenkbare Vorderräder, Raddurchmesser nicht angegeben.
6. Cybex Orfeo2,8Nur eine weiche Vorderradfederung genannt, Raddurchmesser nicht angegeben.
7. my junior PLIA²1,4Luftkammerräder mit 26,5 cm hinten und zweistufig einstellbare Federung.
8. Lionelo Annet Plus1,8Große EVA-Räder mit 20,3 und 27,9 cm und Federung vorn und hinten.
9. Kinderkraft TRIG 32,317,6 und 25,4 cm große pannensichere Räder mit Dämpfung, Vorderräder um 360 Grad schwenkbar.
10. Kinderkraft TIK3,3Pannensichere Räder mit Federung, Raddurchmesser fehlen auf der Herstellerseite.

Sonnenschutz und Ausstattung (15 %)

UV-Schutz des Verdecks, Korb, Zubehör im Lieferumfang und Art der Faltung.

ProduktNoteBegründung
1. ABC Design Avus 31,9UPF 50+ mit verlängerbarem Verdeck, Korb bis 5 kg und Einhandfaltung.
2. Hauck Shop N Care1,8Dreiteiliges Verdeck mit UPF 50+, XL-Korb mit 3 kg Last und Einhandfaltung.
3. Joie Nitro LX2,2UV-Schutz 50+ und Einhandfaltung, Staukorb ohne Lastangabe, Regenschutz laut Otto im Lieferumfang.
4. Hauck Travel N Care2,1UPF 50+, Einhandfaltung und Eigenstand, Korb mit 3 kg Last, kein Zubehör genannt.
5. Chicco Echo Lite2,6UV-Schutz 50+ und gepolsterter Bügel, zu Korb und Verdeck-Aufbau fehlen Angaben.
6. Cybex Orfeo1,8UPF-50+-Verdeck, Korb bis 5 kg, Einhandfaltung, Tragegriff und waschbarer Bezug.
7. my junior PLIA²1,6UV 50+, Korb bis 41,4 Liter, Einhandfaltung, Tragegurt und Becherhalter im Lieferumfang.
8. Lionelo Annet Plus1,4Fußsack, Moskitonetz und Becherhalter im Set, UPF 50+ und abnehmbarer Bügel.
9. Kinderkraft TRIG 32,5Einhandfaltung per Click & Fold, belüftetes wasserdichtes Verdeck, Korb bis 3 kg, UPF fehlt.
10. Kinderkraft TIK3,4Erweiterbares Verdeck ohne UPF-Angabe, Korb ohne Lastangabe, Faltung nicht beschrieben.

Preis-Leistung (15 %)

Verhältnis der übrigen Teilnoten zum aktuellen Straßenpreis.

ProduktNoteBegründung
1. ABC Design Avus 32,3Rund 200 Euro, gute Daten bei Liegefläche und Fahrwerk, aber 9,9 kg Gewicht.
2. Hauck Shop N Care1,5Rund 90 Euro bei vollständiger Ausstattung und 4,5 Sternen aus 82 Bewertungen.
3. Joie Nitro LX1,6Rund 90 Euro für 7,7 kg, Vollfederung und flache Liegeposition.
4. Hauck Travel N Care2,1Rund 120 Euro für ein leichtes Modell, die Kundenbewertung liegt bei 3,0 Sternen.
5. Chicco Echo Lite1,8Rund 90 Euro bei 22 kg Belastbarkeit, aber lückenhafte Ausstattungsdaten.
6. Cybex Orfeo2,9Rund 310 Euro, der höchste Wert bei Gewicht und Packmaß, aber teuer bei offenen Fahrwerksdaten.
7. my junior PLIA²3,3Rund 350 Euro, hohe Fahrwerkswerte, aber der höchste Preis und 11,5 kg Gewicht.
8. Lionelo Annet Plus1,9Rund 140 Euro mit dem größten Zubehörpaket und 4,0 Sternen aus 152 Bewertungen.
9. Kinderkraft TRIG 32,3Rund 110 Euro, solide Eckdaten bei 3,0 Sternen aus 21 Bewertungen.
10. Kinderkraft TIK2,2Rund 60 Euro als günstigstes Modell, bei lückenhaften Ausstattungsdaten.

Kaufberatung: Worauf Sie bei Buggys achten sollten

Was ist ein Buggy mit Liegeposition?

Ein Buggy ist ein leichter, klappbarer Kinderwagen mit Sitzeinheit. Bei den Modellen in diesem Vergleich lässt sich die Rückenlehne so weit neigen, dass das Kind liegt. Damit unterscheiden sie sich vom reinen Sitzbuggy, der erst für Kinder gedacht ist, die selbstständig sitzen, in der Regel ab etwa 6 Monaten. Ein Kombikinderwagen dagegen besteht aus Gestell, Babywanne und Sportsitz und ist deutlich schwerer und teurer.

Hersteller geben für jedes Modell ein Eignungsalter und ein maximales Kindergewicht an. Neun der zehn verglichenen Buggys sind laut Herstellerangaben ab Geburt freigegeben, der Kinderkraft TIK erst ab 6 Monaten. Die Freigabe ab Geburt setzt eine flache Liegeposition voraus, bei einem Modell außerdem ein verkleinertes Gurtsystem.

Wer den Buggy vom ersten Tag an als einzigen Wagen nutzen möchte, sollte auf die Liegefläche achten, nicht nur auf das Eignungsalter. Je länger und flacher sie ist, desto besser liegt ein Neugeborenes.

Ein Buggy lohnt sich als einziger Wagen vor allem dann, wenn wenig Platz vorhanden ist oder viel unterwegs gewesen wird. Als Zweitwagen für Reisen oder den Alltag mit Auto und Bahn ergänzt er einen größeren Kinderwagen, der zu Hause bleibt.

Die Bauarten im Überblick

Buggys unterscheiden sich vor allem in Gewicht, Packmaß und Fahrwerk. Drei Bauarten haben sich im Handel durchgesetzt.

BauartGewicht im VergleichStärkeSchwäche
Schirmbuggy6,5 bis 8 kgSchmal, leicht, oft günstigGefaltet lang, einfaches Fahrwerk
Reisebuggy6 bis 7 kgSehr kleines PackmaßKleine Räder
Komfortbuggy9 bis 12 kgGroße Räder, Federung, viel ZubehörSchwer und sperrig

Der Schirmbuggy faltet sich wie ein Regenschirm zu einem langen, schmalen Bündel, wie es der Joie Nitro LX mit 31 Zentimetern Breite zeigt. Der Reisebuggy setzt auf kurze Maße, so beim Hauck Travel N Care mit 34 x 50 x 58 Zentimetern. Der Komfortbuggy ist für den Alltag gebaut, wie der Lionelo Annet Plus mit 11,5 Kilogramm und großen Rädern.

Gewicht und Packmaß richtig einordnen

Das Eigengewicht spürt man jedes Mal, wenn der Buggy getragen werden muss: im Treppenhaus, am Bahnsteig, beim Einladen. In diesem Vergleich liegt die Spanne zwischen 6,3 und 11,5 Kilogramm. Der Unterschied von 5,2 Kilogramm entspricht etwa fünf Litern Wasser.

Beim Packmaß zählt die Form, nicht nur das Volumen. Ein Schirmbuggy wie der Chicco Echo Lite mit 29 x 25 x 104 Zentimetern hat das kleinste Volumen, passt aber wegen der Länge nicht in jeden Kofferraumwinkel. Ein Reisebuggy mit 34 x 50 x 58 Zentimetern ist kürzer, aber breiter.

Multipliziert man Länge, Breite und Höhe, ergeben sich für die verglichenen Modelle diese ungefähren Packvolumen: Chicco Echo Lite 75 Liter, Hauck Travel N Care und Kinderkraft TIK je 99 Liter, ABC Design Avus 3 111 Liter, Cybex Orfeo 132 Liter, my junior PLIA² 135 Liter, Joie Nitro LX 137 Liter, Hauck Shop N Care 176 Liter und Lionelo Annet Plus 235 Liter. Beim Kinderkraft TRIG 3 nennt die Herstellerseite kein Packmaß.

Messen Sie vor dem Kauf den Platz im Kofferraum und im Flur. Prüfen Sie außerdem, ob der Buggy gefaltet von allein steht und ob er sich einhändig zusammenlegen lässt, denn meist trägt man dabei das Kind auf dem anderen Arm.

Die Einhandfaltung nennen die Hersteller bei sieben Modellen im Vergleich: Hauck Shop N Care, Hauck Travel N Care, Joie Nitro LX, ABC Design Avus 3, Cybex Orfeo, my junior PLIA² und Kinderkraft TRIG 3. Der Chicco Echo Lite nutzt eine Schirmfaltung, der Lionelo Annet Plus ist als einfach zusammenklappbar beschrieben, beim Kinderkraft TIK fehlt eine Angabe. Zum Eigenstand im gefalteten Zustand macht von den geöffneten Herstellerseiten nur die des Hauck Travel N Care eine ausdrückliche Angabe.

Liegeposition, Alter und Sitzkomfort

Für Neugeborene empfehlen Fachleute eine möglichst flache Lagerung. Achten Sie deshalb auf die Neigung der Rückenlehne und auf die Länge der Liegefläche. Beim Hauck Shop N Care sind es bis 153 Grad und 93 x 33 Zentimeter, beim Hauck Travel N Care stufenlos 108 bis 156 Grad bei 85 x 31 Zentimetern, beim my junior PLIA² 90 Zentimeter mit ausgefahrener Fußstütze.

Wichtig ist auch das Höchstgewicht. Zwei Modelle im Vergleich sind nur bis 15 Kilogramm zugelassen, was je nach Kind früher erreicht sein kann als die vier Jahre, für die andere Modelle ausgelegt sind. Die übrigen acht tragen bis 22 Kilogramm und damit bis etwa vier Jahre.

Eine einstellbare Fußstütze und ein höhenverstellbarer Schieber verbessern den Sitz für größere Kinder und Eltern. Der PLIA² bietet einen Schieber von 93,5 bis 112 Zentimetern, die meisten anderen Modelle haben einen festen Griff.

Räder und Federung

Die Räder bestimmen, wie viel Stoß das Kind spürt. Man findet im Vergleich vier Arten: EVA-Schaumstoffräder, Airless-Räder, Luftkammerräder und Räder ohne weitere Herstellerangabe zur Bauart.

EVA-Räder sind pannensicher und wartungsfrei, dämpfen aber weniger als Luftreifen. Airless-Räder, wie sie der ABC Design Avus 3 hat, vermeiden ebenfalls Pannen. Luftkammerräder wie beim my junior PLIA² nennt der Hersteller pannensicher, ihr Luftpolster dämpft in der Regel stärker als Schaumstoff.

Größere Räder rollen leichter über Bordsteine und Pflaster. Der Unterschied ist an den Daten sichtbar: 13,5 und 16 Zentimeter beim Hauck Travel N Care gegenüber 20,3 und 27,9 Zentimetern beim Lionelo Annet Plus. Zusätzlich zur Radgröße zählt die Federung. Sie sollte zumindest die Vorderräder einbeziehen, besser alle vier.

Schwenkbare und feststellbare Vorderräder erleichtern das Lenken in der Stadt und lassen sich auf ruckeligem Untergrund arretieren.

Sonnenschutz, Korb und Zubehör

Acht der zehn Modelle im Vergleich nennen ein Verdeck mit UPF oder UV-Schutz 50+. Ein UPF von 50+ bedeutet, dass das Gewebe höchstens etwa ein Fünfzigstel der UV-Strahlung durchlässt. Beim Kinderkraft TIK und beim TRIG 3 nennt die Herstellerseite keinen UPF-Wert.

Der Korb entscheidet über die Alltagstauglichkeit. Hersteller geben die zulässige Last an: 3 Kilogramm bei mehreren Hauck-Modellen und beim Annet Plus, 5 Kilogramm bei ABC Design und Cybex, beim PLIA² ein Volumen von bis zu 41,4 Litern. Schwere Einkäufe gehören nicht an den Schieber, weil der Buggy sonst nach hinten kippen kann.

Im Lieferumfang finden sich je nach Modell Fußsack, Moskitonetz, Becherhalter, Regenschutz oder Tragegurt. Vergleichen Sie den Preis immer mit dem, was tatsächlich im Karton liegt, denn Zubehör kostet einzeln oft einen zweistelligen Betrag.

Sicherheit: Gurt, Bremse und Norm

Die meisten Modelle im Vergleich nennen einen Fünf-Punkt-Gurt, der das Kind an Schultern, Hüfte und zwischen den Beinen hält. Der Gurt muss zur Größe passen, bei einem Modell lässt er sich für Neugeborene verkleinern. Prüfen Sie nach jedem Umstellen, ob nichts verdreht ist.

Die Feststellbremse sollte sich mit dem Fuß bedienen lassen und beide Hinterräder blockieren. Vor jeder Fahrt gehört ein Zug am Schieber zum Handgriff, um die Bremse zu kontrollieren.

Die europäische Norm EN 1888 regelt Sicherheitsanforderungen an Kinderwagen und Buggys, etwa zu Standfestigkeit, Bremsen und Gurten. Lionelo und my junior nennen die Norm auf ihren Produktseiten. Schauen Sie vor dem Kauf nach, ob ein entsprechender Hinweis in der Produktbeschreibung steht.

Lassen Sie ein Kind nie ohne Aufsicht im Buggy, auch nicht kurz, und prüfen Sie vor dem Einsteigen, ob die Faltverriegelung eingerastet ist.

Kosten pro Nutzungsmonat

Ein Buggy verursacht keine Betriebskosten wie ein Elektrogerät, wohl aber Anschaffungskosten, die sich über die Nutzungszeit verteilen. Rechnet man mit 36 Monaten, ergeben sich folgende Werte für die Preisklassen dieses Vergleichs.

PreisNutzungsmonateKosten je Monat
60 Euro361,67 Euro
90 Euro362,50 Euro
120 Euro363,33 Euro
200 Euro365,56 Euro
310 Euro368,61 Euro
350 Euro369,72 Euro

Wird derselbe Buggy für ein zweites Kind weiterverwendet und damit 72 Monate genutzt, halbiert sich der Wert: 350 Euro ergeben dann 4,86 Euro je Monat. Hinzu kommen Zubehörkäufe wie Fußsack oder Regenschutz, sofern sie nicht im Set liegen, und bei Luftreifen gegebenenfalls Flickzeug.

Aufbau, Pflege und Transport

Beim Auspacken müssen meist nur Räder und Sitz aufgesteckt werden. Achten Sie darauf, dass jedes Rad hörbar einrastet, und ziehen Sie danach an allen vier Rädern. Stellen Sie den Gurt auf die Größe des Kindes ein und probieren Sie die Faltung einmal ohne Kind aus.

Der Rahmen lässt sich mit einem feuchten Tuch abwischen. Gelenke und Faltmechanik halten länger, wenn Sand und Krümel regelmäßig entfernt werden. Sitzbezüge sind je nach Modell abnehmbar. Cybex gibt für den Orfeo eine Wäsche bei 30 Grad an, beim Hauck Travel N Care ist der Korbbezug abnehmbar und waschbar. Beachten Sie bei allen Modellen das Pflegeetikett.

Für den Transport im Auto sollte der Buggy in den Kofferraum passen, ohne dass Sie die Rückbank umlegen müssen. Für Flugreisen gilt: Nur ein Modell im Vergleich nennt der Hersteller ausdrücklich als Kabinengepäck, die zulässigen Maße legt aber jede Fluggesellschaft selbst fest, daher sollten sie vorab geprüft werden.

Typische Fehler beim Kauf und Fachbegriffe

Häufig wird nur nach dem Preis entschieden, obwohl Gewicht und Packmaß im Alltag stärker wirken. Ebenso oft fehlt der Blick auf das Höchstgewicht: Ein Modell bis 15 Kilogramm muss früher ersetzt werden als eines bis 22 Kilogramm. Auch ein Eignungsalter ab 6 Monaten schränkt die Nutzung ein, wenn der Buggy von Anfang an gebraucht wird.

Ein weiterer Fehler ist, Preise verschiedener Farben gleichzusetzen. Bei Otto weichen sie zwischen Farbvarianten desselben Modells teils um mehr als zehn Euro ab.

BegriffBedeutung
LiegeflächeLänge und Breite der ebenen Fläche, wenn die Lehne flach steht
PackmaßLänge, Breite und Höhe des zusammengeklappten Buggys
SchirmfaltungFaltung, bei der das Gestell zu einem langen schmalen Bündel zusammenklappt
EVA-RadRad aus Schaumstoff ohne Luft, pannensicher
Airless-RadRad ohne Luft mit stützender Struktur, pannensicher
UPF 50+Gewebe lässt höchstens etwa ein Fünfzigstel der UV-Strahlung durch
SchieberhöheHöhe des Schiebegriffs über dem Boden

Häufige Fragen zu Buggys

Ab welchem Alter eignet sich ein Buggy?

Das hängt vom Modell ab. Neun der zehn Buggys in diesem Vergleich sind laut Hersteller ab Geburt freigegeben, vorausgesetzt, die Rückenlehne steht flach. Beim ABC Design Avus 3 gilt das mit verkleinertem Gurtsystem. Der Kinderkraft TIK ist erst ab 6 Monaten vorgesehen. Prüfen Sie immer das Eignungsalter in der Produktbeschreibung.

Wie schwer sollte ein Buggy höchstens sein?

Im Vergleich liegen die Modelle zwischen 6,3 und 11,5 Kilogramm. Wer häufig Treppen steigt oder öffentliche Verkehrsmittel nutzt, kommt mit 6 bis 8 Kilogramm besser zurecht. Wer den Buggy überwiegend im Auto transportiert und selten trägt, kann ein schwereres Modell mit größeren Rädern wählen.

Wie flach liegt das Kind im Buggy?

Das unterscheidet sich je nach Modell. Der Hauck Shop N Care neigt die Lehne bis 153 Grad, der Hauck Travel N Care stufenlos bis 156 Grad, die Modelle von Joie, Chicco, Lionelo und ABC Design bis in die flache Liegeposition. Nennen Hersteller keine Gradzahl, hilft der Blick auf die Länge der Liegefläche.

Sind EVA-Räder oder Luftreifen besser?

EVA-Räder sind pannensicher und wartungsfrei, dämpfen aber weniger als Luftreifen. Luftkammerräder wie beim my junior PLIA² nennt der Hersteller pannensicher, ihr Luftpolster dämpft in der Regel stärker. Wer überwiegend auf glatten Wegen fährt, kommt mit EVA-Rädern gut zurecht, auf Pflaster lohnt sich ein größerer Raddurchmesser.

Passt ein Buggy ins Handgepäck im Flugzeug?

Der Hersteller des Cybex Orfeo bezeichnet das Modell als Kabinengepäck und gibt gefaltet 53 x 47,5 x 52,5 Zentimeter an. Die erlaubten Maße legt jede Fluggesellschaft selbst fest und ändert sie teils. Fragen Sie deshalb vor der Buchung nach der aktuellen Regelung, auch für andere Modelle.

Was kostet ein guter Buggy mit Liegeposition?

Im Vergleich reichen die Straßenpreise bei Otto von rund 60 bis rund 350 Euro. Vier Modelle kosten weniger als 100 Euro, zwei liegen über 300 Euro. Ein höherer Preis bringt im Datenvergleich vor allem Fahrwerk, Packmaß oder Gewicht, nicht automatisch eine längere Nutzungsdauer.

Wie lange lässt sich ein Buggy nutzen?

Bis zum Höchstgewicht des Herstellers. Zwei Modelle im Vergleich sind bis 15 Kilogramm zugelassen, acht bis 22 Kilogramm. Hauck und my junior nennen für ihre Modelle 48 Monate beziehungsweise bis zu vier Jahre. Entscheidend ist, wann das Kind das Gewicht erreicht oder aus dem Sitz herauswächst.

Lässt sich eine Babyschale auf den Buggy setzen?

Bei manchen Modellen ja, bei anderen nicht. Cybex nennt für den Orfeo einen Adapter für eigene Babyschalen, beim Hauck Shop N Care weist Otto auf die Kompatibilität mit einer Babyschale hin. Meist ist ein Adapter nötig. Fragen Sie vor dem Kauf nach, ob Ihre Schale auf das Gestell passt.

Wie pflege ich den Buggy richtig?

Wischen Sie den Rahmen mit einem feuchten Tuch ab und entfernen Sie Sand aus den Gelenken. Sitzbezüge sind je nach Modell abnehmbar, Cybex nennt für den Orfeo 30 Grad. Beim Hauck Travel N Care ist der Korbbezug abnehmbar und waschbar. Das Pflegeetikett des jeweiligen Modells hat Vorrang.

Fazit

Welcher Buggy passt, hängt vor allem vom Alltag ab. Wer oft trägt, reist oder mit Bus und Bahn fährt, findet bei den Modellen von gut 6 bis 7 Kilogramm den größten Vorteil und zahlt je nach Marke zwischen rund 60 und rund 310 Euro. Wer viel auf Pflaster und Gehwegen unterwegs ist, profitiert von größeren Rädern und einer ausgebauten Federung, nimmt dafür aber Gewichte um 10 Kilogramm in Kauf. Ein umfangreiches Zubehörpaket spart Folgekosten, ein einfaches Standardmodell reicht für gelegentliche Wege. Beachten Sie das Höchstgewicht und das Eignungsalter, denn beides bestimmt die Nutzungsdauer. Die Daten zeigen, dass der Preis allein wenig über Ausstattung und Fahrwerk aussagt.

Vergleichssieger ist der ABC Design Avus 3 mit der Gesamtnote 1,9. Das beste Verhältnis von Preis und Leistung bietet der Hauck Shop N Care (Note 2,0, ca. 90 €).